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Anleger verdienen mit Logitech am Megatrend E-Sport mit

Foto: Getty Images

Die Generation von heute wächst mit allerlei Technik und den verschiedensten Trends auf. Smartphones, soziale Medien und Digitalisierung stehen auf der Tagesordnung. Ein großer Profiteur und Wandlungskünstler ist dabei Logitech (WKN: A0J3YT).

Der Firmenname basiert auf dem französischen Wort für Software (logiciel), da man eigentlich Software herstellen wollte. Der Schweizer Konzern hat sich aber auf die Herstellung von Computerzubehör und Telekommunikationssystemen konzentriert. Ich möchte dir hier zeigen, warum dies eine ausgezeichnete Entscheidung war.

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Von Computerzubehör bis Videokonferenzsysteme

Eigentlich muss man nicht viele Worte über Logitech verlieren, denn viele von euch dürften schon einmal mit einer Logitech-Maus oder einer ergonomisch geformten Tastatur am Computer gearbeitet haben. Wer hingegen am liebsten mit einem Tablet arbeitet, könnte mit einer faltbaren Tastatur oder einem Tabletstift von Logitech in Berührung gekommen sein. Computerspieler auf der anderen Seite schwören auf die Kopfhörer und Unternehmen bei Besprechungen auf die Videokonferenzsysteme des in Lausanne in der Schweiz beheimateten Konzerns.

Ihr seht, Logitech deckt viele Felder der täglichen Kommunikation, des täglichen Arbeitens oder der Freizeitbeschäftigung ab. Dass der Konzern dies sehr erfolgreich tut, spricht sich auch an der Börse herum. Einer der Wachstumstreiber ist ohne Zweifel das Business mit Gaming-Zubehör. Im Jahr 2005 brachte der Konzern die erste „G“-Maus auf den Markt und startete den Erfolgslauf im noch in der Entstehung befindlichen E-Sport-Feld. Auch Logitech konnte damals noch nicht ahnen, in welche Sphären sich diese Sparte entwickeln wird und dass es das profitabelste Feld des Konzerns werden wird.

Doch die Schweizer ruhen sich auf dem Erfolg der Gaming-Sparte nicht aus. Ihr diversifiziertes Produktportfolio deckt zahlreiche weitere lukrative Felder ab. Auch die Videokonferenzsystemsparte mausert sich immer mehr zum Gewinner – trotz stagnierender Computerverkäufe.

Olympia wir kommen!

Dennoch setzt Logitech seine Kräfte weiterhin voll auf die E-Sport-Karte. Hier liegt die Zukunft, davon ist Bracken Darrell, seit nunmehr fast fünf Jahren Chef von Logitech, überzeugt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin räumte er ein: „Ich glaube daran, dass es der bedeutendste Sport der Welt wird.“ Bracken Darrell glaubt daran, dass E-Sport eine olympische Disziplin wird. Wenn nicht 2024 in Paris, dann spätestens 2028 in Los Angeles. „Wir wollen das Adidas des E-Sports werden“, so Bracken gegenüber dem Magazin t3n digital pioneers. Immerhin sponsert der Konzern mittlerweile 100 E-Sport-Teams rund um die Welt mit Mäusen, Tastaturen, Kopfhörern und Geld.

Logitech profitiert aktuell schon von der Entwicklung des digitalen Sports. Je mehr das Spielen öffentlich bekannt gemacht wird, desto besser für den Konzern. Über die Qualität muss nicht viel geschrieben werden. Denn eine Gaming-Maus wird in der Entwicklung einer harten Probe unterstellt. „Die Füße unserer Mäuse überstehen 250 Kilometer und die einzelnen Tasten halten über 50 Mio. Klicks aus“, so die Produktbeschreibung.

Dass der Hype um Computerspiele aktuell auf einem Hoch ist, zeigt sich auch an der Entwicklung der Spielehersteller selbst. Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) eröffnete eine eigene Overwatch-Profiliga und Electronic Arts (WKN: 878372) punktet schon längere Zeit mit seiner professionellen FIFA-Liga. Diese Entwicklung dürfte allen voran Logitech in die Karten spielen, was auch die letzten Quartalszahlen widerspiegeln.

Es läuft wie geschmiert

Zwischen April und Juni konnte der Technikkonzern bei konstanten Wechselkursen die Ergebnisse stark verbessern, der Umsatz stieg um satte 12 Prozent auf 608 Mio. US-Dollar. Der größte Treiber aber war wie so oft die Gaming-Sparte. Hier lag das Wachstum bei unglaublichen 68 Prozent. Aber auch die Videokonferenzsysteme müssen sich mit einem Wachstum von 60 Prozent nicht verstecken. Platz drei der Treiber geht an das Segment Tablet & Zubehör mit immerhin 37 Prozent Wachstum.

Einzige Sorgenkinder sind die Sparten Mobile Lautsprecher und Smart-Home. Hier musste der Konzern ein Minus von jeweils 46 Prozent hinnehmen. Trotzdem darf sich Logitech über einen Reingewinn von 38,5 Mio. US-Dollar freuen. Des Weiteren wurde der Betriebsgewinn um 41 Prozent auf 61 Mio. US-Dollar ausgeweitet. Diesem guten Ergebnis geschuldet, hebt Logitech die Prognose für das Gesamtjahr an. Nunmehr geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent in lokaler Währung aus – bislang ging man von einem hohen einstelligen Plus aus.

Es wurde an den richtigen Schrauben gedreht

Was bleibt da noch großartig zu sagen? Bracken Darrell hat in seiner bisherigen Laufbahn alles richtig gemacht. Er konnte den Aktienkurs um phänomenale 475 Prozent steigern (auf Fünfjahressicht). Er beschert den Aktionären eine weitere Dividendenerhöhung von knapp 10,5 Prozent und setzt weiterhin auf den E-Sport-Trend, der sich wahrlich zu einer Cashcow entwickelt.

Ich bin mir sehr sicher, dass Logitech weiterhin prima an den Trends verdienen und ein Profiteur der Zukunft sein wird. Auch müssen sich langfristig orientierte Anleger aufgrund der Wachstumsaussichten und der überzeugenden Zahlen nicht zu sehr auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 24 orientieren. Denn Logitech hat bewiesen, dass das Unternehmen der Bewertung aufgrund der Geschäftsentwicklung gerecht wird. Foolishe Investoren können hier einen Techniktitel mit tollen Zukunftsaussichten ergattern.

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Daniel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard. The Motley Fool empfiehlt Electronic Arts.

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