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Die Marihuana-Unternehmen hoffen, dass sie so ihre Aktionäre reich machen

Foto: Getty Images.

Die Investoren mögen es immer, wenn ihre Aktien zu den Gewinnern zählen, und im letzten Monat war die Marihuana-Industrie ein äußerst gutes Umfeld für Gewinne. Der Beginn des legalen Verkaufs von Freizeit-Marihuana in Kanada, ein zunehmender Trend zur Legalisierung in den USA und anderen Ländern der Welt sowie das steigende Interesse an Marihuana-Produzenten von etablierten Unternehmen in verwandten Konsumindustrien wie der Softdrink- und Spirituosenindustrie haben dazu beigetragen, die Spekulation hoch zu halten, wie hoch Aktienkurse steigen können.

Eine Sache, die Kanadas Marihuana-Produzenten schon früh erkannten, war, dass es erhebliche Vorteile geben könnte, wenn man eine Handelsorganisation gründen würde, die sich für die gemeinsamen Interessen der Branche einsetzt. Zuerst hatten mehrere Organisationen verschiedene Segmente der Marihuana-Industrie vertreten. Anfang dieses Jahres kamen jedoch mehrere dieser Gruppen und schlossen sich zu einer neuen Einheit zusammen. Diese Gruppe, bekannt als das Cannabis Council of Canada, arbeitet nun hart daran, das Wohl der Cannabis-Industrie zu fördern, sowohl um mehr Freiheit beim Verkauf von Cannabis-Produkten zu erhalten als auch um gegen Vorschriften vorzugehen, die den finanziellen Erfolg einschränken würden.

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Was ist der Cannabis Council of Canada?

Der Cannabis Council of Canada wurde im April 2018 gegründet. Canopy Growth (WKN:A140QA) hat sich mit zwei weiteren Gruppen, der Cannabis Canada Association und dem Canadian Medical Cannabis Council, zusammengeschlossen, um die neue Institution zu schaffen.

Zum Vorstand gehören die folgenden Führungskräfte der Branche:

  • Avtar Dhillon, Vorstandsvorsitzender von Emerald Health Therapeutics (WKN:A14VKJ)
  • John Fowler, CEO von Supreme Cannabis (WKN:A2JSG6)
  • Philippe Lucas, VP für Patientenforschung und Patientenzugang, Tilray (WKN:A2JQSC)
  • Cam Battley, Chief Corporate Officer, Aurora Cannabis (WKN:A12GS7)
  • Alison Gordon, CEO von 48North Cannabis
  • Jeff Jacobson, VP of Business Development, Cronos Group (WKN:A2DMQY)
  • Darren Karasiuk, Senior VP der Freizeit-Marihuana-Sparte von MedReleaf
  • Megan McCrae, Marketingdirektorin, Aphria (WKN:A12HM0)
  • Jeff Ryan, VP für Beziehungen zu Regierungen und Interessengruppen, Canopy Growth
  • John Stewart, Präsident der medizinischen Abteilung von Emblem, Emblem Cannabis
  • Sebastien St-Louis, Mitbegründer und CEO, HEXO
  • Neil Closner, ehemaliger CEO, MedReleaf

Die Vorstandsmitglieder ernannten Allan Rewak zum geschäftsführenden Direktor. Rewak hat eine lange Vorgeschichte bei dem Performance-Medienunternehmen Pathway Group, bevor er sich für die Cannabis-Industrie interessierte und für verschiedene Unternehmen und Handelsgruppen arbeitete.

Was der Cannabis Council of Canada tun will

Der Cannabis Council of Canada hat ehrgeizige Ziele. Der Vorstandsvorsitzende Dhillon kommentiert: „Gemeinsam werden wir unsere Ziele verwirklichen, nämlich einen fairen Zugang für Patienten, eine erfolgreiche und umfassende Legalisierung des Konsums von Erwachsenen, den Aufbau einer soliden rechtlichen und regulierten Branche und die Vermeidung von Cannabis-Konsums für minderjährige Jugendliche.”

Aus Sicht der Investoren bietet der Cannabis Council of Canada große Vorteile, weil sich Marihuana-Produzenten zusammenschließen, um sich für ihre gemeinsamen Interessen einzusetzen. Mit den Worten von Tilrays Philippe Lucas: „Die Zusammenführung der kanadischen Cannabis-Industrie in einer Organisation wird unsere Fähigkeit, unsere Mitglieder, Patienten und Interessengruppen zu vertreten und effektiv mit allen Regierungsebenen zusammenzuarbeiten, rationalisieren und stärken“.

Insbesondere der Cannabis Council of Canada sieht sich als wertvolle Ressource für die Branche. Im Zuge der Entwicklung der Cannabis-Industrie wird die Gruppe Industriestandards fördern und gleichzeitig den politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung stehen, um eine sichere und verantwortungsvolle Verwendung von Cannabis-Produkten für alle Anwendungen zu gewährleisten.

Was die Aktionäre davon haben

Bereits jetzt macht der Cannabis Council of Canada seine Existenz bekannt. Selbst als die Regulierungsbehörden von Health Canada versucht haben, eine Verbrauchssteuer auf die Einnahmen verschiedener Unternehmen zu erheben, die an marihuanabezogenen Geschäften beteiligt sind, hat sich die Handelsgruppe gegen die sofortige Einführung der Steuer ausgesprochen. Stattdessen befürwortet sie einen abwartenden Ansatz, der eine faire Erhebung von Steuern zur Deckung der Kosten der Regulierung gewährleistet, ohne die aufstrebenden Cannabis-Produzenten jedoch übermäßig zu belasten, während der Konsum von Freizeit-Marihuana in Kanada an Fahrt gewinnt.

Handelsverbände sind nicht immer an vorderster Front der großen Industrien, aber für Marihuana-Aktien könnte es ein großer Vorteil sein, in dieser kritischen Zeit eine einheitliche Vertretung zu haben. Für diejenigen, die ihr Geld in Cannabis-Aktien investieren, könnte das, was der Cannabis Council of Canada tut, letztendlich von entscheidender Bedeutung sein, damit die Branche ihr Potenzial voll ausschöpfen kann.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 22.09.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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