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7 glänzende Zahlen aus Nikes Einnahmebericht

Foto: Getty Images

Nike (WKN:866993) ist zurück. Der Schuh-und Sportbekleidungsgigant hat vergangene Woche die Sorte Ergebnisse verkündet, die endlich Wachstum zeigen und auf die Investoren seit fast zwei Jahren gewartet haben.

Die Erholung wurde durch Nikes schnellste Einführung neuer Produkte jemals angetrieben und durch eine aggressive Verlagerung auf digitale Vertriebskanäle vorangetrieben. Aber das Unternehmen hat im vergangenen Quartal auf mehreren Ebenen brilliert.

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Schauen wir uns ein paar herausragende Zahlen aus diesem ermutigenden Umsatzbericht an.

3 %: Wachstum in den USA

Die Wachstumsraten von Nike hatten sich im Kernmarkt USA fast zwei volle Geschäftsjahre lang verschlechtert, aber die Kommentare des Managements im letzten Quartal deuteten darauf hin, dass dieser negative Trend im vierten Quartal enden würde. Nike übertraf diese optimistische Prognose, wobei das US-Segment um 3 % wuchs und nicht, wie von den Führungskräften vorhergesagt, stagnierte.

80 %: Wachstum durch neue Produkteinführungen

Bereits auf der Investorentagung im Oktober sagte Nike voraus, dass der Aufschwung durch eine beschleunigte Einführung neuer Produkte wie VaporMax und Air Max vorangetrieben werden würde. Genau so hat sich dieses Quartal entwickelt, wobei 80 % des Umsatzwachstums auf die jüngsten Schuh- und Bekleidungseinführungen zurückzuführen sind.

35 %: Umsatzplus im Bereich China

China wuchs doppelt so schnell wie alle anderen Regionen des Unternehmens und bleibt ein langfristiges Expansionsziel des Unternehmens. Der Geschäftsbereich, dessen Nachfrage stark auf den Direktvertrieb ausgerichtet ist, verzeichnete ebenfalls einen Ertragsschub von 42 %.

44,7 %: Rohertragsmarge

Die Bruttorentabilität stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 44,7 %. Der Aufwärtstrend übertraf die Erwartungen des Managements dank der guten Preisentwicklung auch im digitalen Vertriebskanal.

Die Verbesserung ist ein deutlicher Beleg dafür, dass Nike die Lagerbestände so weit aufgefrischt hat, dass es sich nicht mehr auf Preissenkungen verlassen muss, um seine Produkte über das Einzelhandelsnetz zu verkaufen. Es unterstreicht auch die Tatsache, dass der Schritt in Richtung E-Commerce für Nike positiv ausfällt, da die Rentabilität im Direktverkauf an Kunden viel höher ist als bei Lieferungen an Großhändler.

25 %: Steigerung der Marketingausgaben

Nike hat seine Ausgaben für Marketing, Werbung und Branding drastisch erhöht, wobei die Ausgaben für die Schaffung von Nachfrage um 25 % auf 983 Millionen Dollar gestiegen sind. Der Anstieg beinhaltete Ausgaben für Großveranstaltungen wie das NBA-Finale und die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Kosten stellen einen Wettbewerbsvorteil für Nike dar, da nur wenige Konkurrenten hoffen können, den jährlichen weltweiten Markensupport zu erreichen, der in den letzten 12 Monaten um 7 % auf 3,6 Milliarden Dollar gestiegen ist.

4 %: Bestandswachstum

Das Inventar wuchs in diesem Quartal deutlich langsamer als der Umsatz, so dass sich das Unternehmen in einer starken Preisposition im neuen Geschäftsjahr befindet. Das Management sagte, dies sei eine weitere Bestätigung, dass das US-Segment zu einem „Pull“-Markt zurückgekehrt sei, der mehr von der Nachfrage als von einem „Push“-Markt angetrieben werde, der Preissenkungen und Werbemaßnahmen aufgrund von Überangebot erfordere.

0,5 %: Prognose zur Steigerung der Rohertragsmarge

Für das neue Geschäftsjahr prognostiziert Nike erstmals seit dem Geschäftsjahr 2016 eine Steigerung der Bruttoprofitabilität. Und das dank der Kombination aus verbesserten Verkaufstrends und einer Produktpipeline mit zahlreichen Neuerscheinungen in den Bereichen Schuhe und Bekleidung. Statt im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zu wachsen – wie es die Manager im März vorhergesagt hatten –, soll der Gesamtumsatz nach dem Plus von 6 % im vergangenen Jahr nun im hohen einstelligen Bereich steigen.

Insgesamt hat der Bericht viele positive Signale für Investoren gesetzt, indem er konkrete Hinweise auf einen operativen Aufschwung zeigte, der zusammen mit den Rebound-Plänen des Managements voranschreitet.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Nike.

Dieser Artikel von Demetrios Kalogeropoulos erschien am 29.6.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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