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7 Jahre nach Watson macht IBM wieder von sich reden

Foto: Getty Images

Watson, eine von International Business Machines (WKN:851399) entwickelte künstliche Intelligenz, machte 2011 Schlagzeilen, indem sie zwei Champions in der US-Gameshow Jeopardy! besiegte. Diese erste Version von Watson wurde eigens für die Beantwortung von Fragen im Stil von Jeopardy! entwickelt und durch eine umfangreiche Datenbank mit Informationen unterstützt. Seitdem wurde Watson an eine Vielzahl von Geschäftsanwendungen in Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen angepasst.

Kurz nach Watsons Debüt begann IBM mit der Arbeit an einem weiteren KI-Projekt. Project Debater, ein KI-System, das seit sechs Jahren in Arbeit ist, wurde Anfang dieser Woche zum ersten Mal auf einer Veranstaltung in San Francisco vorgestellt. Project Debater nahm an zwei Debatten mit zwei Experten teil und konnte sich jeweils erfolgreich behaupten. Das System war nicht perfekt, aber es stellt immer noch einen großen Fortschritt für die KI dar.

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Eine KI, die argumentieren kann

Project Debater geht weit über das Dolmetschen und Beantworten von Fragen hinaus. Angesichts eines Themas war das System in der Lage, eine Eröffnungserklärung, eine Widerlegung auf der Grundlage des Arguments des menschlichen Debattierers und eine Zusammenfassung zum Abschluss der Debatte zu erstellen. Project Debater wurde mit verschiedenen Datensätzen geschult, darunter auch Informationen aus Wikipedia. Aber es wurde eben nicht auf die spezifischen Themen trainiert, die für die Debatte ausgewählt wurden.

Project Debater war in der Lage, kohärente Argumente zu Themen zu finden, die er nicht im Voraus kannte, und konnte dann effektiv auf die menschlichen Teilnehmer reagieren. Und das sehr überzeugend. Eine Blitzumfrage nach den abschließenden Argumenten für die erste Debatte des Project Debaters zeigte, dass das Publikum der Meinung, das KI-System habe ihr Wissen mehr bereichert als der menschliche Teilnehmer. Das jedenfalls sagte IBM-Forschungsdirektor Arvind Krishna in einem Blogbeitrag.

Project Debater wird teilweise von Watson unterstützt, einschließlich Watsons Schnittstelle „Speech to Text“. Das System setzt aber auch neue Technologien ein. Es kann mehrere Minuten gesprochener Sprache verstehen und identifizieren, und es kann prinzipienfeste Argumente liefern, indem es menschliche Dilemmata modelliert. Das Ziel ist nicht nur, dass das System ein Argument generiert, sondern auch ein Argument, dem man folgen kann. „Die KI muss lernen, unsere chaotische, unstrukturierte, menschliche Welt so zu steuern, wie sie ist – nicht mit Hilfe eines vordefinierten Regelwerks, wie in einem Brettspiel“, sagte Krishna.

KI baut auf Watson auf

IBM plant, die Technologien, die dem Project Debater zugrunde liegen, als Teil von IBM Cloud und IBM Watson auf den Markt zu bringen. Einige der Fähigkeiten von Watson werden durch die Durchbrüche bei der Entwicklung des debattierenden KI-Systems erweitert.

Krishna gab einige Beispiele dafür, wie diese Technologie bei komplexen Entscheidungen eingesetzt werden kann: „Zum Beispiel, indem wir helfen, finanzielle Fakten zu identifizieren, die eine Finanzthese unterstützen oder ablehnen, oder indem wir Pro- und Contra-Argumente im Zusammenhang mit der öffentlichen Politik präsentieren.“

Es ist nicht schwer, Einsatzbereiche zu finden, in denen der Project Debater hilfreich sein könnte. In seinem Jahresbericht 2016 sprach IBM darüber, wie Watsons natürliche Sprachfähigkeiten von Anwaltskanzleien genutzt wurden, um Millionen von juristischen Dokumenten zu durchsuchen und relevante Passagen und Zitate zu identifizieren. Die Technologie hinter Project Debater könnte sogar noch weiter gehen und eigene Argumente vorbringen oder bestehende stärken.

Die KI-Strategie von IBM läuft letztlich darauf hinaus, Tools bereitzustellen, die Menschen dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Project Debater erweitert die KI-Fähigkeiten von IBM und trägt dazu bei, IBM von anderen Technologieunternehmen, die auf KI setzen, zu unterscheiden.

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The Motley Fool besitzt keine der angeführten Aktien.

Dieser Artikel von Timothy Green erschien am 20.6.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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