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20 Gründe, warum der Aktienmarkt seit 2010 „eingebrochen“ ist, und 1 bemerkenswerte Konstante

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Dass die Börse manchmal ein wankelmütiges Wesen ist, wird niemanden überraschen. Anfang des Jahres beobachteten die Anleger, wie innerhalb von 13 Kalendertagen alle drei großen US-Indizes 10 % ihres Wertes verloren. Es war die erste Börsenkorrektur seit zwei vollen Jahren. Obwohl Korrekturen oft überraschend geschehen, sind sie alles andere als ungewöhnlich.

Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Yardeni Research gab es seit Anfang 1950 im S&P 500 genau 36 Korrekturen von insgesamt mindestens 10 %. Das entspricht etwa einer Korrektur alle zwei Jahre in diesem breit aufgestellten Index.

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20 Auslöser, die seit 2010 für Panik an der Börse gesorgt haben

Hinzu kommt, dass es eine breite Palette von Einflüssen gab, die den Aktienmarkt bisweilen nach unten gedrückt haben. Wenn man sich das alles vor Augen führt, sieht es leicht so aus, als hätte es keinen Gewinn für die Investoren gegeben. Seit 2010 lassen sich 20 Gründe dafür identifizieren, warum Aktien „eingebrochen“ sind, wenn man verschiedenen Nachrichten und Schlagzeilen folgt.

  1. Großbritannien stimmt für den Austritt aus der Europäischen Union (Brexit).
  2. Die Möglichkeit, dass Italien in die Fußstapfen Großbritanniens tritt.
  3. Steigende Zinsen, die die Investoren aus Aktien heraus und in Anleihen treiben könnten.
  4. Die Federal Reserve hat die Zinsen im September 2015 nicht angehoben und damit eine vorsichtige Gangart für die US-Wirtschaft signalisiert.
  5. Steigende 10-jährige Treasury-Renditen (Staatsanleihen).
  6. Sinkende 10-jährige Treasury-Renditen, z. B. bei Renditen unter 2 %.
  7. Eskalierende Spannungen zwischen den USA und Nordkorea.
  8. Turbulenzen in Libyen und Sorgen um die libysche Ölförderung.
  9. Software-Flash-Crash
  10. Die anhaltende europäische Staatsschuldenkrise.
  11. Befürchtungen, dass Spanien 2012 nicht in der Lage sein könnte, seine Banken zu retten.
  12. Die Herabstufung der Bonität der Vereinigten Staaten im August 2011 durch Standard & Poor.
  13. Der Terroranschlag von Boston im Jahr 2013.
  14. Die schlechte Auftragslage.
  15. Falsche Berichte über einen Angriff auf das Weiße Haus im April 2013.
  16. Schwache Immobilienmarktdaten und hohe Zwangsversteigerungsquoten in den frühen 2010er Jahren.
  17. Schwankende Ölpreise im Jahr 2016
  18. Rasant steigende Ölpreise setzen über die Benzinpreise an der Tankstelle die Verbraucher unter Druck.
  19. Eine Konjunkturabschwächung in China im Jahr 2015
  20. Der Handelskrieg zwischen den USA und China

Um es deutlich zu sagen, dies ist keine allumfassende Liste. Es handelt sich lediglich um einige der Ereignisse, die seit 2010 auffallen. Wenn ich die Zeit investieren würde, um jede dreistellige Bewegung im Dow Jones Industrial Average zu untersuchen, könnte ich die Werte verdoppeln, verdreifachen oder gar vervierfachen.

Eine faszinierende Konstante

Trotz der bisweilen schlimmen Nachrichten zeigt sich eine Konstante: Der Aktienmarkt strebt langfristig weiter aufwärts. Egal, welche Stolpersteine die Wege der Anleger kurzfristig blockierten, sie hatten keine Probleme, sie hinter sich zu bringen.

Noch einfacher ausgedrückt zeigt sich, dass fast alle Sorgen, die sich auf die Wall Street auswirken, auf kurzfristigem Denken beruhen. Sie haben nur selten nachhaltige Auswirkungen auf bewährte Geschäftsmodelle, weshalb die innovativsten und reichweitenstärksten Unternehmen der Welt langfristig überdurchschnittlich gut abschneiden.

Als weiteren Beweis liefert Yardeni Research Daten zur Anzahl der Kalendertage, die seit 1950 für jede der oben genannten 36 Korrekturen im S&P 500 benötigt wurden. Von den 36 Korrekturen von mindestens 10 % nahmen 22 weniger als 105 Tage in Anspruch. Insgesamt dauert die durchschnittliche Korrektur üblicherweise nur 196 Kalendertage und ist damit deutlich kürzer als die durchschnittliche Hausse.

Welche Schlussfolgerungen soll also ein Investor aus alledem ziehen? Vor allem, dass der Versuch, zu ergründen, wann Aktienkurse korrigiert werden, warum oder in welchem Umfang, nichts anderes als ein Glücksspiel ist. Und, vielleicht noch wichtiger, dass der Kauf und das Halten hochwertiger Aktien über lange Zeiträume hinweg ein guter Weg ist, um über das weiße Rauschen und das kurzfristige Denken hinauszugehen, die zu Volatilität führen.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 25.06.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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