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3 Gründe, eine Aktie nicht zu kaufen

Die meisten Investoren haben eine grobe Vorstellung davon, wonach sie bei einer Aktie suchen müssen. Zum Beispiel wollen viele Anleger Aktien mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Andere suchen solche mit hoher Dividendenrendite.

Aber was ist mit jenen Aktien, die man eher meiden sollte? Heute nehme ich mal drei negative Eigenschaften unter die Lupe, auf die man bei der Analyse von Aktien achten sollte. Indem So lassen sich von Anfang an große Verluste vermeiden.

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Hohe Verschuldung

Eine hohe Verschuldung in der Bilanz eines Unternehmens ist eines der ersten Dinge, auf die man achten sollte, wenn man Verluste an der Börse vermeiden will. Das liegt daran, dass Schulden generell das Risiko erhöhen.

Eine gute Analogie ist es, sich Schulden wie ein Gaspedal im Auto vorzustellen. Auf einer geraden Straße hilft das Gaspedal dem Auto, schneller ans Ziel zu kommen. Auf einer kurvenreichen Straße entlang einer Steilküste könnte eine Beschleunigung jedoch katastrophale Folgen haben. Hier verhält es sich genauso. Wenn die Geschäftsbedingungen gut sind, kann die Verschuldung die Leistung eines Unternehmens steigern. Unter schwierigen Bedingungen kann die Verschuldung jedoch zu einem echten Problem werden, da Zinszahlungen einen großen Teil des Cashflows eines Unternehmens verbrauchen.

Zu den Unternehmen im Londoner FTSE 100, die eine hohe Verschuldung aufweisen, gehören die BT Group und Centrica. Und beide haben im letzten Jahr einen Kursrückgang von rund 30 % hinnehmen müssen.

Es lohnt sich also, immer den Verschuldungsgrad eines Unternehmens im Auge zu haben, bevor man investiert. Idealerweise will man ein Verhältnis von 0,5 oder weniger sehen.

Negativer operativer Cashflow

Ein Blick auf den Cashflow eines Unternehmens ist ebenfalls wichtig, denn der Cashflow ist quasi der Lebensnerv eines jeden Unternehmens. Ohne Cash wird es einem Unternehmen schwer fallen, grundlegende Tätigkeiten wie die Lounzahlungen oder den Einkauf von Rohstoffen über die Bühne zu bringen.

Eine einfache Möglichkeit, den Cashflow zu überprüfen, ist die Betrachtung des operativen Cashflows eines Unternehmens. Der operative Cashflow ist ein Maß für die Höhe der Zahlungsmittel, die ein Unternehmen aus seiner normalen Geschäftstätigkeit erwirtschaftet hat. Analysten überprüfen diese Zahl gerne und immer wieder, da sie bestimmte buchhalterische Effekte, die das Ergebnis eines Unternehmens beeinflussen können, ausschließt. Sie vermittelt somit ein klareres Bild von der finanziellen Lage des Unternehmens.

Man will unbedingt, dass diese Zahl positiv ist. Im Idealfall sollte der Cashflow obendrein jedes Jahr steigen, etwa entsprechend dem Wachstum des Jahresüberschusses. Vorsicht, falls ein Unternehmen einen negativen operativen Cashflow hat. Das ist ein echtes Warnsignal.

Viele Leerverkäufe

Letztlich sollte man vor dem Aktienkauf immer überprüfen, ob viele Wetten oder Leerverkäufe gegen sie laufen. Das sog. Shorting ist eine Wette darauf, dass der Aktienkurs eines Unternehmens fällt. Investmentfonds werden eine Aktie verkaufen, wenn sie glauben, dass mit dem Unternehmen irgendetwas nicht in Ordnung ist. Fällt der Aktienkurs, profitieren sie.

Eine Liste der geshorteten Aktien kann man unter shorttracker.co.uk finden. Wenn eine Aktie ganz oben auf der Liste steht, sollte man besonders vorsichtig sein. Das bedeutet, dass viele Fonds annehmen, dass der Aktienkurs fallen wird. Und oft liegen die nicht falsch.

So wurden in den letzten Jahren zwei Aktien stark geshortet, darunter Carillion und Debenhams. Carillion ging vor kurzem bankrott, was bedeutet, dass die Aktionäre höchstwahrscheinlich ihr gesamtes Geld verlieren werden, während Debenhams in nur einem Jahr fast 60 % an Wert verloren hat.

Wenn also mehr als 10 % einer Aktie leerverkauft wird, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Beim nächsten Mal vor dem Aktienkauf also Verschuldung, Cash-Flow und Leerverkäufe überprüfen. Diese Faktoren könnten nämlich einen großen Einfluss auf Ihre langfristigen Anlageerträge haben.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Edward Sheldon erschien am 9.6.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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