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Überraschend viele Rentner machen mit ihrem Geld einen Fehler

Wenn es um die Altersvorsorge geht, konzentrieren sich die meisten Menschen darauf, genug Geld anzusparen, bevor sie in den Ruhestand gehen. Aber das ist nur die halbe Miete. Man muss auch wissen, wie viel Geld man jedes Jahr im Ruhestand vom Ersparten abheben nehmen kann, damit man nicht auf dem Trockenen sitzt.

Das bedeutet, dass die meisten sich bei den Ausgaben zurücknehmen, um zu vermeiden, dass ihnen später mal das Geld ausgeht. Laut einer Studie von Ameriprise Financial ziehen 68 % der Rentner in den USA nicht mehr von ihren 401(k)s oder traditionellen IRAs ein, als sie müssen, um die erforderlichen Mindestausschüttungen jedes Jahr zu entnehmen.

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Das ist nicht unbedingt schlecht – schließlich ist Sparsamkeit eine gute Eigenschaft für einen Rentner, der von einem fixen Einkommen lebt. Die Studie ergab jedoch auch, dass nur 21 % der Rentner genau wissen, wie viel sie jedes Jahr abheben können, um sicherzustellen, dass ihr Geld für den Rest ihres Lebens reicht.

Das heißt: Rentner geben ihr Geld nicht aus, weil sie nicht wissen, wie viel sie problemlos ausgeben können.

Wie man genug für später hat

Die schlechte Nachricht ist, dass es keine Zauberformel gibt, um genau zu bestimmen, wie viel man jedes Jahr abheben sollte. Die gute Nachricht ist, dass man nicht blind raten muss.

Die 4 %-Regel ist eine häufig verwendete Richtlinie, die ein guter Ausgangspunkt ist. Die Regel besagt, dass man 4 % im ersten Jahr der Pensionierung und dann in den Folgejahren den Betrag an die Inflation anpasst. Dann sollten die Ersparnisse etwa 30 Jahre reichen. Wer 500.000 Dollar für den Ruhestand gespart hat, würde also im ersten Jahr 20.000 Dollar abheben. Wenn die Inflation in diesem Jahr dann bei 2 % lag, würde man zusätzlich 2 % im Folgejahr entnehmen (400 Dollar) – insgesamt also 20.400 Dollar.

Natürlich ist das keine todsichere Regel. Zum einen geht sie davon aus, dass der Ruhestand 30 Jahre oder weniger dauert. Das mag sich nach einer langen Zeit anhören, aber wenn die Lebenserwartung weiter steigt, besteht eine gute Chance, dass dein Ruhestand länger als drei Jahrzehnte dauert. Die Social Security Administration in den USA schätzt, dass einer von vier Amerikanern im Alter von 65 Jahren heute über 90 Jahre alt wird, während einer von zehn es über 95 Jahre schaffen wird. Wer also mit 62 in Rente geht und über 92 Jahre alt wird, dem könnte das Geld ausgehen, selbst wenn er die 4%-Regel gewissenhaft befolgt hat.

Natürlich ist so ein grober Plan besser als gar keiner, wenn man einfach so Geld entnimmt und hoffen muss, dass es am Ende reicht.

Wie man richtig für den Ruhestand plant

Bevor Sie herausfinden können, wie viel Geld man jedes Jahr von den Ersparnissen abheben kann, sollte man bestimmen, wie viel man benötigt, um über die Runden zu kommen. Dann kann man einfach zurückrechnen, um sicherzustellen, dass man genug gespart haben.

Also: Man stellt ein gründliches Jahresbudget auf. Einige dieser Ausgaben können sich ändern, sobald man in Rente geht – zum Beispiel gibt man vielleicht weniger für Benzin aus, weil man ja nicht mehr täglich zur Arbeit fährt. Dafür aber wird der Faktor Gesundheit eine größere Rolle spielen. Das muss man so gut es geht hineinrechnen, damit der Plan effektiv ist.

Dann gruppiert man die Ausgaben in verschiedene Kategorien, je nachdem, wie wichtig sie sind. So gibt es eine Kategorie für unumgängliche Ausgaben (Hypothek oder Miete, Lebensmittel, Auto, etc.) und eine andere für nicht ganz so lebensnotwendige Ausgaben (Reisen, Hobbys, etc.). Wenn Sie dann Ihre jährlichen Gesamtausgaben berechnen, hat man einen realistischeren Überblick darüber, wie viel man wirklich braucht, um zurechtzukommen.

Man sollte auch auf dem Schirm haben, wie viel man an Sozialleistungen bezieht. In den USA erhält der durchschnittliche Begünstigte erhält 1.300 Dollar pro Monat (oder 15.600 Dollar pro Jahr), was einen großen Beitrag zur Deckung der Kosten leisten kann.

Sobald man wieß, wie viel Geld man benötigt, um die Grundkosten zu decken, kann man die 4 %-Regel rückwärts anwenden. So kann man etwa 40.000 Dollar im Jahr benötigen, um zurecht zu kommen, und 50.000 Dollar, damit es einigermaßen angenehm wird. Wer 15.000 Dollar pro Jahr an Sozialleistungen erhält, muss jedes Jahr 25.000 bis 35.000 Dollar selber zuschießen. Wenn 25.000 oder 35.000 Dollar also 4 % des jährlichen Betrags sind, muss man diese Zahl mal 25 nehmen, und schon hat man sein Sparziel.

In diesem Fall beträgt das zwischen 625.000 und 875.000 Dollar, je nachdem, welchen Lebensstil man so anstrebt. Wer also im ersten Jahr 4 % abheben will und insgesamt 40.000 Dollar pro Jahr benötigt, dann braucht man 625.000 Dollar an Ersparnissen, sobald man in Rente geht. Wer pro Jahr zusätzlich 10.000 Dollar ausgeben will, muss sich bis zur Rente weitere 250.000 Dollar abknapsen.

Altersvorsorge ist keine große Mathematik, aber das bedeutet nicht, dass man nicht strategisch planen kann. Selbst eine grobe Schätzung, wie viel Sie jedes Jahr abheben können, hilft schon weiter, und das macht am Ende den Ruhestand dann doch weniger anstrengend.

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Dieser Artikel von Katie Brockman erschien am 21.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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