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Diese Aktie erhöht seit über 20 Jahren kontinuierlich ihre Dividende

Oft werden relativ langweilige Unternehmen als Investment verkannt. Doch auf lange Sicht verdienen viele Anleger mit ihnen am meisten Geld. Zudem sind die Risiken geringer als bei Zyklikern oder stark gestiegenen Aktien. Beim Investieren höhlt der stete Tropfen den Stein. So hat Warren Buffett mit Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) über Jahrzehnte ein enormes Vermögen aufgebaut. Trotzdem kaufen nur sehr wenige Anleger seine Aktie, weil sie zu langweilig erscheint.

Eine weitere langweilige Value- und Dividendenaktie ist Novartis (WKN: 904278). Jeder kennt das Unternehmen, aber wer besitzt schon die Aktie. Warum das Unternehmen als Investment aber gar nicht so uninteressant ist, erfährst du hier.

Konzern mit langer Tradition

Novartis ist heute einer der größten Pharmakonzerne der Welt, der nicht nur über seine Produkte, sondern auch regional breit aufgestellt ist. Die Geschichte reicht über 250 Jahre zurück, sodass er schon viele Krisen überstanden hat. Allein im Segment Innovative Medicines führt Novartis über 50 Hauptprodukte. Hinzu kommt der Generika- und Biosimilarsbereich Sandoz mit über 1.000 Produkten.

Und als dritte Säule werden über Alcon Produkte und Dienstleistungen rund um die Augenheilkunde angeboten. Diese Sparte möchte Novartis allerdings Anfang 2019 abspalten und an die Börse bringen, um sich so aufgrund des zuletzt schwächelnden Wachstums mehr auf das eigene Kerngeschäft (Pharmaka) zu konzentrieren.

Auch aktuell gut im Geschäft

Auch derzeit verfügt Novartis mit den Mitteln Cosentyx, Entresto oder Promacta/Revolade über starke Wachstumsträger, und über die CAR-T-Zelltherapie Kymriah, die Gentherapie Luxturna oder AVXS-101 gegen spinale Muskelatrophie (SMA) vom Typ 1 kommen ständig neue Mittel auf den Markt. Für 26 Produkte in der Entwicklung wird das zukünftige Umsatzpotenzial auf mindestens 1 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Die Zukunft liegt in der individualisierten Medizin. Deshalb hat Novartis auch zuletzt für 2,1 Mrd. US-Dollar die amerikanische Biotech-Firma Endocyte übernommen, die im Bereich der Nuklearmedizin eine Behandlung von Prostatakrebs entwickelt hat. Und Medikamente werden mit hoher Sicherheit auch noch in 20 Jahren benötigt. Das Geschäft hat also auch weiterhin Zukunft.

In den ersten drei Quartalen 2018 konnte Novartis seinen Umsatz um 7, den Absatz um 9  und den operativen Gewinn um 8 % steigern. Zudem wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bereinigt auf etwa 5 % angehoben. Der bereinigte operative Gewinn wird etwa um 5 bis 9 % steigen.

Gesunde Geschäfts- und Dividendenentwicklung

Novartis hat nicht nur über die letzten 20 Jahre eine Dividende gezahlt, es hat sie auch jedes Jahr erhöht. Stell dir vor, du erhältst jedes Jahr eine höhere Ausschüttung oder der Zinssatz auf deinen Einsatz erhöht sich stetig. Dies ist nur möglich, wenn auch die Ergebnisse nachhaltig steigen. Über die letzten zehn Jahre wuchs Novartis’ Umsatz von 42,6 auf 50,1 Mrd. Schweizer Franken. Der operative Gewinn blieb hingegen etwa unverändert. Die Nettomarge lag 2017 bei 15,4 % und die Kapitalrendite bei 5,9 %. Zudem glänzt die Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 56 %.

Und nicht zuletzt spricht derzeit die 2019er-Dividendenrendite von etwa 3,4 % für die Aktie. Im aktuellen Umfeld niedriger Zinsen ist dies weit mehr, als auf dem Tagesgeldkonto oder bei Anleihen zu erwarten ist. Zudem verläuft das Geschäft relativ stabil, sodass auch in vergangenen Krisen eine Dividende gezahlt wurde.

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Christof Welzel besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien).