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Warum die Investoren eine Prämie für NVIDIA zahlen

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NVIDIA Corporation (WKN:918422) ist seit einigen Jahren ein Liebling der Wall Street und die Investoren haben den Aktienkurs des Unternehmens in den letzten drei Jahren um erstaunliche 1.000 % nach oben getrieben. Aber die phänomenalen Kursgewinne des Unternehmens führten dazu, dass die Aktie nun etwa 41-mal so hoch gehandelt wird wie der aktuelle das durchschnittliche KGV des Technologiesektors von etwa 21.

Warum also sollten Investoren bereit sein, eine Prämie für die NVIDIA-Aktien zu zahlen? Schauen wir uns das mal an.

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Das Kerngeschäft floriert

Eines der wichtigsten Dinge, die potenzielle NVIDIA-Investoren wissen sollten, ist, dass das Unternehmen die überwiegende Mehrheit seines Umsatzes – 54 % im letzten Quartal – durch den Verkauf von Grafikprozessoren (GPUs) für das Desktop-Gaming-Segment macht. Die zweite Sache, die man wissen muss, ist, dass sein GPU-Gaming-Geschäft boomt.

Im ersten Quartal 2019 stiegen die Gaming-Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um fast 68 % auf 1,7 Mrd. US-Dollar, was einem Wachstum von 29 % und 25 % verglichen mit den beiden vorangegangenen Quartalen entspricht.

Die GPU-Umsätze des Unternehmens entwickeln sich nicht nur gut, sondern es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass sie sich in absehbarer Zeit verlangsamen werden. NVIDIAs Hauptkonkurrent für Desktop-Grafikprozessoren, Advanced Micro Devices (WKN:863186), liegt weit hinter dem aktuellen Marktanteil von NVIDIA zurück. Im vierten Quartal 2017 hielt NVIDIA 66,3 % des Marktes für Desktop-Grafikprozessoren und lag damit weit über den 33,7 % von AMD.

NVIDIA hat seit mehr als sieben Jahren einen höheren Marktanteil als AMD. Dieser Vorsprung ist recht stabil und sollte dazu beitragen, das Kerngeschäft des Unternehmens auf Jahre hinaus am Laufen zu halten.

Das Unternehmen ist führend in der künstlichen Intelligenz

NVIDIA hat nicht nur ein ausgezeichnetes GPU-Geschäft aufgebaut, sondern auch sein GPU-Know-how auf den Markt der künstlichen Intelligenz (KI) übertragen. Alphabets Google, Facebook, Amazon und andere Technologieunternehmen verlassen sich alle auf NVIDIAs Grafikprozessoren, um einige ihrer KI-Server zu betreiben.

NVIDIA versucht sich aber nicht nur in diesem KI-Server-Bereich. Das Unternehmen geht davon aus, dass der gesamte ansprechbare Markt für High-Performance-Computing und Deep-Learning-Server-Training bis 2020 15 Mrd. US-Dollar betragen könnte.

Aber die Verwendung seiner Chips für einige der fortschrittlichsten KI-Server der Welt ist nicht die einzige Möglichkeit für das Unternehmen, die künstliche Intelligenz zu nutzen. NVIDIA arbeitet auch an der dritten Version seines Auto-Supercomputers Drive PX Pegasus, der die GPUs des Unternehmens nutzt, um halbautonomen Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, ihre Umgebung zu sehen und zu verstehen.

NVIDIA arbeitet bereits mit 25 Automobilherstellern zusammen, um bis 2021 vollständig selbstfahrende Autos der Stufe 5 auf die Straße zu bringen. Während der Umsatz mit Automobiltechnologie im letzten Quartal nur etwa 4,5 % des gesamten Unternehmensumsatzes ausmachte, geht NVIDIA davon aus, dass der gesamte ansprechbare Markt für selbstfahrende Kfz-Technik bis 2025 bei 8 Mrd. US-Dollar liegen könnte.

Ist das eine kluge Investition?

Die Entscheidung, in ein bestimmtes Unternehmen zu investieren, hängt natürlich davon ab, wie ein einzelner Anleger den Wert und das Potenzial einer Aktie berechnet. Aber ich denke, dass die Investoren, die sich jetzt die NVIDIA-Aktien schnappen, wahrscheinlich nicht enttäuscht sein werden.

Selbstfahrende Autos und KI-betriebene Server stehen erst am Anfang, was bedeutet, dass NVIDIA noch viel Zeit hat, um von diesen Trends zu profitieren. Die Tatsache, dass NVIDIAs Gaming-GPU-Geschäft so stark ist, bedeutet außerdem, dass selbst wenn sich einige der neuen Perspektiven des Unternehmens nicht durchsetzen, die Finanzen von NVIDIA nicht darunter leiden werden.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ein Tochterunternehmen von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 26.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Facebook und Nvidia.

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