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Drei spannende Halbleiterunternehmen, die langfristig wachsen könnten

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Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber in deinem elektronischen Gerät haben Abertausende von Aktionen stattgefunden, damit das so funktionieren konnte, wie du es gerade erlebt hast. Diese Berechnungen finden auf kleinster Ebene in den sogenannten Transistoren statt, die zu den Halbleiterbauelementen zählen.

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Halbleiter können elektrischen Strom unter bestimmten Umständen leiten, und unter anderen Umständen wieder nicht. Sie sind enorm wichtig für viele der aktuellen Trends und Technologien: Das Internet der Dinge, Industrie 4.0, selbstfahrende Autos, die zunehmende Automatisierung, künstliche Intelligenz, die Cloud – all das hat irgendwie mit Elektronik und somit mit Halbleitern zu tun.

Du siehst, wie wichtig die Halbleiterbranche für die Zukunft ist und dass es sich lohnen könnte, hier zu investieren. Daher wollen wir uns nun drei Unternehmen ansehen, die vom Wachstum der Halbleiterbranche stark profitieren könnten.

ASML: Führender Hersteller von Lithografieanlagen

Das niederländische Unternehmen ASML Holding (WKN: A1J4U4) ist der führende Hersteller von Lithografiesystemen. Die Lithografie ist das Verfahren, das zur Herstellung der integrierten Schaltkreise genutzt wird, die für Mikrochips benötigt werden.

ASML ist mit herausragenden 60 % Marktanteil unangefochtener Marktführer sowie Technologieführer. Das Unternehmen hat mit der EUV-Lithografie eine neue Technologie im Portfolio, die die Produktionskosten für die Chips deutlich senken kann.

In den letzten Jahren konnten die Umsätze mit niedrigen zweistelligen Wachstumsraten zulegen, und das Unternehmen ist hoch profitabel: Von den Umsätzen blieben im vergangenen Jahr 27,0 % vor Steuern übrig.

Auch die Bilanz ist kerngesund: Die Eigenkapitalquote von ASML lag Ende 2017 bei 58,7 %, was für eine sehr solide Finanzierung des Geschäfts spricht. Außerdem übersteigen die liquiden Mittel des Unternehmens die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Das Unternehmen sollte also problemlos in der Lage sein, seine kurzfristig anfallenden Schulden zu bedienen.

Eine Dividende und ein Aktienrückkaufprogramm runden das Rundum-Sorglos-Paket ab. Die Bewertung der Aktie (alle Bewertungsmultiplikatoren in diesem Artikel auf Basis des Jahresgewinns 2017 und des Schlusskurses vom 17. September 2018) ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 32,2 zwar durchaus ambitioniert, aber für ein solides Unternehmen mit guten Wachstumsperspektiven zahle ich auch gerne einen Aufpreis.

Chips, die verbinden: Skyworks Solutions

Skyworks Solutions (WKN: 857760) ist ein führender Anbieter von halbleiterbasierten Konnektivitätsgeräten. Die Chips von Skyworks werden zum Beispiel in Smartphones verbaut, das ist im Moment das Kerngeschäft des Unternehmens.

In den nächsten Jahren soll die ohnehin schon breit aufgestellte Produktpalette auf verwandte Geschäftsfelder wie autonomes Fahren und vernetzte Fabriken ausgedehnt werden, um unabhängiger vom stagnierenden Smartphone-Markt zu werden. Auch vom neuen Mobilfunkstandard 5G sollte Skyworks massiv profitieren, sobald der Aufbau der Infrastruktur startet.

Die Umsätze konnten in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 18,4 % im Jahr zulegen, in diesem Jahr ist Skyworks auf Kurs für ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die Vorsteuermarge lag im Geschäftsjahr 2017 bei herausragenden 34,4 %.

In der Bilanz sehen wir eine Eigenkapitalquote von 88,9 %, die mir sogar etwas zu hoch ist, da ein bisschen Fremdkapital eventuell helfen könnte, durch Wachstumsinvestitionen weitere Umsatzpotenziale zu erschließen. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind fast sieben Mal so hoch wie die kurzfristigen Verbindlichkeiten, auch das ist ein Wert, der seinesgleichen sucht. Um finanzielle Engpässe muss man sich bei Skyworks jedenfalls keine Sorgen machen, das Unternehmen schwimmt geradezu in Geld.

Das Unternehmen gibt über Dividenden und üppige Aktienrückkäufe Geld an seine Aktionäre zurück. Das KGV liegt bei 15,9 – eigentlich schon fast spottbillig für so ein Unternehmen.

Brauchst du Halbleiter? Frag TSMC!

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (WKN: 909800), kurz TSMC, ist der weltweit größte unabhängige Vertragshersteller von Halbleiterprodukten. Die Kundenbasis ist außerordentlich breit aufgestellt und das Unternehmen ist solider Marktführer.

Da es sich ausdrücklich nicht auf das Design, die Entwicklung und den Vertrieb neuer Halbleiterprodukte konzentriert, sondern allein auf die Fertigung, ist TSMC keinem allzu großen Wettbewerb ausgesetzt, wodurch sich eine gute Preissetzungsmacht ergibt.

Die Umsätze konnten sich von 2012 bis 2017 auf knapp eine Billion Neue Taiwan-Dollar (umgerechnet knapp 33 Mrd. US-Dollar) fast verdoppeln. Die Vorsteuermarge lag im vergangenen Jahr bei fast schon rekordverdächtigen 40,5 %, hier schlagen sich die Preissetzungsmacht und die hervorragende Ausgabendisziplin von TSMC nieder.

Auch die Bilanz präsentiert sich als sehr solide. Die Eigenkapitalquote von 75,0 % spricht für die extrem solide Finanzierung, außerdem sind die kurzfristigen Vermögenswerte mehr als doppelt so hoch wie die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Auch TSMC zahlt eine Dividende. Die Bewertung finde ich mit einem KGV von 19,5 recht attraktiv.

Zusammengefasst

Wir haben gesehen, dass es sich bei ASML, Skyworks und TSMC um stabile, profitable Unternehmen handelt, deren Bewertungen nicht überzogen sind und die noch einige Wachstumschancen aufweisen. Vor allem bei Skyworks sehe ich noch großes Potenzial, da die Trends, die das zukünftige Umsatzwachstum antreiben könnten, jetzt erst so richtig Fahrt aufnehmen.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, in die Halbleiterbranche zu investieren, könnten die Aktien dieser Unternehmen eine erste Anlaufstelle für deine Überlegungen sein.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von ASML Holding, Skyworks Solutions und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Skyworks Solutions.

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