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Wie du die nächste Apple-Aktie findest

Foto: Apple

Als Steve Jobs 1997 zu Apple (WKN:865985) zurückkehrte, kostete eine Apple-Aktie, bereinigt um Aktiensplits, ungefähr 0,60 US-Dollar. Heute steht sie bei mehr als 185 US-Dollar (Stand: 22.06.2018).

Wir Anleger sollten uns fragen, welche Erfolgsgeheimnisse hinter dieser spektakulären Entwicklung stecken. Vielleicht finden wir mithilfe dieser Merkmale die nächste Apple-Aktie.

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Liebe zum Design

Der Erfolg von Apple ist untrennbar mit einem Mann verbunden: Steve Jobs! Alles was Apple bis heute ausmacht, ist zu einem Großteil auf Jobs zurückzuführen.

Einer dieser Erfolgsfaktoren war seine Liebe zum Design. Damit ist nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Geräte gemeint, sondern auch die graphische Darstellung. Jobs äußerte sich diesbezüglich einmal folgendermaßen:

Wir lassen die Knöpfe auf dem Bildschirm so gut aussehen, dass du sie ablecken willst.

Bereits beim ersten Macintosh aus dem Jahr 1984 pochte Jobs darauf, verschiedene Schriftarten, teils künstlerisch anmutend, darstellen zu können. Bei den damaligen Rechnerleistungen war das eine echte Herausforderung für sein Team. Jobs bestand darauf – und setzte sich wie so oft durch.

Heute noch stehen die Apple-Produkte für schlichtes, elegantes Design und kristallklare, graphische Darstellungen. Jobs Sinn für gutes Design wurde zum Markenzeichen der Tech-Ikone aus Cupertino und stellt bis heute einen wichtigen Erfolgsfaktor dar.

Eine kleine Anmerkung zu diesem Punkt: Für manche Produktgruppen wie Autos oder eben Smartphones ist das Design extrem wichtig. Für andere Produkte wiederum gilt das nicht. Ein Industriestaubsauger mit einem außergewöhnlichen Design würde sich beispielsweise wohl nicht wirklich besser verkaufen als ein ganz normaler.

Lust auf Innovation

Bereits beim ersten Macintosh setzte Jobs auf Innovationen. Es war der erste Mikrocomputer mit graphischer Bilddarstellung, Maussteuerung, Drag and Drop und einer Ordnerstruktur. Nichts von alledem gab es vor dem Macintosh.

Jobs ordnete diesen Innovationen alles unter, weil er der festen Überzeugung war, dass diese die Benutzerfreundlichkeit enorm verbesserten. Und er hatte Recht. Alle diese Dinge finden wir noch heute auf beinahe jedem Rechner der Welt.

Auch nach seiner Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 setzte Jobs auf neue Produkte. Der iPod, das iPhone und das iPad waren Vorreiter ihrer jeweiligen Gerätegattungen. Apple gilt bis heute als eines der innovativsten Unternehmen der Welt. Eine Tatsache, die einen nicht unerheblichen Teil zur Magie rund um die Apple-Produkte beigetragen hat.

Innovative Produkte sind sexy. Dieses Image macht Apple zu etwas Besonderem.

Innovationen sorgen dafür, dass man stets über einen technologischen Vorsprung verfügt und tragen ihren Teil zur Schaffung eines großartigen Images bei. Innovationen waren also in doppelter Hinsicht wichtig für die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte von Apple.

Kompromisslose Leidenschaft

Das Gefühl für gutes Design und der Innovationswille waren extrem wichtige Erfolgsfaktoren. Und doch wären sie ohne Jobs kompromisslose Leidenschaft vielleicht wertlos gewesen.

Jobs war absolut kompromisslos. Entweder wurde es so gemacht, wie er es wollte, oder es wurde gar nicht gemacht. Auch hier bietet der Wiedereinstieg bei Apple 1997 ein beeindruckendes Beispiel. Der damalige Aufsichtsrat von Apple, das sogenannte Board, wollte Jobs unbedingt zurück bei Apple haben.

Schnell merkte Jobs allerdings, dass er mit diesem Board nicht zusammenarbeiten konnte. Daher forderte er das komplette Board zum Rücktritt auf. Täten sie das nicht, würde er nach Hause gehen und nicht mehr wieder kommen. Und tatsächlich legten alle Boardmitglieder ihre Ämter nieder, mit zwei Ausnahmen.

Diese wurden von Jobs allerdings akzeptiert, sodass er sich sein komplettes Board nach Belieben selbst zusammenstellen konnte. So konnte er letztlich schalten und walten, wie er wollte. Mir ist kein ähnlicher Fall in einem anderem Unternehmen bekannt. Das zeigt, wie außergewöhnlich kompromisslos Jobs war.

Das galt nicht nur für Personalentscheidungen, sondern auch für Design, Benutzerfreundlichkeit und die Bereitschaft, Innovationen voranzutreiben. Hätte er nicht kompromisslos auf all diese Dinge bestanden und sie durchgeprügelt, dann hätten die Apple-Produkte sicher anders ausgesehen.

Zum Beispiel aus Kostengründen, der Einfachheit halber oder weil man einfach davon ausgegangen ist, dass das gar nicht möglich ist. Jobs hingegen machte niemals Kompromisse und schuf so einzigartige Produkte, die die Menschen noch heute lieben. Und das ist letztendlich der wichtigste Faktor hinter fast jedem unternehmerischen Erfolg!

Und wen es doch mal hart auf hart kam, dann half ihm seine Leidenschaft für Technik. Denn egal was kam, er gab nie auf. Und es gab jede Menge Rückschläge. Der Macintosh war zwar innovativ, aber schrecklich langsam. Weshalb er sich immer schlechter verkaufte.

Sein Rauswurf bei Apple, seiner eigenen Firma, war ein Schlag ins Gesicht. Aber er machte weiter, kaufte sich bei Pixar ein und gründete NeXT. Seine Leidenschaft waren Computer und Elektronikprodukte und genau deshalb gab er nie auf. Egal wie schlecht es gerade lief.

Für mich war Jobs‘ kompromisslose Leidenschaft der wichtigste Erfolgsfaktor in Apples Erfolgsgeschichte. Denn ohne sie wären Jobs‘ Visionen nie Realität geworden.

Was du aus all dem mitnehmen solltest

So unterschiedlich die drei Punkte sind, sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie betreffen das Management. Apple ist so erfolgreich, weil Jobs ein außergewöhnlicher CEO war.

Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, nach einem neuen Steve Jobs zu suchen. Das dürfte schwierig werden. Aber vor jeder Kaufentscheidung solltest du dir das Management sehr genau anschauen. Denn es wird darüber entscheiden, ob daraus die nächste Apple-Aktie wird oder nicht.

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Thomas Brantl besitzt Aktien von Apple. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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