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Kann Tesla im vierten Quartal weiterhin profitabel sein?

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Tesla (WKN:A1CX3T) überraschte letzten Monat die Investoren, als es statt eines Verlustes einen bedeutenden Gewinn verzeichnete. Auf Nicht-GAAP-Basis verdiente Tesla 2,90 US-Dollar pro Aktie und ließ damit die Konsensschätzung der Analysten für den Nicht-GAAP-Gewinn-pro-Aktie von nur 0,17 US-Dollar weit hinter sich. Auch das Ergebnis nach GAAP und der freie Cashflow waren beeindruckend. Die plötzlichen Gewinne des Unternehmens kommen durch die steigenden Auslieferungen des Model 3.

Angesichts der langjährigen Verlustbilanz von Tesla und dem kapitalintensiven Geschäft mögen einige Investoren jedoch glauben, dass die Tage der Gewinne schon wieder gezählt sind. Kann Tesla ein weiteres Quartal mit Gewinn und einem positiven freien Cashflow ausweisen?

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Endlich profitabel

Tesla profitierte im dritten Quartal von einer Phase außergewöhnlichen Wachstums, was letztendlich zu einer besseren Gewinnspanne als erwartet führte, da der Automobilhersteller verbesserte Skaleneffekte erzielte.

Der Umsatz des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 129 %. Das ist vor allem den vermehrten Auslieferungen des Model 3 zu verdanken, die um mehr als 200 % auf über 56.000 Einheiten stiegen. Im Vergleich dazu wurden im Berichtszeitraum insgesamt nur 28.000 Model S und Model X ausgeliefert.

Teslas GAAP- und Nicht-GAAP-Reingewinn beliefen sich auf 312 Mio. US-Dollar bzw. 512 Mio. US-Dollar. Noch beeindruckender ist, dass der freie Cashflow 881 Mio. US-Dollar betrug, unterstützt durch einen operativen Cashflow von 1,4 Mrd. US-Dollar.

Es war ein hervorragendes Quartal, gelinde gesagt.

Nachhaltige Gewinne

In Teslas Aktionärsbrief zum dritten Quartal wird angedeutet, dass das Unternehmen in der Lage ist, ein weiteres Quartal mit schwarzen Zahlen zu melden.

So erwartet das Unternehmen beispielsweise, dass die Produktion und die Auslieferungen des Model 3 im vierten Quartal noch höher sein werden als im dritten Quartal. Zusammen mit der Erwartung des Managements, dass die Rohertragsmarge des Model 3 im Laufe des Quartals stabil bleiben wird, sollte ein höherer Absatz letztendlich zu einem höheren Rohertrag des Model 3 führen.

Andererseits gibt es einige Faktoren, von denen das Management erwartet, dass sie die Gewinnspanne im vierten Quartal zwar beeinträchtigen, aber voraussichtlich keinen großen Einfluss darauf haben werden. Daher prognostiziert Tesla für das Model S und X eine leicht niedrigere Bruttomarge und für Q4 einen leicht höheren Betriebsaufwand als für Q3.

Was den freien Cashflow betrifft, so prognostiziert das Management einen Anstieg der Investitionen um mehr als 200 Mio. US-Dollar. Der freie Cashflow wird daher voraussichtlich noch positiv sein, aber niedriger als im dritten Quartal ausfallen.

Es ist anzumerken, dass das Management Q4 explizit als ein weiteres Quartal mit Gewinn prognostiziert hat. „Wir bekräftigen unsere bisherige Prognose, dass wir im vierten Quartal wieder einen positiven GAAP-Nettogewinn erzielen werden“, sagte Tesla im Aktionärsbrief zum dritten Quartal. „Ebenso gehen wir für Q4 weiterhin davon aus, einen positiven operativen Cashflow zu erzeugen abzüglich der Investitionen sowie des normalen Mittelzuflusses aus der Finanzierungstätigkeit für geleaste Fahrzeuge und Solarprodukte.“

Obwohl das Management in der Vergangenheit mit einigen Ausblicken zu optimistisch war, sieht es diesmal nicht so aus. Diesmal stimmen sogar die Analysten zu. Im Durchschnitt wird erwartet, dass Tesla einen Nicht-GAAP-Gewinn-pro-Aktie von 2,01 US-Dollar ausweist, gegenüber einem Verlust von 3,04 US-Dollar pro Aktie im vierten Quartal 2017.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 15.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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