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Es ist fast 2019 — hat das Internet der Dinge bereits versagt?

Das Internet der Dinge (IoT), bei dem Unternehmen bisher nicht miteinander verbundene Dinge (wie Uhren, Autos, Kühlschränke, Farmen usw.) mit dem Internet verbinden, um Daten zu sammeln und manchmal Systeme zu automatisieren, sollte unser Leben verändern, indem die Grenzen zwischen der realen Welt und dem Internet fließend werden.

Doch das IoT hat noch nicht viele Städte in Smart Cities verwandelt, Straßensensoren haben den Verkehr nicht beseitigt, Obstgärten werden trotz einiger automatisierter Systeme zur Reduzierung von Schädlingen immer noch von Insekten heimgesucht, und Fitnessbänder konnten uns weitgehend nicht gesünder machen.

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Da IoT-Geräte und Innovationen bereits seit Jahren auf dem Markt sind, fragen sich nun einige, ob das Internet der Dinge bereits versagt hat und ob Unternehmen tatsächlich davon profitieren.

Glücklicherweise gewinnt das IoT in mehrfacher Hinsicht an Bedeutung, und eine Handvoll Unternehmen machen in diesem Bereich große Fortschritte. Werfen wir also einen kurzen Blick auf drei wichtige IoT-Kategorien sowie welches Potenzial Apple (WKN:865985), Amazon (WKN:906866), Alphabet (WKN:A14Y6H) und AT&T (WKN:A0HL9Z) haben, ihre Geschäfte damit zu stärken.

Intelligente Lautsprecher dringen in unser Zuhause ein

Im dritten Quartal 2018 stieg der Absatz von Smart Speakers, hauptsächlich Amazons Echo-Geräte und Google Home, um 137 % auf 19,7 Mio. Einheiten. Amazon belegt mit 31,9 % des Marktes den ersten Platz in dieser Kategorie und Google folgt laut Daten von Canalys mit knapp 29,8 %.

Wie profitieren diese beiden Unternehmen also bereits von diesem Markt? Die Chance von Google ergibt sich aus einer weiteren Quelle, die Nutzerdaten liefert. Das Unternehmen verdient fast den gesamten Umsatz mit dem Verkauf von Anzeigen, und Verbraucher, die intelligente Lautsprecher aufstellen und ihnen alle möglichen Fragen stellen, ermöglichen es dem Unternehmen, mehr Daten zu sammeln und diese für gezieltere Anzeigen zu verwenden.

Während Google bei der Aufholjagd zu Amazon große Fortschritte gemacht hat, profitiert der E-Commerce-Riese bereits deutlich von seinen Geräten. Jüngste Daten zeigen, dass Amazon Prime-Mitglieder, die einen Echo besitzen, jedes Jahr im Durchschnitt 400 US-Dollar mehr ausgeben als Nicht-Echo-Besitzer. Die Umsätze der Lautsprecher und die nachfolgenden Verkäufe, die Verbraucher mittels der Geräte tätigen, könnten laut RBC Capital bis 2020 zusätzliche 10 Mrd. US-Dollar generieren.

Wearable-Technologie gewinnt an Bedeutung

Ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, dass das Internet der Dinge lebt und wohlauf ist, ist das Wachstum der Wearable-Technologie wie etwa der Apple Watch. Sicher, Wearables wurden in der Vergangenheit gehypt, aber der Markt ist noch jung, und die Umsätze der Apple Watch sind ein guter Indikator dafür, dass die Verbraucher langsam deren Wert erkennen.

Die jüngsten IDC-Daten zeigen, dass Apple im zweiten Quartal 2018 4,7 Mio. Smartwatches ausgeliefert hat — das ist ein Plus von 38 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Verbraucher haben ihre Aufmerksamkeit weg von Fitnesstrackern hin zu High-End-Geräten wie der Apple Watch verlagert, die viel mehr Apps und bessere Funktionen bietet, einschließlich der Möglichkeit, zu telefonieren.

Apple hat viele seiner Konkurrenten langsam hinter sich gelassen und ist heute der führende Anbieter von Wearables. Im letzten Quartal stiegen die Umsätze des Segments, zu dem die Produkte Apple Watch, Beats und die AirPod-Kopfhörer gehören, um 50 %.

Die neuesten Schätzungen deuten auch auf weitere gute Nachrichten hin. Gartner prognostiziert, dass bis 2022 weltweit 155 Mio. Smartwatches ausgeliefert werden könnten, gegenüber 53 Mio. im Jahr 2018.

Es beginnt die Markteinführung von 5G

Möglicherweise ist dir zu Ohren gekommen, dass einige Betreiber von 5G reden — der nächsten Generation der Mobilfunktechnologie, die schnellere Verbindungen und geringere Latenzzeiten beim Senden und Anfordern von Daten ermöglicht. Viele der größten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter haben bereits mit 5G-Tests begonnen, und AT&T erwartet im Laufe des Jahres 2019 begrenzte 5G-Verbindungen für mobile Geräte.

Warum das wichtig ist? 5G wird noch mehr Unternehmen helfen, IoT-Geräte auf den Markt zu bringen, indem es zusätzliche drahtlose Kapazität bietet. Bis 2022 wird es fast 50 Mrd. Geräte geben, die mit dem Internet verbunden sind, und die Erweiterung bestehender drahtloser Dienste ist der beste Weg, um all diese neuen Geräte online gehen zu lassen, ohne den bestehenden Datenverkehr zu verlangsamen.

AT&T sagt, dass es in diesem Jahr in 12 Städten begrenzte 5G-Fähigkeiten anbieten wird, wobei das Netz bis 2019 weiter ausgebaut wird. Die Mobilfunkanbieter befinden sich noch am Anfang von 5G, aber diese Version der drahtlosen Mobilfunktechnologie wird ein Eckpfeiler des IoT sein, und nimmt bereits jetzt Gestalt an.

Was die IoT-Investoren beachten sollten

Die Ausgaben für das Internet der Dinge könnten laut IDC bis 2022 1,2 Billionen US-Dollar erreichen, und fast jedes große Technologieunternehmen dringt in diesen Bereich ein.

Neben den Umsätzen von IoT-Geräten wie Smartwatches und Smart Speakers sollten die Investoren auch darüber nachdenken, wie das IoT es Unternehmen ermöglichen wird, mehr Umsatz durch diese Geräte zu erzielen. Amazon z. B. verkauft einen Echo Dot für 30 US-Dollar — damit verdient das Unternehmen nicht viel Geld. Es macht vielleicht sogar einen Verlust oder  deckt einfach nur die Kosten. Aber der Verkauf der Lautsprecher birgt das Potenzial, Milliarden von US-Dollar einzubringen, indem es den Nutzern ermöglicht, einfach über das Gerät einzukaufen.

Ebenso könnte die Apple Watch dazu beitragen, die Serviceumsätze zu steigern, indem Apple seine Kunden dazu bringt, sich über das Gerät für Apple Music anzumelden. Das gibt Apple die Möglichkeit, von seinen Uhrenverkäufen zu profitieren — nicht nur vom direkten Verkauf, sondern auch, wenn die Nutzer mit dem Gerät bequem Musik streamen, wenn sie joggen gehen.

Die Investoren, die nach konkreten Beispielen für den Erfolg des IoT Ausschau halten, müssen nicht weiter suchen als bis zu den oben genannten Unternehmen. Diese Tech-Titanen verwenden vielleicht nicht immer Begriffe wie „das IoT“, wenn sie über ihre Geräte, Dienstleistungen und Online-Verkäufe sprechen, aber das Internet der Dinge wird bereits in ihre Geschäfte verwoben — und das alles ist nur der Anfang.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon und Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Gartner.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 07.12.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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