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Aktien-Einkaufstour: Warren Buffett hat gerade 1,2 Milliarden US-Dollar in 3 Banken gesteckt

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Wir haben neulich einen Blick auf Berkshire Hathaways (WKN:A0YJQ2) Aktienportfolio geworfen, und es stellte sich heraus, dass Warren Buffett und sein Stock-Picking-Team im Q2 ziemlich aktiv gewesen sind.

Eine der wichtigsten Änderungen war, dass sie bei drei von Berkshires Bankenaktien im Laufe des Quartals noch einmal deutlich nachgekauft haben, wobei das Unternehmen insgesamt etwa 1,2 Milliarden US-Dollar investiert hat. Hier ein Überblick über Berkshires neueste Bankaktien-Investitionen, aus welchem Grund Buffett nochmal nachgeladen hat und ob in Zukunft weitere Aktienkäufe im Bankensegment bevorstehen können.

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Buffetts jüngste Aktienkäufe im Bankensegment 

Bank
Neu gekaufte Aktien
Insgesamt gehaltene Aktien
Gesamter Marktwert
U.S. Bancorp (WKN:917523) 9,846.153 100,693.874 5,0 Milliarden US-Dollar
Bank of New York Mellon (WKN:A0MVKA) 2,608.928 64,800.376 3,5 Milliarden US-Dollar
Goldman Sachs (WKN:920332) 2,294.971 13,254.490 2,9 Milliarden US-Dollar

Quelle: Berkshire Hathaways SEC-Bericht. Stand der Daten 15.8.2018.

Diese Investitionen sind zwar nicht ganz so groß wie die von Berkshire in Wells Fargo oder Bank of America, stellen aber immer noch einen bedeutenden Teil des Portfolios dar. Zum jetzigen Zeitpunkt ist U.S. Bancorp die siebtgrößte Position im Portfolio von Berkshire, und die Bank of New York Mellon und Goldman Sachs liegen auf Platz 10 respektive 12.

Warum kauft Buffett ausgerechnet jetzt Bankaktien?

Bankaktien bilden einen Gesamtwert von mehr als 71 Milliarden US-Dollar in Berkshires Aktienportfolio, also kann man schon behaupten, dass Warren Buffett ein großer Fan der Bankenbranche als langfristige Investition ist. Und wenn man mit Buffetts Anlagestil vertraut ist, macht das auch Sinn. Banken sind ein „Geschäft ohne Ende“, sie nutzen kostengünstiges Kapital (Kundeneinlagen), um Erträge zu erwirtschaften, und insgesamt werden sie im Vergleich zu anderen Branchen zu eher relativ niedrigen Bewertungen gehandelt.

Wenn ich sagen müsste, warum Buffett und sein Team im vergangenen Quartal 1,2 Milliarden US-Dollar in Bankaktien gesteckt haben, würde ich antworten: Die waren auf Schnäppchenjagd.

Wir wissen zwar nicht genau, warum Buffett (oder einer seiner Vertrauten) diese Investitionen getätigt hat, aber es könnte etwas mit der relativ schlechten Performance des Finanzsektors als ganzem zu tun haben. Bankaktien haben den S&P 500 im Jahr 2018 bisher um mehr als fünf Prozentpunkte unterschritten, und im zweiten Quartal gab es Zeiten, in denen die Differenz noch deutlicher ausfiel.

^SPX Daten via YCharts

Warum diese drei Banken?

Wie bereits erwähnt: Wir wissen nicht mit absoluter Sicherheit, warum Buffett diese Entscheidung getroffen hat. Davon abgesehen können wir einige fundierte Vermutungen anstellen.

U.S. Bancorp ist einfach eine der bestgeführten Banken der USA. Sie erzielt stets höhere Renditen auf Eigenkapital und Vermögen als die übrigen großen US-Banken. Aufgrund der enorm hohen Qualität wird U.S. Bancorp zu Recht mit einer höheren Bewertung als seine Konkurrenten gehandelt. Allerdings hat sich die Aktie der Bank im Jahr 2018 noch schlechter entwickelt als der gesamte Bankensektor, und Buffett könnte beschlossen haben, einige Aktien zu verkaufen.

Die Bank of New York Mellon ist die älteste kontinuierlich operierende Bank in den USA und verfügt mit den Geschäftsfeldern Private Banking, Asset Management und Institutional Banking über vielfältige Einnahmequellen. Berkshire hat seine Anteile an der U.S. Bancorp und der Bank of New York Mellon in letzter Zeit mehrmals erhöht, auch im ersten Quartal des Jahres, so dass ich nicht überrascht bin, dass sie ihre Anteile daran weiter ausbauen.

Und Goldman Sachs? Buffett hat damals in der Finanzkrise angefangen, Aktien der Bank zu kaufen. Die ursprüngliche Investition erfolgte in Form von Vorzugsaktien mit Optionsscheinen, die schließlich in 43,5 Millionen Stammaktien getauscht wurden. Berkshire verkaufte die meisten davon in den Jahren seitdem, man Sie in der Tabelle weiter oben erkennen kann. Es sieht jedoch so aus, als ob Buffett der Meinung, dass Goldman wieder günstig zu haben ist.

Das denke ich übrigens auch, und ich habe wiederholt gesagt, dass Goldman zu derzeitigen Preisen sehr interessant ist. Goldman war eine der am schlechtesten performenden Banken, mit einem Minus von fast 10 % im Jahr 2018, und das trotz recht starker Ergebnisse und eines schnell wachsenden Consumer-Banking-Segments. Es sollte mich nicht wundern, wenn Buffett noch mehr kauft, wenn der Preis vergleichsweise tief bleibt.

Wird Buffett weiter bei Banken zuschlagen?

Am Ende gibt es einige unwiderstehliche Werte in der Branche, und im Q2 haben Buffett und sein Team eben genau das gemacht, was sie schon seit Jahren so gut tun: Geld in großartige Aktien investieren, die zu attraktiven Preisen angeboten werden.

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Dieser Artikel von Matthew Frankel erschien am 16.8.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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