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Zalando mit neuer Online-Offline-Strategie: Viele Vorteile, ein Nachteil

Foto: Zalando

Für den deutschen E-Commerce-Akteur Zalando (WKN: ZAL111) lief es in diesem Jahr nicht besonders rund. Nachdem im September bereits zum zweiten Mal die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr nach unten korrigiert worden ist, haben so manche Investoren die langfristige Wachstumsstory des Unternehmens durchaus kritisch hinterfragt.

Doch nun könnte Zalando mit einer neuen strategischen Ausrichtung für ein Wiederaufflammen der Begeisterung sorgen. Es winkt nicht viel weniger als die sinnvolle Verbindung des Onlinehandels mit dem stationären Handel sowie ein nicht zu unterschätzender zeitlicher Wettbewerbsvorteil. Und leider auch ein möglicher qualitativer Nachteil, den alle Investoren ebenfalls bedenken sollten.

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Aber langsam. Schauen wir mal, was Zalando denn eigentlich konkret plant.

Die geplante Online-Offline-Brücke

Wie bereits angedeutet, möchte Zalando künftig die Trennung zwischen dem Online- und dem stationären Handel weiter aufweichen. Über die Zalando-Plattform sollen künftig lokale Händler mit der Internetpräsenz vernetzt werden, um enger mit Zalando zusammenarbeiten zu können.

Ganz konkret soll der Bestellvorgang weiterhin über Zalandos Internetauftritt abgewickelt werden. Allerdings sollen lokale Einzelhändler, sofern sie ein gewünschtes Produkt in der Nähe eines Kunden auf Vorrat haben, mit einer zügigen Auslieferung betraut werden. Hieraus könnte sich durchaus eine Win-win-Situation sowohl für Zalando als auch die gemarterten stationären Händler ergeben.

Für Zalando könnte diese Vorgehensweise insbesondere einen im Internethandel nicht unerheblichen zeitlichen Vorteil mit sich bringen. Durch die Nähe des Kunden zur Ware könnte eine Lieferung binnen weniger Stunden realisiert werden. Auch für die Kunden wäre das mit Sicherheit ein weiterer Win-Faktor.

Zudem könnte Zalando, sofern man diese Praxis weiterdenkt, Lager-, Verpackungs-, Versand- und sogar Personalkosten einsparen und würde durch ein effizientes Netzwerk die eigene Marke konsequent weiter ausbauen. Auf den ersten Blick wirkt ein solches Vorhaben daher wie ein smartes Weiterdenken des bisherigen ausschließlich digitalen Hauptgeschäftsfeldes.

Kleiner, qualitativer Nachteil möglich

Und eigentlich würde ich es im Großen und Ganzen auch gerne bei dieser Einschätzung belassen, denn Zalando scheint hier überaus innovativ und ohne starre Grenzen zwischen online und offline zu denken. Das gefällt vom Grundsatz her.

Allerdings gibt Zalando bei einem derart offenen Ökosystem im Versandsystem reichlich Kontrolle an externe Partner, die letztlich für die Qualität im Namen Zalandos verantwortlich sind. Hier sollten daher wohl oder übel Qualitätsstandards für die teilnehmenden Partner festgeschrieben werden, damit sich dieser Kontrollverlust nicht bei Schwarzen Schafen unter den örtlichen Händlern aus Imagesicht rächt.

Sofern Zalando diesen Weg jedoch effektiv und qualitätswahrend bis zum Ende geht, könnte durch das lokale Händlernetz durchaus ein kostensparender Wettbewerbsvorteil entstehen, an den viele globale E-Commerce-Akteure nicht so zügig herankommen könnten. Was wiederum letztlich das Potenzial hätte, der momentan etwas angeknacksten Wachstumsstory neuen Auftrieb zu verleihen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Zalando.

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