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Microsoft schlägt sich gut im Vergleich zu den FAANG-Unternehmen

Foto: Microsoft

Die Abkürzung FAANG steht für Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google (jetzt Alphabet). Bei Berichten über die wahnsinnigen Aktienkurssteigerungen dieser Unternehmen wird dieses Akronym gerne benutzt.

Betrachtet man die letzten fünf Jahre, dann gibt es aber einige Unternehmen, deren Aktienkurse besser abgeschnitten haben. Beispielsweise auch Microsoft(WKN:870747). Lediglich Amazon und Netflix aus der FAANG-Gang konnten Microsoft in den letzten fünf Jahren bei der Kursentwicklung schlagen.

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Das bescherte Microsoft gar den zweiten Platz in der Rangliste der wertvollsten Unternehmen. Direkt hinter Apple.

Ein guter Grund sich also einmal anzuschauen, was Microsoft in den letzten Jahren richtig gemacht hat.

Im Juni 2013 beendete Steve Ballmer sein letztes Geschäftsjahr auf der Microsoft-Kommandobrücke. Mit Satya Nadella zog sein Nachfolger ein und krempelte das Unternehmen deutlich um. In seinem allerersten Brief an die Aktionäre machte er folgendes Versprechen:

Wir werden das Produktivitäts- und Plattformunternehmen für diese mobile-first und cloud-first Welt sein. Wir werden jede Person und jede Organisation auf dem Planeten befähigen, mehr zu tun und mehr zu erreichen. Und wir werden dies schaffen, indem wir unglaubliche digitale Arbeits- und Lebenserfahrungen aufbauen, unterstützt durch unser Cloud-Betriebssystem, das Device Operating System und die Hardware-Plattformen.

Auch wenn Microsoft heute mit einem Marktanteil von 17 % bei Cloud-Lösungen an zweiter Stelle hinter Amazon Web Services (32 % Marktanteil) liegt, fällt es schwer zu überprüfen, wie weit Nadella mit dieser Vision bereits gekommen ist.

Misst man das Erreichte an der Kursentwicklung der letzten fünf Jahre, dann liegt der Schluss nahe, dass er zumindest mehr erreicht hat als die meisten der FAANG-Unternehmen. Mit einem Plus von rund 200 % in diesem Zeitraum liegt Microsoft wie erwähnt nähmlich knapp vor Apple, Facebook und Google.

Blickt man auf die Gründe für den Kursanstieg, wird aber deutlich, dass Nadella es vor allem geschafft hat, eine neue Euphorie rund um Microsoft zu erzeugen. Denn während die Umsätze von 2013 bis 2018 nur um durchschnittlich 7,2 % pro Jahr zulegten – nicht allzu viel mehr als die 5,2 % im Zeitraum von 2008 bis 2013 – erhöhte sich die Bewertung der Microsoft-Aktie beinahe um den Faktor 2,5. Waren Investoren im Jahr 2013 nicht einmal bereit, das Zehnfache des operativen Gewinns zu bezahlen, zahlen Investoren heute beinahe das 24-Fache des operativen Gewinns für eine Aktie von Microsoft.

Ein Großteil der vergangenen Kurssteigerungen kommt also nicht aufgrund der geschäftlichen Entwicklung, sondern aufgrund der gestiegenen Erwartungen an die Zukunft von Microsoft. Versteh mich nicht falsch, das ist eine wirklich grandiose Leistung.

Futter für diesen Optimismus lieferten wohl die jüngsten Ergebnisse. Denn anders, als das durchschnittliche Umsatzwachstum der letzten fünf Jahre vermuten lässt, waren die Wachstumsraten der jüngsten Vergangenheit außerordentlich gut. Im letzten Geschäftsjahr stieg der Umsatz um mehr als 14 %. Im kürzlich abgeschlossenen ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um mehr als 18 %.

Grundsätzlich gefällt mir die Positionierung von Microsoft unter Nadella. Microsoft präsentiert sich als Partner der Unternehmen und nicht als möglicher Konkurrent. Anders als Google oder Amazon, die, ob sie es tatsächlich sind oder nicht, von vielen Unternehmen eher als digitale Bedrohung für ihr eigenes Geschäft angesehen werden.

Kommen wir zum Schluss noch einmal auf die Akronyme, mit denen man so schöne Schlagzeilen fabrizieren kann. Wie wir gesehen haben, unterschlagen diese oftmals einiges. In den letzten Jahren konnten Aktionäre mit vielen anderen Unternehmen deutlich größere Gewinne erzielen. Natürlich unterschlägt mein Beispiel mit Microsoft die vielen anderen erfolgreichen Unternehmen ebenfalls.

Die wichtigere Frage bleibt daher auch heute, welche Akronyme müssen in fünf oder zehn Jahren für Schlagzeilen wie diese hier herhalten.

Aufgrund der heutigen Größe von Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Alphabet und auch Microsoft, stehen die Chancen für diese Unternehmen meiner Meinung nach eher schlecht.

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Offenlegung: John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ein Tochterunternehmen von Amazon, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey, Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten, Angestellte bei LinkedIn, ein Tochterunternehmen von Microsoft, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Sven besitzt Aktien von Apple, Facebook und Microsoft. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Netflix. The Motley Fool hält die folgenden Optionen: long Januar 2020 $150 calls auf Apple, short Januar 2020 $155 calls auf Apple, long November 2018 $155 calls auf Facebook und long November 2018 $135 puts auf Facebook.

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