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3 triftige Gründe für den Kauf von Illumina-Aktien im Dezember

Im Dezember ist ja der offizielle Winteranfang, aber für viele Anleger bedeutet diese Zeit auch eine Art Frühjahrsputz. Gegen Ende des Jahres schauen sich viele Anleger ganz genau an, welche Aktien sie aus ihren Portfolios entfernen sollen. Und sie suchen nach neuen Aktien, die sie kaufen können.

Eine der besten Aktien, die man im Dezember kaufen kann, ist Illumina (WKN:927079). Das Unternehmen ist ein Pionier auf dem Feld der Gensequenzierung. Die Aktie hat in den letzten Jahren einen Zuwachs von fast 50 % erzielt. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Wachstumsaussichten von Illumina weiterhin sehr gut sind. Hier sind drei gute Gründe, Illumina zu kaufen, bevor das neue Jahr kommt.

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1. Eine Wette, die sich gut auszahlen sollte

Illumina kündigte am 2. November an, dass man plant, Pacific Biosciences of California (WKN:A1C3EQ), oft auch als PacBio bezeichnet, für 1,2 Milliarden USD zu übernehmen. Einige dürften sich gefragt haben, was das denn soll. Immerhin hat PacBio noch am selben Tag verschlechterte Finanzergebnisse berichtet.

Sam Samad, der CFO von Illumina, sagte jedoch auf der Evercore ISI Healthcare Conference am 28. November, dass die Long-Read-Sequenzierungstechnologie „wichtige komplementäre Vorteile“ zu Illuminas Short-Read-Sequenzierungsansatz bietet. Der aktuelle Markt für Long-Read-Sequenzierungen liegt bei nur rund 700 Millionen USD. Aber Samad sagte, dass der Markt innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 2,5 Milliarden USD wachsen könnte – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von etwa 30 %.

Warum kauft Illumina PacBio anstelle von Oxford Nanopore, einem privaten Unternehmen? Samad sagte, dass Illumina die Long-Read Technologie schon seit einiger Zeit genau beobachtet. Illumina glaubt, dass PacBio beeindruckende Fortschritte bei der Verbesserung der Genauigkeit und der Kostensenkung bringt. Samad räumte ein, dass Oxford Nanopore sich bis zu einem gewissen Grad verbessert habe und ein wichtiger Akteur auf dem Markt sei, aber dort arbeite man immer noch nicht annähernd so genau wie bei PacBio.

2. Der Markt für Gen-Forschung explodiert

Mach dir keine Sorgen darüber, dass Illumina im dritten Quartal einen Umsatzrückgang auf dem Genomikmarkt für Direktkunden (DTC) verzeichnete. Diese Ergebnisse des dritten Quartals waren saisonal bedingt; Kunden von Illumina im Bereich Consumer Genomics wie Ancestry und 23andMe hatten es nicht leicht. Aber Weihnachten sollte den Umsatz für diese Kunden – und für Illumina – deutlich gesteigert haben.

Bemerkenswert ist jedoch, dass der Markt für Konsumgenomik insgesamt ein schnelles Wachstum verzeichnet. Samad bemerkte in seinen Kommentaren auf der Evercore ISI-Konferenz, dass das Interesse an Genealogie in den USA bisher der wichtigste Wachstumstreiber für die Konsumgenomik war, aber das könnte sich ändern.

Illuminas Tochterunternehmen Helix und einige Wettbewerber bieten nun Apps für die Konsumgenomik an, die sich nicht nur auf die Genealogie konzentrieren, sondern auch Lifestyle- und Gesundheitsbereiche abdecken. 23andMe gewann die Zulassung der Food and Drug Administration, um Nutzern Berichte zur Verfügung zu stellen, die ihnen helfen zu bestimmen, wie sich ihre genetische Ausstattung auf die Reaktion auf bestimmte Medikamente auswirken könnte. Samad wies auch auf neue Märkte für Konsumgenomik außerhalb der USA hin, darunter Australien, China und Südkorea, die das Wachstum von Illumina ankurbeln könnten.

3. NovaSeq steht noch am Anfang

NovaSeq ist für Illumina nach wie vor unfassbar wertvoll. Mit dem Ziel, den Zugang zur Sequenzierung zu „demokratisieren“, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das Gen-Sequenzierungssystem auf den Markt gebracht. NovaSeq scheint dieses Ziel zu erreichen. Immerhin hat es im vergangenen Quartal für Illuminas höchsten Umsatz mit Sequenziersystemen seit drei Jahren gesorgt und zu einem starken Umsatzwachstum bei Verbrauchsmaterialien beigetragen.

Für Investoren ist es jedoch wichtig zu wissen, dass NovaSeq noch ganz am Anfang steht. Samad sagte, dass „nur sehr wenige Kunden vollständig auf das neue System aufgerüstet haben“, obwohl viele bestehende Kunden NovaSeq-Systeme gekauft haben. Illumina erwartet weiterhin einen mehrjährigen Upgrade-Zyklus, was bedeutet, dass es noch viel Wachstum geben wird.

Aber die vielversprechendsten Aussichten bietet NovaSeq die Erweiterung der Kundenbasis durch Senkung der Kosten für die Sequenzierung. Das ist schon bis zu einem gewissen Grad passiert. Da sich NovaSeq jedoch weiterentwickelt, geht man bei Illumina davon aus, dass man die Kosten für die Sequenzierung eines menschlichen Genoms von etwa 1.000 USD auf 100 USD senken kann. Das sollte Illumina riesige neue Marktchancen eröffnen.

Es kommen weitere unerwartete Faktoren hinzu

Zusätzlich zu diesen drei überzeugenden Gründen, Illumina zu kaufen, gibt es noch ein paar andere Faktoren, die genauso wichtig sein könnten.

Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Flüssigbiopsien entwickelt werden, die Krebs im Frühstadium erkennen können. Samad bemerkte, dass durch das aus Illumina hervorgegangene Unternehmen GRAIL sowie andere in dieser Richtung „gute Fortschritte“ gemacht wurden. Er sagte, dass Flüssigbiopsien „viel Wachstumspotenzial“ für Illumina darstellen, da es „keine bessere Plattform als NovaSeq“ für die Handhabung der notwendigen Sequenzierung gibt.

Samad verwies auch auf die Möglichkeit, dass Illumina in Zukunft „transformative Investitionen“ tätigen könnte. Und damit meinte er nicht den PacBio-Deal.

Samad deutete an, dass Illumina Schritte unternehmen könnte, die den Markt „beschleunigen könnten“. Natürlich hat er keine Details genannt. Aber die Verwendung von Wörtern wie „transformativ“ und „beschleunigen“ könnte darauf hindeuten, dass vielleicht noch größere Akquisitionen in der Zukunft von Illumina liegen – und vielleicht noch mehr gute Gründe, diese äußerst reizvolle Aktie zu kaufen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Illumina und empfiehlt Pacbio. Keith Speights besitzt Aktien von Illumina. Dieser Artikel erschien am 2.12.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschsprachigen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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