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Was sind die heißesten Technologien im Jahr 2018?

Wachstumsaktien früh zu kaufen und lang zu halten ist die wohl verlässlichste Art und Weise, den Markt zu schlagen. Amazon (WKN: 906866) zum Beispiel hat von seinem Allzeittief aus (Mitte Mai 1997 stand die Aktie splitbereinigt bei 1,31 Dollar) bis heute (Schlusskurs vom 24. August 2018) eine 1.455-Fachung hingelegt. Man hätte also an diesem Tiefstkurs rechnerisch nur 687,29 Dollar in Amazon investieren müssen, um heute eine Million Dollar zu besitzen!

Wie können wir diese Chance noch mal erhalten?

Einen guten Überblick darüber, welche Technologien momentan im Kommen sind, liefert der Hype Cycle of Emerging Technologies, der regelmäßig vom amerikanischen Marktforschungsunternehmen Gartner veröffentlicht wird.

Die Theorie des Hype Cycles besagt, dass um eine neue Technologie nach deren Erfindung zunächst ein großer öffentlicher Hype entsteht, dieser sich dann wieder völlig legt und erst dann die Technologie den Weg in den Massenmarkt findet. Während dieses Prozesses schreitet die Entwicklung der Technologie jedoch stetig voran. Dieser Zyklus ist in fünf verschiedene Phasen unterteilt

Gartner veröffentlicht nun jährlich im August eine grafische Darstellung, in der man sehen kann, wo im Zyklus Gartners Marktforscher bestimmte Technologien vermutet.

Gartner hat seinen neuen Hype Cycle für dieses Jahr am 16. August veröffentlicht. Allgemein dreht sich viel um die Themen künstliche Intelligenz und Biotechnologie. Schauen wir uns den Hype Cycle mal genauer an und versuchen, mögliche Investitionsgelegenheiten aufzudecken!

Was steht noch ganz am Anfang?

Gartner hat künstliches menschliches Gewebe und autonome Flugautos ganz an den Anfang des Hype Cycles gesetzt. In künstliches menschliches Gewebe kann man über das US-Unternehmen Organovo (WKN: A1JUPD) tatsächlich jetzt schon investieren! Noch ist jedoch längst nicht klar, ob sich die Technologie durchsetzen kann und, wenn ja, ob das unter Führung von Organovo geschieht.

Gehen wir die Kurve weiter entlang, stoßen wir auf interessante Ideen wie Smart Dust (winzige Sensoren, Roboter oder ähnliche elektronische Geräte, die ihre Umwelt messen und Veränderungen melden können), 4D-Druck (wie 3D-Druck, nur dass Materialien verwendet werden, die auf äußere Einflüsse wie Temperatur und Schall reagieren) und Volumendisplays (Geräte, die dreidimensionale Objekte anzeigen können).

Bei all diesen Technologien sind es Universitäten, Start-ups oder Entwicklungsabteilungen von Großkonzernen, die die Forschung vorantreiben. Gartner vermutet, dass diese Technologien erst in über zehn Jahren für den Massenmarkt tauglich sein werden.

Eine Investition in Technologien, die im Hype Cycle noch ganz am Anfang stehen, kann riesige Gewinne bringen, ist jedoch mit großen Risiken verbunden. Es ist völlig unabsehbar, welches Unternehmen hier der Marktführer von morgen sein wird und ob sich die Technologie überhaupt durchsetzt. Wir werden einen Punkt sehen, an dem eine Investition viel mehr Sinn macht!

Was ist im Hype?

Auf dem Weg in den Höhepunkt des Hypes finden wir zum Beispiel Quantencomputer, an denen vor allem Alphabet (WKN: A14Y6F), IBM (WKN: 851399) und Microsoft (WKN: 870747) forschen, intelligente Roboter, die uns eines Tages einen Haufen Arbeit abnehmen sollen, und Brain-Computer-Interfaces. Das sind Schnittstellen, die ermöglichen, dass Gedanken direkt in Befehle für Computer umgewandelt werden können. Gartner erwartet für all das eine Marktreife in fünf bis zehn Jahren.

Mitten im Hype finden wir einige alte Bekannte. Zum Beispiel Deep Learning, bei dem künstliche neuronale Netze mittels riesiger Datenmengen lernen, Entscheidungen zu treffen. Etwas unbekannter sind Nanoröhren aus Kohlenstoff, die einige interessante Eigenschaften hinsichtlich ihrer elektrischen Leitfähigkeit oder ihrer Belastbarkeit aufweisen.

Gezielt in Technologien zu investieren, die gerade im Hype sind, halte ich für unklug. An dieser Stelle im Hype Cycle eilt die öffentliche Aufmerksamkeit dem tatsächlichen technologischen Fortschritt voraus, wodurch es auch zu einer Übertreibung zugehöriger Aktienkurse kommen kann. Man denke an die Dot-com-Blase oder den Blockchain-Hype im letzten Jahr, als die bloße Umbenennung eines Eisteeherstellers in „Long Blockchain Corp.“ einen gewaltigen Kurssprung auslöste.

Die Blockchain bewegt sich laut Hype Cycle dieses Jahr hingegen schon wieder aus dem Fokus der Öffentlichkeit heraus. Die Blockchain ist hochinteressant und kann weitaus mehr leisten, als nur die Basis für Kryptowährungen wie den Bitcoin zu sein. Falls du dich damit genauer beschäftigen willst, haben wir auf Fool.de viele interessante Artikel hierzu. Gartner erwartet die Marktreife in fünf bis zehn Jahren.

Ich persönlich sehe hier im Moment eine große Chance für Investoren. IBM zum Beispiel ist einer der Vorreiter in Sachen Blockchain und ist mit einem 2018-er KGV (Gewinnprognose für 2018 auf Basis von Analystenschätzungen, Schlusskurs vom 24. August 2018) von 10,6 sehr günstig bewertet. Unternehmen, die sich hier rechtzeitig positionieren, können zu den großen Siegern von morgen zählen.

Was ist komplett aus dem Fokus verschwunden?

Hier sind vor allem Mixed Reality und Augmented Reality zu nennen. Beides meint in etwa dasselbe: Es geht darum, die Realität mit Informationen oder Objekten so zu erweitern, dass für den Nutzer ein verbessertes Erlebnis entsteht. Viele dürften sich noch an das Smartphone-Spiel Pokémon GO erinnern, das im Sommer 2016 ganze Heerscharen von Leuten durch die Straßen ziehen ließ. Das Spiel ist ein Paradebeispiel von Augmented Reality.

Weitaus größer als bei Spielen ist jedoch der Nutzen der beiden Technologien für die Wirtschaft: Anleitungen, Schulungen oder Wartungsarbeiten können über die Augmented Reality umgesetzt werden. Weitere Funktionen werden immer noch entwickelt und das Potenzial ist noch lang nicht ausgereizt. Auch hier rechnet Gartner damit, dass die Technologie in fünf bis zehn Jahren voll im Markt angekommen ist.

Die Unternehmen, die hier investieren, sind die üblichen Verdächtigen im Bereich Technologie: Apple (WKN: 865985), Alphabet, Facebook (WKN: A1JWVX) und Microsoft sind hier ganz vorne mit dabei, hinzu kommen kleine Start-ups, in die wir jedoch nicht investieren können.

In Technologien zu investieren, die sich in diesem „Tal der Enttäuschungen“ befinden, kann für große Gewinne sorgen. An diesem Punkt im Hype Cycle ist der technologische Fortschritt nämlich schon weiter, als es die öffentliche Aufmerksamkeit vermuten lässt. Zugehörige Aktien könnten also eher günstig bewertet sein. Hält man die entsprechenden Aktien dann durchgehend, während die Technologie in den Massenmarkt Einzug hält, sind hohe Renditen sehr wahrscheinlich!

Zusammengefasst

Ich denke, dass es einige großartige neue Technologien gibt, auf die wir uns freuen können – sowohl aus Konsumenten-, als auch aus Investorensicht.

Am schlauesten ist es für Investoren, in Technologien zu investieren, die den großen Hype schon hinter sich haben, aber dennoch weiter erforscht und weiterentwickelt werden. Dieses Jahr sind hier insbesondere die Blockchain sowie Mixed und Augmented Reality zu nennen.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, IBM und Organovo. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft.The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Apple und Facebook. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Gartner.

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