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Was BMW und Ford jetzt gemeinsam haben

Wirklich viel haben BMW (WKN:519000) und Ford (WKN:502391) nicht gemeinsam. Der eine baut sportliche Premium-Fahrzeuge, der andere ist für riesige Pick-ups bekannt. Der eine hat seinen Sitz im Herzen Europas, der andere in der Nähe von Detroit.

Und doch haben BMW und Ford seit ein paar Tagen etwas gemeinsam. Und das sitzt weder in Europa noch in den USA.

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Was BMW und Ford bekanntgegeben haben

Anfang diesen Monats gaben BMW und Baidu (WKN:A0F5DE) bekannt, dass sie zukünftig gemeinsam an selbstfahrenden Autos in China arbeiten wollen. Eine ähnliche Partnerschaft, die sogar über das selbstfahrende Auto hinaus reicht, haben die Chinesen vor ein paar Wochen mit Ford vereinbart.

Sowohl Ford als auch BMW sind nun also Teil von Baidus Programm für selbstfahrende Autos, dem Apollo-Projekt. Vielleicht wirst du dich jetzt Folgendes fragen:

Wer oder was zur Hölle ist Baidu?

Wer oder was ist Baidu?

Man könnte Baidu als chinesisches Alphabet, das ist der Mutterkonzern von Google, bezeichnen. Man betreibt eine Internet-Suchmaschine und verdient sein Geld hauptsächlich mit Werbung. Wie auch Baidus US-Rivale Alphabet.

Und wie Alphabet arbeitet man mit Hochdruck an selbstfahrenden Fahrzeugen.

Wer wirklich von der Partnerschaft profitiert

Wenn du mich fragst, wer mehr von dieser Partnerschaft profitiert, BMW oder Ford, dann sage ich: Baidu! Denn BMW und Ford sind bei weitem nicht die einzigen Autohersteller, die am Apollo-Projekt teilnehmen.

BYD, Daimler, Honda, Hyundai und Jaguar Land Rover sind ebenfalls mit von der Partie.

Sie alle nutzen Baidus offene Software-Plattform Apollo. Man kann sich das ein bisschen wie Android für Smartphones vorstellen. Google stellt das Betriebssystem, Samsung, Huawei oder Sony die Hardware, in diesem Fall das Smartphone. So ähnlich läuft das auch bei den selbstfahrenden Autos.

Baidu stellt mit Apollo die Software-Plattform. BMW, Daimler und die anderen Automobilkonzerne bauen die Fahrzeuge, auf denen die Software läuft. Je mehr Hersteller auf Apollo setzten, desto höher ist die Chance, dass sich dieses System als Standard etabliert.

Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, dann wäre das großartig für Baidu – und in Folge dessen natürlich auch für die Baidu-Aktie. China ist ein Megamarkt was Mobilität betrifft, das autonome Fahren eine Technologie mit enormen Potential.

Wenn Baidu sich in China bei diesem Thema eine Vormachtstellung erarbeitet, dann könnte eine Menge Wachstumspotential in der Aktie stecken.

Die Partnerschaften mit Ford und BMW sind daher ein wichtiger Schritt für Baidu. Ich bin deshalb der Meinung, dass nicht BMW oder Ford am stärksten von dieser Partnerschaft profitieren werden, sondern Baidu.

Und noch etwas spricht für Baidu

Für Baidu spricht nicht nur die neue Partnerschaft mit BMW und Ford. Hauptkonkurrent Alphabet ist mit seiner Tochtergesellschaft Waymo zwar allem Anschein nach führend, was das autonome Fahren betrifft.

Bei einem Test mit einem selbstfahrenden Auto musste der Waymo-Fahrer im Schnitt nur alle 5596 Kilometer eingreifen. Bei Baidu war dies durchschnittlich alle 66 Kilometer der Fall.

Aber: Waymo kann in China nicht auf Googles digitales Ökosystem zurückgreifen. Denn in China ist Google außen vor. Ganz im Gegensatz zu Baidu.

Wenn BMW und Ford an Baidus Apollo-Projekt teilnehmen, dann ist das also vor allem für eine Seite eine tolle Nachricht: Baidu, das Apollo-Projekt und in Folge dessen auch für die Baidu-Aktie!

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Thomas Brantl besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Baidu. The Motley Fool empfiehlt Ford.

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