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Dividendenperle Allianz klärt wichtige Personalie langfristig: Gute Neuigkeiten für die Aktie?

Foto: Getty Images

Es gibt Neuigkeiten bei der Allianz (WKN: 840400)-Aktie! Noch vor der Vorstellung der wichtigen Mehrjahresstrategie in der kommenden Woche gab der Aufsichtsrat nun bekannt, wer diese Zielvorgaben in den kommenden Jahren auch weiterhin umsetzen wird: Oliver Bäte, der bisherige Vorstandsvorsitzende der Allianz, hat nun einen neuen, bis zum Jahre 2024 laufenden Vertrag bekommen.

Wenn du mich fragst, sind das durchaus gute Neuigkeiten für alle langfristig denkenden Investoren. Denn Bäte hat bislang nicht nur stets seine selbst gesteckten Ziele erreicht, sondern auch so manche ihm unliebsame Entscheidung ganz im Sinne des Konzerns und der Aktionäre getroffen, was leider nicht bei jedem Manager und Unternehmen der Regelfall ist.

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Werfen wir in diesem Sinne daher einen Blick auf die bisherige (Erfolgs-)Bilanz von Allianz-Chef Oliver Bäte.

Das Erreichen der Ziele

Als Bäte vor ca. drei Jahren die Allianz übernommen hat, gab es in erster Linie finanzielle Zielvorgaben, an denen sich das Unternehmen in den kommenden drei Jahren (sprich, bis zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres) messen lassen wollte.

So sollte beispielsweise der Gewinn pro Aktie bis zum Ende des Jahres um durchschnittlich 5 % pro Jahr gesteigert werden. Zudem sollte die Allianz im Geschäftsjahr 2018 auf eine Eigenkapitalrendite von mindestens 13 % kommen. Durchaus ambitioniert, doch wie es momentan aussieht, ist die Allianz auf einem guten Wege, beides bis zum Ende des aktuellen Jahres zu erreichen.

Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres konnte die Allianz so beispielsweise eine Eigenkapitalrendite von 13,8 % ausweisen, was sogar noch etwas über der selbst gesteckten Zielmarke von 13 % liegt. Sofern Europas größtes Versicherungsunternehmen im aktuellen vierten Quartal daher nicht erheblich patzt, sollte das Erreichen dieser operativen Kennziffer wohl keine größere Schwierigkeit mehr sein.

Auch beim Gewinn je Aktie scheint die Allianz momentan auf Kurs zu sein, das Ziel von einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 5 % zu erreichen. Betrug der 2015er-Gewinn je Aktie so noch 14,56 Euro je, rechnen Analysten derzeit im Schnitt mit einem 2018er-Gewinn in Höhe von 17,69 Euro je Allianz-Aktie. Das entspräche sogar einem jährlichen Gewinnwachstum von rund 6,7 % im Dreijahresüberblick, womit die Allianz auch dieses Ziel sogar noch übertreffen könnte.

Doch auch wenn das stetige Erreichen wichtiger operativer Kennziffern bereits ein wesentlicher Meilenstein ist, den sich Allianz-Chef Bäte wohl voraussichtlich auf die Fahnen schreiben kann, könnte es letztlich noch eine viel weitreichendere Entscheidung innerhalb der letzten Jahre gegeben haben, die Bätes Qualität als Manager unterstreicht.

Die häufig diskutierten Aktienrückkäufe

Gemeint sind an dieser Stelle natürlich die häufig diskutierten Aktienrückkaufprogramme der Allianz. Insgesamt drei an der Zahl hat die Allianz in den vergangenen Jahren verkündet, was jedoch eigentlich so ganz und gar nicht im Sinne des Managers gewesen ist. 

Noch im Vorfeld des ersten Aktienrückkaufprogramms äußerte sich Bäte beispielsweise dahin gehend, dass er eigentlich kein sonderlich großer Fan solcher Kapitalrückführungen sei. Eigene Aktien zu kaufen sei ein wenig fantasielos. Zudem wolle er lieber auf geeignete Übernahmen setzen, um langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Tendenziell schlau und weitsinnig gedacht.

Da geeignete Übernahmeziele in den vergangenen Jahren jedoch in Anbetracht gestiegener Marktbewertungen eher Mangelware gewesen sind, fügte sich Bäte den aktuellen Marktgegebenheiten und investierte, wie gesagt, inzwischen schon drei Mal in die eigenen Aktien anstatt in potenzielle Beteiligungen.

Bäte hat somit letztlich die Ziele des Unternehmens vor seine eigenen strategischen Visionen gestellt. Und nicht in von ihm präferierte Wachstumswerte investiert, die sich letztlich möglicherweise als zu teure Übernahmekandidaten herausgestellt hätten.

Wir können daher noch so einiges von Bäte erwarten

Wie es daher scheint, ist der Aufsichtsrat mit dem bisher von Bäte Erreichten insgesamt zufrieden. Und auch die Anleger dürften mit den Resultaten der Vergangenheit wohl durchaus glücklich sein.

Nicht nur, dass wichtige operative und strategische Zielgrößen erreicht wurden und schwierige Entscheidungen in Kapitalrückführungen mündeten. Nein, auch der Kurs der Aktie stieg in den vergangenen drei Jahren um rund 23 %. Das gefällt.

Ich bin daher sehr gespannt, was die kommenden fünf Jahre unter der Fuchtel von Allianz-Chef Bäte bedeuten werden. Und ich denke, bei der Vorstellung der Mehrjahresstrategie in der kommenden Woche dürften wir wohl einen ersten strategischen Vorgeschmack auf diesen neuen Abschnitt bekommen.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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