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Drei Anlagetricks für Selbstständige

Wer sich selbstständig macht, hat im Leben viele neue Freiheiten, die allerdings auch mit mehr Verantwortung einhergehen. Eine dieser Verantwortungen ist beispielsweise, sich um die eigene Altersvorsorge zu kümmern. Dafür muss man als Freelancer aber auch Geld ansparen.

Heute spreche ich über drei interessante Möglichkeiten, wie man in diesem Bereich ohne großen Aufwand die persönliche Rendite optimieren kann.

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Trick 1: Vorsicht bei Rentenversicherungen

Selbstständige wie auch Angestellte machen häufig den gleichen Fehler. Sie sorgen mit Versicherungsprodukten für ihr Alter vor. Diese Produkte werden natürlich besonders gern von Versicherungsagenturen bzw. Maklern verkauft.

Kein Wunder, denn Abschlusskosten und Provisionen sind für die Versicherer zweifelsfrei ein ziemlich gutes Geschäft. Hinzu kommt, dass diese Produkte am Beispiel der Rürup-Rente auch noch steuerlich gefördert werden.

Ob das allerdings viel bringt, würde ich stark in Zweifel ziehen. Der Garantiezins für eine Rürup-Rente liegt seit Anfang 2017 bei 0,9 %. Und dann wären da ja auch noch die Inflation sowie die bereits oben genannten nicht unerheblichen Abschlusskosten bzw. Provisionen.

Außerdem ist die Rürup-Rente extrem unflexibel. Sie kann nur als laufende Rente ausgezahlt werden und eignet sich nicht als Vorsorgeprodukt, wenn du beispielsweise wieder zurück in ein Angestelltenverhältnis wechselst.

Zum Vergleich: Bei Aktien im Finanz- und Telco-Sektor – z.B. Allianz (WKN:840400) oder Münchener Rück (WKN:843002) und Telefónica (WKN:A1J5RX) – sind  alleine Dividendenrenditen von bis zu 6 % drin. Dabei sind noch nicht einmal die gigantischen Kursgewinne von Unternehmen wie Alphabet (WKN:A14Y6F) oder Amazon (WKN:906866) mit eingerechnet. Ach ja, laufende Kosten bzw. Provisionen fallen für Aktien im Wertpapierdepot übrigens auch nicht an.

Natürlich bergen Aktien prinzipiell auch ein Risiko von Kursverlusten und das Investieren in Einzelaktien setzt eine gewisse Erfahrung voraus. Als Zwischenschritt bietet sich für Börseneinsteiger die Anlage in breit gestreute Indizes (ETFs) an. Für langfristig orientierte Investoren zählen Einzelaktien meiner Meinung nach dennoch zu den attraktivsten Möglichkeiten zur Altersvorsorge.

Trick 2: Sonderangebote für Selbstständige nutzen

Oft bieten Unternehmen spezielle Konditionen für Freelancer und Selbstständige an. Damit kannst du insbesondere bei deinen Fixkosten eine nicht unerhebliche Summe sparen. So bieten beispielsweise viele Mobilfunkanbieter spezielle Vertragskonditionen, die nur von Geschäftskunden genutzt werden können und die oft günstiger sind oder mehr Leistungen beinhalten.

Ein ganz besonderes Augenmerk solltest du dabei auf dein Girokonto legen, denn dort werden Selbstständige von Banken gerne regelrecht ausgenommen. Neben einem monatlichen Fixpreis müssen Freiberufler häufig zusätzliche Gebühren für Buchungen auf dem Konto zahlen, die durchaus zwischen 0,25 und 0,50 Euro liegen können.

Als Ersatz bieten sich hier meiner Ansicht nach spezielle kostenfreie Freelancer-Konten beispielsweise von Kontist oder N26 an, die vollkommen kostenfrei daherkommen. Damit ist eine Ersparnis von teilweise mehreren hundert Euro im Jahr möglich, die du meiner Ansicht nach in Aktien zur Altersvorsorge investieren solltest.

Trick 3: Passives Einkommen generieren

Über attraktive Dividendenrenditen hatte ich am Anfang ja bereits gesprochen. Mein Tipp wäre an dieser Stelle, diese besonders im Auge zu behalten. Vor allem US-amerikanische Unternehmen zahlen Dividenden häufig quartalsweise aus.

Wenn du beispielsweise Unternehmen mit attraktiven Dividendenrenditen auswählst, die ihre Gewinne zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr ausschütten, ist es sogar möglich, in deinem Depot eine monatliche Dividendenzahlung zu erhalten.

Für Selbstständige, die unter unregelmäßigem Einkommen leiden, kann dies eine wirklich gute Hilfe sein. Denn mit regelmäßigen Dividenden können zum Beispiel Fixkosten wie Strom, Gas und Internet bezahlt werden. Hast du hingegen bereits eine große Summe in Dividendenaktien angelegt oder planst dies für die Zukunft, ist unter Umständen sogar die Zahlung der Miete oder des Lebensunterhaltes aus dem Wertpapierdepot möglich.

Ich persönlich setze auf diese Form eines passiven Einkommens und habe damit bislang sehr gute Erfahrungen gemacht – insbesondere vor dem Hintergrund historisch niedriger Leitzinsen. Meine Strategie ist allerdings nicht die Dividende zu reinvestieren, sondern damit laufende Kosten zu decken. Es ist aber auch möglich, mit der Rendite weitere Aktien zu kaufen und damit das Anlagevermögen zu erhöhen.

Fazit: Verschwende kein Geld

Wenn ich mich mit (selbstständigen) Bekannten und Verwandten über das Thema Altersvorsorge unterhalte, kommen immer wieder die gleichen Ausreden: Nicht genug Geld zum sparen, zu kompliziert, am Ende bekommt man doch sowieso nichts usw.

Ich halte die meisten dieser Ausreden für absoluten Unsinn. Denn das Problem vieler Menschen ist überhaupt nicht mangelndes Einkommen, sondern vielmehr unnötige Ausgaben. Du würdest dich wundern, wie viel Geld man vor allem im Bereich Konsum und Fixkosten einsparen kann.

Lebensmittel, Versicherungen, Handy und Internet, Strom und Gas – allein durch diese Optimierungen war es mir möglich, vierstellige Beträge im Jahr einzusparen und zu reinvestieren. Und das alles ohne im Leben zurückstecken zu müssen.

Und wenn ich das kann, kannst du das auch.

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Björn König besitzt Aktien der Telefónica Deutschland Holding. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Amazon.

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