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Nestlé, Novo Nordisk, FMC: 3 angehende Dividendenaristokraten, die Einkommensinvestoren kennen müssen

Foto: Getty Images

Egal ob bei Ruheständlern oder sonstigen sicherheitsbedürftigen Investoren: Dividendenaristokraten erfreuen sich bei vielen auf zuverlässige Ausschüttungen angewiesenen Investoren einer hohen Beliebtheit. Die Historie mit mindestens 25 Jahren an kontinuierlich angehobenen Dividenden gilt für viele Einkommensinvestoren als wichtiger Indikator für maximale Zuverlässigkeit. Selbst in schwierigeren Börsenzeiten.

Manchmal könnte es sich jedoch anbieten, auch die zweite Reihe an qualitativen Dividendenaktien in den Fokus zu rücken, die in den kommenden Jahren in den Dividendenadel aufsteigen könnten. Hier könnten durchaus noch größere Chancen lauern als bei denjenigen Aktien, die den 25-jährigen Meilenstein bereits feiern durften und somit eine größere Aufmerksamkeit auf sich vereinen.

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Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die Aktien von Nestlé (WKN: A0Q4DC), Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) und Fresenius Medical Care (WKN: 578580), die allesamt zwar noch nicht offiziell Mitglied im Club der Dividendenaristokraten sind, jedoch gute Chancen auf eine baldige Mitgliedschaft haben dürften.

1) Nestlé

Eine erste Aktie, die in den kommenden Jahren diesen Meilenstein erreichen könnte, ist definitiv Nestlé. Der Schweizer Lebensmittelgigant hat bei der letzten Ausschüttung bereits zum 22. Mal in Folge die eigene Dividende angehoben. Nach drei weiteren Jahren der gestiegenen Ausschüttungen könnte es bei Nestlé demnach so weit sein.

Die Schweizer sind derzeit dabei, ihren Lebensmittelkonzern umzustellen. Einzelne Marken und Produkte sowie ganze Produktionsstandorte stehen bei Nestlé hierbei auf dem Prüfstand. Ziel dieser Maßnahme ist es, bis zum Jahre 2020 deutlich profitabler zu werden und die operative Marge konzernübergreifend von 14,7 auf 18,5 % zu steigern.

Das wiederum könnte letztlich dazu führen, dass Nestlé selbst bei konstanten Umsätzen höhere Gewinne einfährt, die dann in Form von höheren Dividenden an die Anteilseigner ausgeschüttet werden können. Es scheint daher, als hätte die Dividendenstory von Nestlé daher nicht nur eine historische Komponente, sondern könnte auch anhand der strategischen Zielvorgaben begründet werden.

2) Novo Nordisk

Eine zweite Aktie, die schon bald in den Kreis der Dividendenaristokraten eintreten könnte, ist die von Novo Nordisk. Der dänische Insulinriese hat im aktuellen Börsenjahr nun zum 20. Mal in Folge die eigene Ausschüttung angehoben. Hier könnte folglich im Jahre 2023 die Eintrittskarte zum adeligen Dividendenkreis verborgen liegen.

Obwohl es bei den Dänen im aktuellen Geschäftsjahr aus operativer Sicht so manche Auf und Abs gegeben hat, könnte das schon bald der Vergangenheit angehören. Derzeit ist Novo Nordisk nämlich dabei, die finalen klinischen Studien zum oralen Typ-II-Diabetespräparat Semaglutide aufzubereiten. Dieser Hoffnungsbringer könnte aufgrund seiner innovativen oralen Anwendung die Dänen wieder zu neuem Wachstum führen, sofern auch die noch ausstehenden klinischen Studien ein Erfolg werden.

Da jedoch alle bisherigen Ergebnisse sehr solide gewesen sind und neben dem medikamentösen Hauptziel auch das Nebenziel der Gewichtsreduktion ein ums andere Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden konnte, spricht derzeit vieles dafür, dass es mit der Marktreife klappen könnte. Die Wachstumsfantasie lebt hier also weiterhin. Und mit ihr selbstverständlich auch die Fantasie beim Dividendenwachstum.

3) Fresenius Medical Care

Eine dritte Dividendenaktie, die sogar schon recht bald in den Kreis der Dividendenaristokraten eintauchen könnte, ist die der Fresenius (WKN: 578560)-Tochter Fresenius Medical Care. Im kommenden Jahr wird das Gesundheitsunternehmen bereits zum 22. Mal in Folge seine Ausschüttung anheben. Ab dann sind lediglich noch drei weitere Erhöhungen notwendig, damit Fresenius Medical Care dem Mutterkonzern aus dividendenaristokratischer Sicht gleichziehen kann.

In diesem Jahr lief es für Fresenius Medical Care jedoch alles andere als rund. Eine Gewinnwarnung im Herbst dieses Jahres schockte die Aktionäre regelrecht und schickte die Papiere der beiden Fresenius-Unternehmen in der Folge auf eine Talfahrt.

Was man jedoch an dieser Stelle betonen sollte, ist, dass sich Fresenius Medical Care auch weiterhin auf Wachstumskurs befindet. Selbst für das laufende Krisenjahr rechnet der Gesundheitskonzern weiterhin mit einem Ergebniswachstum von 11 bis 12 %. Das könnte daher nach wie vor eine solide Basis für eine zukünftig moderat wachsende Dividendengeschichte sein. Möglicherweise ist der aktuelle Abverkauf daher sogar eine echte Chance, sich ein wachsendes Unternehmen mit einem interessanten Discount ins Portfolio zu legen.

Auch die zweite Reihe hat viel zu bieten

Wie wir daher letztlich gesehen haben, hat auch die zweite Reihe der angehenden Dividendenaristokraten durchaus viel an Qualität zu bieten. Zudem vereinen diese Aktien noch nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich wie ihre bereits aristokratischen Kollegen, was durchaus ein Vorteil ist.

Nun liegt es an dir, zu überprüfen, welche Aktie für dein Einkommensportfolio interessant sein könnte. Beziehungsweise ob du bei den drei hier vorgestellten Kandidaten überhaupt eine interessante, langfristige Chance witterst. Doch selbst wenn nicht, gibt es noch viele weitere interessante Aktien aus der zweiten Reihe, die auf deinen interessierten Blick förmlich warten.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Fresenius, Nestle und Novo Nordisk.

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