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Google schließt auf zu Amazon in diesem wichtigen Markt

Foto: Google

Amazon (WKN:906866) dominiert mit seinen Echo-Geräten den amerikanischen Markt für intelligente Lautsprecher. Seine Alexa-gesteuerten Geräte werden nach den neuesten Schätzungen von eMarketer in diesem Jahr 66,6 % des Marktes kontrollieren, verglichen mit 29,5 % für Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) Google Home.

Bis 2020 erwartet eMarketer, dass der Anteil von Amazon auf 60,8 % sinkt, während der Anteil von Google auf 32,9 % steigen soll. Einem aktuellen Bericht von Canalys zufolge könnte Google jedoch schneller als erwartet aufholen.

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Canalys behauptet, dass Google im ersten Quartal 2018 3,1 Mio. Lautsprecher verkauft hat, verglichen mit 2,5 Mio. Echo-Geräten von Amazon. Das ist das erste Mal, dass Googles intelligente Lautsprecherlieferungen die von Amazon auf Quartalsbasis übertreffen.

Was steht für Amazon und Google auf dem Spiel?

Amazon und Google nutzen beide ihre intelligenten Lautsprecher, um ihre digitalen Ökosysteme auf die Haushalte der Nutzer auszudehnen. Echo und Home ermöglichen es den Nutzern, Smart-Home-Geräte zu steuern, auf eine wachsende Liste von Onlinediensten wie Uber, Essenslieferungen und Musik-Streaming zuzugreifen und Anfragen mithilfe eines virtuellen Assistenten zu beantworten.

Das ultimative Ziel von Amazon ist es, die Echo-Nutzer an sein Prime-Ökosystem zu binden und sie von Alexa abhängig zu machen, wenn sie Produkte auf seinem Online-Marktplatz bestellen. Das Forschungsunternehmen CIRP schätzt, dass der durchschnittliche Echo-Besitzer rund 1.700 US-Dollar jährlich bei Amazon ausgibt, verglichen mit 1.300 US-Dollar beim durchschnittlichen Prime-Mitglied und etwa 1.000 US-Dollar der Nicht-Prime-Mitglieder.

Um die maximale Anzahl von Kunden zu erreichen, hat Amazon verschiedene Echo-Versionen über mehrere Preisstufen mit unterschiedlichen Funktionen auf den Markt gebracht, darunter die tragbaren Dot und Tap, den Look, den Show und Spot mit Bildschirm und den Echo Plus mit Smart-Home-Verbindung. Außerdem wurden Echo-Geräte während des Prime Day, Black Friday und Cyber Monday stark beworben.

Google blieb bei Produktsuche und E-Commerce ständig hinter Amazon zurück. Allerdings gibt Google Home dem Unternehmen eine neue Chance, Amazon zu bekämpfen. Eine wachsende Liste von Einzelhändlern, darunter Wal-Mart und Target, haben ihre Online-Marktplätze in Google Home integriert, sodass die Nutzer Produkte mit dem Google Assistant kaufen können.

Der Ausbau dieses Retail-Ökosystems könnte die Position von Google als All-in-one-Plattform für Onlinedienste sichern. Die Integration anderer Dienste – wie Kalender, YouTube, Drive, Fotos, Chromecast und Suche – könnte Home zu einem wesentlich nützlicheren Gerät als den Echo machen.

Warum Amazon aufpassen sollte

Der Wachstumsschub von Google Home kommt, während Amazon versucht, seinen Investoren und Kunden zu versichern, dass sein Prime- und Echo-Ökosystem weiter wachsen kann.

Erstens hat die Entscheidung von Amazon, die Prime-Jahresgebühr von 99 auf 119 US-Dollar zu erhöhen, viele Kunden verunsichert. Jüngste Umfragen von Atherton Research und Yahoo Finance deuten darauf hin, dass 59 bzw. 45 % der Prime-Kunden von Amazon ihre Mitgliedschaft nach der Preiserhöhung nicht verlängern werden. Zugegeben, einige dieser Kunden werden wahrscheinlich nicht dabei bleiben, aber diese weit verbreitete Wut auf Amazon könnte das Geschäftsmodell anfällig für Googles wachsende Liste von Verbündeten machen.

Zweitens hat Amazon gerade ein Debakel an der Hand, nachdem eine Frau aus Oregon behauptet hat, dass ihr Echo-Gerät ein privates Gespräch mit ihrem Mann aufnahm und es an einen Bekannten schickte. Amazon behauptet, dass das Gerät versehentlich aktiviert wurde, dann das Hintergrundgespräch missverstand und glaubte, es enthalte Bestätigungen, um eine Nachricht zu senden.

Diese Verteidigung trifft wahrscheinlich zu, aber sie wirft beunruhigende Fragen hinsichtlich der Privatsphäre auf – besonders nachdem Facebooks Cambridge-Analytica-Skandal dunkle Schatten auf alle datensammelnden Technologieunternehmen geworfen hat. Selbst wenn es sich um ein einmaliges Ereignis handelt, könnten die Schlagzeilen den Echo-Umsätzen schaden, da Google Home an Boden gewinnt.

Eine 11,8 Mrd. US-Dollar Marktchance

Der weltweite Markt für intelligente Lautsprecher könnte laut Research and Markets von 2,7 Mrd. US-Dollar in diesem Jahr auf 11,8 Mrd. US-Dollar im Jahr 2023 wachsen, sodass es wahrscheinlich viel Raum für Amazon, Google und andere Unternehmen gibt.

Dennoch sollten Amazon-Investoren ein wachsames Auge auf Google Home haben, da es letztendlich das Wachstum seiner Echo- und Prime-Ökosysteme infrage stellen könnte.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ein Tochterunternehmen von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 28.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. besitzt Aktien von Amazon.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon und Facebook. 

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