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3 „Warren-Buffett-Aktien“, die man im November kaufen kann

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Ob Warren Buffett sich während des Abschwungs im Oktober wohl ein paar Aktien gegönnt hat? Aber sicher doch. Schließlich geht es hier um den Mann, der einst den Anlegern geraten hat, „vorsichtig zu sein, wenn andere gierig sind, und gierig zu sein, wenn andere zögern.“

Offenbar sind die größten Sorgen der Anleger jetzt erstmal vorbei, trotzdem gibt es immer noch starke Aktien zu günstigen Preisen. Hier sind drei, die Warren Buffett im Portfolio hat und die wie gute Picks für den November aussehen: Apple (WKN:865985), Mastercard (WKN:A0F602) und Markel (WKN:885036).

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1. Apple

Warren Buffett macht sich keine Sorgen um die Guidance von Apple. Die deutet zwar darauf hin, dass sich das Umsatzwachstum im nächsten Quartal verlangsamen wird, aber Buffett sagte in einem Interview mit CNBC im August, dass er Guidance ohnehin nicht relevant findet, weil er gesehen hat, dass diese zu schlechten Dingen führt.“

Buffett konzentriert sich mehr auf das, was für Apple wirklich wichtig ist – die dauerhafte Stärke der Marke und das riesige Ökosystem von Produkten und Dienstleistungen. Auch Anleger, die nicht unbedingt Milliarden hin- und herschieben, sollten sich auf diese Dinge konzentrieren.

Apples CEO Tim Cook sagte bei einer Konferenz, dass wir mit unserem stärksten Angebot an Produkten und Dienstleistungen aller Zeiten in die Weihnachtszeit starten.“ Cook hat wohl nicht Unrecht. Auch wenn die Wall Street sich über die Prognosen von Apple für das im Dezember endende Quartal Sorgen macht, wird das Unternehmen voraussichtlich mindestens 90 Milliarden USD Umsatz und wahrscheinlich mehr als 21 Milliarden USD Gewinn einfahren.

Langfristig sollte Apple weiterhin solide Renditen für Investoren liefern. Die Modell-Upgrades bei iPhone, iPad und Mac schaffen es, die Kunden immer und immer wieder zu begeistern. Auch neue Innovationen bei Wearables, Haushaltsgeräten sowie Augmented Reality und Virtual Reality sollten das Wachstum von Apple in den kommenden Jahren gewährleisten.

Buffett hat bewusst Apple zur Top-Holding von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) gemacht. Diese Aktie ist immer noch ein guter Pick.

2. Mastercard

Berkshire hält nicht annähernd so viele Aktien von Mastercard wie von Apple. Aber es scheint so, als wäre der Kreditkartenriese eine attraktiven Wahl für Buffett, um noch einmal mehr Aktien ins Portfolio zu holen.

Mastercard hatte ein gutes Q3, wie man in den Berichten erkennen kann. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete das Unternehmen ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum. Mastercard entwickelte sich in den Märkten außerhalb der USA trotz Gegenwind aus Währungsschwankungen besonders gut.

CEO Ajay Banga sagte bei der Konferenz für das Q3: Unsere Geschäftsgewinne, neue Partnerschaften und differenzierten Serviceangebote tragen dazu bei, unsere globale Dynamik zu steigern.“ Der vielleicht wichtigste Teil von Bangas Aussage ist seine Betonung der differenzierten Serviceangebote von Mastercard.

Mastercard bündelt seine zentrale Zahlungsinfrastruktur mit Sicherheitsfunktionen, Datenanalyse, Treuepunktmanagement und anderen Produkten und Dienstleistungen. Diese Differenzierung hilft dem Unternehmen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu halten.

Die Welt geht zu bargeldlosen Finanztransaktionen über. Mastercard ist einer der führenden Player bei dieser Revolution der Zahlungsabwicklung.

3. Markel

Achtung, Plot-Twist: Berkshire Hathaway besitzt gar keine Aktien von Markel. Null, nix. Warum also kommt Markel auf diese Liste der besten Buffett-Aktien, die man sich im November ins Portfolio holen kann? Nun, Markel bietet wirklich alles, was Buffett an einer Aktie schätzt.

In vielerlei Hinsicht ist Markel selber ein Mini-Berkshire. Es ist eine Holdinggesellschaft, die sich hauptsächlich auf Erst- und Rückversicherung konzentriert, aber auch andere Unternehmen und Aktien anderer Unternehmen besitzt. Das klingt sehr nach Berkshire.

Markels Co-CEO Tom Gayner klingt sogar so ähnlich wie Warren Buffett. Gayner erzählte vor einigen Jahren Matt Koppenheffer von The Motley Fool, dass er gerne Unternehmen und Aktien von Unternehmen kaufe, die relevant bleiben und gute Geschäftsmodelle haben, die ihre Kundenbasis mit der Zeit vergrößern und die man für lange Zeit halten kann.“

Aufgrund des Spezialversicherungs- und Rückversicherungsgeschäfts von Markel kann das Unternehmen die Hauptlast von Katastrophen wie Hurrikanen und Taifunen zu spüren bekommen. Aber selbst mit einem großen Schaden im letzten Quartal, der durch den Hurrikan Florence und den Taifun Jebi verursacht wurde, schaffte Markel solide Zahlen.

Wie auch Buffett hält Markel Aktien von Apple und Mastercard. Von welchem Unternehmen aber hält Markel die meisten Anteile in seinem Portfolio? Genau: Berkshire Hathaway.

Das Orakel weiß Bescheid

Gut, der Markt ist volatil, und vielleicht zögert man gerade. Aber man muss sich daran erinnern, was das Orakel von Omaha einst gesagt hat: Gute Gelegenheiten sind selten. Wenn es Gold regnet, hol den Eimer, nicht den Fingerhut.“ Und der Abschwung im Oktober hat Anlegern eine solche gute Gelegenheit gegeben, starke Aktien wie Apple, Mastercard und Markel zu kaufen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, Markel und Mastercard und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathwaway. Keith Speights besitzt Aktien von Apple.

Dieser Artikel erschien am 4.11.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschsprachigen Leser an der Diskussionen teilnehmen können.

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