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3 Dividendenaktien, die mehr zahlen als IBM

Foto: IBM.

Da viele Aktien auf Allzeithochs stehen, kann es für Einkommensanleger schwierig sein, gute Dividendenrenditen von 4 % oder höher zu finden, wie sie der Technologieriese IBM (WKN:851399) seinen Aktionären verspricht. Auszahlungen, die so hoch sind, bringen oft erhebliche operative Risiken mit sich, einen abgestürzten Kurs oder beides.

Im Folgenden stellen unsere Motley-Fool-Investoren drei Dividendenwerte vor, die ein attraktives Gleichgewicht zwischen den laufenden Erträgen und dem Potenzial für langfristige Kapitalgewinne bieten. Lies weiter, um zu erfahren, warum Cedar Fair (WKN:876729), BP (WKN:850517) und MGM Growth Properties (WKN:A2AGU7) diese Liste anführen.

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Eine Rendite von 6 %!

Demitri Kalogeropoulos (Cedar Fair): „Die Investoren reagierten harsch auf den jüngsten Bericht von Cedar Fair, und der entsprechende Rückgang des Kurses hat die Rendite der Aktie auf fast 6 % erhöht. Dieser Einbruch könnte eine attraktive Chance für die Anleger darstellen.“

Der Vergnügungsparkbetreiber hat seine Sommersaison mit einem Rückgang der Besucherzahlen um 3 % zum 4. Juli begonnen. Der Rückgang überraschte auch das Managementteam; er wurde nur teilweise durch höhere Parkinvestitionen und verbesserte Ergebnisse im Bereich der Resort-Unterkünfte kompensiert.

Cedar Fair hofft, dass die neuen Fahrgeschäfte, einschließlich der Steel Vengeance und HangTime Coaster, dazu beitragen werden, die Besucherzahlen in den Monaten Juli und August wieder in moderates positives Terrain zu bringen. Das ist möglich, aber es ist auch wahrscheinlich, dass die Gewinnspanne sinken wird, da das Unternehmen auf aggressivere Aktionen angewiesen ist, um seine Drehkreuze in Bewegung zu halten. Sein langfristiger Plan beruht auf der stetigen Entwicklung der Immobilien rund um seine Parks, um die Kapazität dieser Resorts im Laufe der Zeit zu erweitern.

Unterdessen sollte der starke Cashflow von Cedar Fair die aktuelle Dividende sowie das langfristige Ziel des Managements, die Ausschüttung jährlich um 4 % zu erhöhen, und das erwartete Gewinnwachstum unterstützen.

Gut und immer besser

John Bromels (BP): Die guten Zeiten für den britischen Öl- und Gasriesen BP sind dank höherer Ölpreise zurück. Wie der Rest der Wettbewerber unter den großen Ölfirmen hat das Unternehmen viel Geld mit seinem Upstream-Bereich (Exploration und Produktion) gemacht, während es auf der anderen Seite überraschend gute Arbeit geleistet hat, die Downstream-Bemühungen (Raffination und Marketing) angesichts der höheren Preise stabil zu halten.

Natürlich sind integrierte Ölkonzerne wie BP seit Langem ein Favorit für Dividendeninvestoren, und die aktuelle Rendite von 5,4 % von BP ist fast die beste in diesem Bereich – nur die von Royal Dutch Shell ist derzeit um ein paar Hundertstel Prozent höher. Aber die Rendite ist nicht alles. Eine wichtige Frage für das Unternehmen ist, ob es auch überzeugende langfristige Investition ist, wenn der Ölpreis sinkt. Die gute Nachricht für die Investoren ist, dass das Unternehmen offenbar großartige Fortschritte macht.

Auf der letzten Telefonkonferenz – für das erste Quartal 2018 – brachte CFO Brian Gilvary den „Break-even-Point“ von BP zur Sprache, den Preis pro Barrel Öl, an dem BP in der Lage ist, seine Kosten zu decken, und über den hinaus das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet. Er sagte: „Wir erwarten weiterhin, dass der organische Break-even für die Gruppe im Jahr 2018 bei voller Ausschüttung rund 50 US-Dollar pro Barrel betragen wird und bis 2021 kontinuierlich auf 35 bis 40 US-Dollar pro Barrel sinken wird, was mit einem wachsenden freien Cashflow einhergeht.“

Wenn BP diesen Plan erfolgreich durchführen kann – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Unternehmen dazu nicht in der Lage sein wird –, dann wird es einen Gewinn erzielen, selbst wenn der Ölpreis im Jahr 2021 unter 50 US-Dollar pro Barrel fällt. Wenn man bedenkt, dass die Preise derzeit über 70 US-Dollar pro Barrel liegen, sollte BP in der Lage sein, sich auch in naher Zukunft gut zu entwickeln – und die Investoren glücklich zu machen.

Nicht mit dieser Investition spielen

Rich Duprey (MGM Growth Properties): Das kasinofokussierte Immobilien-Investmentunternehmen MGM Growth Properties kann eine Möglichkeit für die Investoren sein, auf Wachstum in Kasino- und Immobilienmärkten zu setzen, ohne viel Risiko einzugehen.

Wie alle REITs zahlen Kasino-REITs keine Umsatzsteuer wie normale Unternehmen: Sie müssen 90 % ihrer Einnahmen an die Aktionäre zurückzahlen, sodass sie von der Zahlung der Umsatzsteuer befreit sind. Auch die Renditen auf Dividendenzahlungen sind tendenziell schmackhaft, und das ist bei MGM Growth Properties der Fall, die derzeit 5,6 % pro Jahr ergeben.

Im Gegensatz zu anderen Kasino-REITs wie Gaming & Leisure Properties und VICI Properties bleibt MGM Growth eng mit dem Kasino verbunden, das es ausgegliedert hat – MGM Resorts International (WKN:880883), das immer noch 73 % seines Geschäfts besitzt.

Das könnte aber auch ein Nachteil sein, da es nicht unabhängig vom Mutterunternehmen ist – und das könnte möglicherweise dem Versuch entgegenstehen, marktübliche Mieten auf seine Immobilien zu verlangen, da MGM das verhindern könnte. Auch die Investition in die Immobilien selbst wäre eine gemeinsame Entscheidung, obwohl das bedeutet, dass der REIT und der Kasinobetreiber gemeinsam darin involviert sind.

Zugunsten des Unternehmens wirkt sich die Tatsache aus, dass die Immobilien, die es besitzt, geografisch diversifiziert sind. Der REIT gab kürzlich bekannt, dass er das Yonkers Raceway und Empire City Casino von MGM kauft, da sich der Kasinobetreiber auf die Legalisierung des Sportwettengeschäfts in New York vorbereitet. Beide Unternehmen sollten von dieser Gelegenheit profitieren.

Mit seinem Mutterunternehmen, das gut im Kasinomarkt positioniert ist und sein eigenes Vermögen in der REIT-Branche sichert, könnte MGM Growth Properties eine interessante Investition sein.

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Dieser Artikel wurde von Demitrios Kalogeropoulos, John Bromels und Rich Duprey auf Englisch verfasst und am 24.07.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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