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Fresenius hat diesen Dividenden-Meilenstein erreicht! Können Fresenius Medical Care, Münchener Rück oder Beiersdorf nachlegen?

In diesem Jahr hat die Fresenius (WKN: 578560)-Aktie etwas Bedeutsames erreicht. Mit der 25. Dividendenerhöhung in Folge gehört das Unternehmen nun zum erlauchten Kreis der Dividendenaristokraten. Eine wirklich beeindruckende Leistung sowie bislang ein Novum in unserem heimischen Leitindex.

Doch welches Unternehmen wird als nächstes adelig? Fresenius Medical Care (WKN: 578580), Münchener Rück (WKN: 843002) oder etwa Beiersdorf (WKN: 520000)? Finden wir es heraus. Doch vorab ein kleiner Spoiler: In gewisser Weise besitzen alle drei Anwärter ihre Dividendenreize.

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Das alteingesessene Beiersdorf

Fangen wir an mit einem Dividenden-Urgestein: Beiersdorf. Der Nivea-Konzern zahlt inzwischen seit 1947 Jahr für Jahr eine Dividende an die Anteilseigner aus. Damit hält Beiersdorf innerhalb des DAX den Rekord für die längste Serie an kontinuierlich ausgezahlten Dividenden.

Was die Konstanz und das Wachstum angeht, lässt Beiersdorf jedoch so manchen Wunsch offen. In den letzten acht Jahren wurde so beispielsweise die Dividende lediglich konstant gehalten. Im Zuge der letzten Finanzkrise wurde die Dividende sogar von 0,90 Euro je Aktie auf 0,70 Euro je Aktie gesenkt.

Mal ehrlich: Ein heißer Aspirant auf den Titel des nächsten Dividendenaristokraten sieht dann doch bedeutend anders aus.

Die konstante Münchener Rück

Ein zweiter brandheißer Anwärter auf den Posten eines Dividendenaristokraten könnte durchaus die Münchener Rück sein. Seit 1969 hat der Rückversicherer nämlich seine Dividende nicht mehr gekürzt. Die Münchener Rück bietet daher zumindest schon mal eine beeindruckende Konstanz. Eine Schwankungsrückstellung extra für Dividenden in turbulenteren Jahren hat dies unter anderem möglich gemacht, nur mal so am Rande.

Wie auch immer, was jedoch die regelmäßigen Erhöhungen angeht, werden wir auch hier enttäuscht. So wurde beispielsweise die zuletzt ausgeschüttete Dividende für das Geschäftsjahr 2017 lediglich konstant auf Vorjahresniveau gehalten. Die engen Kriterien, die Zugang zum Reich der Dividendenaristokraten gewähren, erfüllt die Münchener Rück somit auch nicht.

Falls du die Aktie dennoch aufgrund dieser einzigartigen Konstanz für interessant hältst, empfiehlt sich ein Blick in diesen Artikel. Hier habe ich die Dividende der Münchener Rück noch etwas detaillierter beleuchtet als in diesem kurzen, thematisch begrenzten Einblick.

Die bald adelige Fresenius Medical Care?

Hier und heute lastet somit nun der gesamte Druck auf Fresenius Medical Care. Ob das halbwegs eigenständige Tochterunternehmen von Fresenius wohl dieser Erwartungshaltung gerecht werden kann?

Um es kurz zu machen: Ja, kann es! Mit der diesjährigen Ausschüttung wurde die Dividende bereits das 21. Jahr in Folge erhöht. Sprich, sofern Fresenius Medical Care noch weitere vier Jahre die Dividende anhebt, wird das Unternehmen zu Fresenius aufschließen und der zweite adelige Wert in den Reihen des DAX werden.

Vielversprechende Voraussetzungen hierfür sind daher grundsätzlich schon mal gegeben. Jetzt heißt es abwarten, ob Fresenius Medical Care auch wirklich liefern kann und wird.

Ein einziger Wert…

… könnte daher innerhalb der nächsten Jahre schaffen, was Fresenius bereits geschafft hat: ein waschechter Dividendenaristokrat zu werden.

Nichtsdestoweniger gibt es auch abseits der Dividendenaristokraten – beziehungsweise derjenigen Unternehmen, die es demnächst werden könnten – so manchen aussichtsreichen, zuverlässigen, wachsenden und dadurch insgesamt interessanten Dividendenkandidaten in den deutschen Unternehmensreihen.

Auch wenn (potenzielle) Dividendenaristokraten daher eine nachvollziehbare Anziehungskraft besitzen, könnte sich auch ein suchender Blick abseits dieses Dunstkreises lohnen. Denn der Adel ist nicht alles und gewiss keine Garantie für weiterhin langfristig steigende Ausschüttungen.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und der Münchener Rück. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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