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Wo wird Wheaton Precious Metals in 5 Jahren stehen?

Foto: Kinross

Als ich im Februar über Wheaton Precious Metals (WKN:A2DRBP) schrieb, war ich fest davon überzeugt, dass die Aktie eine bessere Behandlung verdient hätte und dass die Investoren diese Gelegenheit nicht übersehen sollten, da die Aktie immer noch zu einem viel günstigeren Kurs gegenüber den Konkurrenten Royal Gold (WKN:885652) und Franco Nevada (WKN:A0M8PX) gehandelt wurde. Die Aktien von Wheaton sind seit dem um fast 12 % gestiegen.

Ich habe den Aktienkurs von Wheaton nicht vorhergesagt, da ich keine Formel kenne, die Kurse genau vorhersagen kann. Stattdessen habe ich die Wachstumstreiber untersucht, um zu sehen, wohin die Reise gehen könnte.

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Diese Übung wollen wir jetzt wiederholen. Wo wird das Unternehmen in fünf Jahren stehen? Ich kann mir drei große Schritte vorstellen, die Wheaton in den nächsten fünf Jahren machen könnte, was dir eine Vorstellung von der Zukunft der Aktie geben sollte.

1. Neue preiswerte Streams

Das Edelmetall-Streaming ist Wheatons Kerngeschäft. Obwohl Wheaton auch ein Edelmetallunternehmen wie z.B. Goldcorp (WKN:890493) ist, verdienen die beiden nicht auf die gleiche Weise Geld. Als reines Minenunternehmen besitzt, entwickelt und betreibt Goldcorp Minen zur Gewinnung von Gold, Silber und anderen Nebenprodukten. Wheaton macht nichts davon – das Unternehmen kauft die Rohstoffe günstig von Unternehmen wie Goldcorp, um sie weiterzuverkaufen. Im Gegenzug finanziert es die Minenunternehmen im Voraus.

Für Bergbauunternehmen sind solche „Streaming-Verträge“, wie sie genannt werden, eine Möglichkeit, Kapital zu erhalten, insbesondere wenn die traditionellen Schuldenmärkte kein Geld mehr hergeben. Wheaton bekommt dafür Edelmetalle zu niedrigen Preisen, die in der Regel deutlich unter den aktuellen Handelspreisen liegen, was sich in starken Margen niederschlägt.

Wheatons Geschäft und Wachstum hängen daher vollständig von der Anzahl und Art der Streaming- und Lizenzvereinbarungen ab. In den 14 Jahren des Unternehmensbestehens hat Wheaton Precious Metals die Branche als weltweit größtes Edelmetall-Streamingunternehmen dominiert.

Wheaton hat derzeit mit einigen der größten Bergbauunternehmen Verträge über 20 Minen im Betrieb und neun in der Entwicklung und das Management ist bestrebt, das Portfolio zu erweitern. Wie CEO Randy Smallwood während Wheatons letzter Telefonkonferenz ausführte:

Es gibt mehrere hochwertige Wachstumschancen, die wir sowohl bei den Betriebs- als auch bei den Entwicklungsanlagen verfolgen. Mit dem stärksten freien Cashflow im gesamten Streaming-Bereich von weit über 100 Millionen US-Dollar pro Quartal und über 1,3 Milliarden US-Dollar aktueller Kapazität verfügt Wheaton immer noch über genügend Feuerkraft für weitere Investitionen.

Kurz gesagt, ich erwarte, dass in den nächsten fünf Jahren mehrere Streaming-Deals von Wheaton kommen werden, die in diesem Jahr angeleiert werden.

2. Mehr Gold

Wheaton hat eine Vorliebe für Low-Cost-Streams, weshalb die Anschaffungskosten in der Regel zwischen 4 US-Dollar und 6 US-Dollar pro Unze Silber und durchschnittlich bei 400 US-Dollar pro Unze Gold liegen. Wie du vielleicht weiß, sind die Spotpreise für Silber und Gold viel höher.

Smallwood betonte kürzlich, dass die „Basiskosten für die Herstellung des Kernprodukts“ das „wichtigste“ Kriterium für Wheaton bleiben. Beim Kernprodukt ist es wichtig zu wissen, dass die Metalle, die sich Wheaton sichert, oft Nebenprodukte für die Minenunternehmen sind.

Wheaton hat eine Vereinbarung mit dem Bergbaukonzern Vale (WKN:A0RN7M), um 75 % des in der Salobo-Mine  produzierten Goldes auf Lebenszeit zu kaufen. Jetzt ist Salobo eine Kupfermine, genau genommen eine Eisenoxid-Kupfer-Gold-Stätte. Während das Hauptprodukt von Salobo also Kupfer ist, investiert Wheaton in das Nebenprodukt Gold. Vale gehört zu den führenden Low-Cost-Kupferproduzenten der Welt, was das Interesse von Wheaton an der Mine erklärt.

Ich habe dieses Beispiel gegeben, um einen weiteren entscheidenden Punkt hervorzuheben: Wheaton ist zunehmend in Gold investiert. Wheaton geht davon aus, dass Gold zwischen 2017 und 2021 45 % der durchschnittlichen Produktion ausmachen wird, weshalb das Unternehmen im vergangenen Jahr seinen Namen von Silver Wheaton Corp. zu Wheaton Precious Metals geändert hat.

Wheatons jüngste Vereinbarung mit First Majestic Silver beweist ebenfalls die zunehmende Vorliebe des Streaming-Unternehmens für Gold.

Wenn die starken operativen Leistungen der Konkurrenten Royal Gold und Franco-Nevada etwas zeigen, dann dass Wheaton mit mehr Gold im Produktmix den Umsatz und Cashflow erhöhen sollte, was eine höhere Rendite für die Aktionäre bedeuten dürfte.

3. Höhere Dividenden

Wheaton Precious Metals ist bei den Einkommensinvestoren beliebt, da das Unternehmen einen vorher festgelegten Prozentsatz des Cashflows in Dividenden auszahlt, was eine Dividendenkürzung weniger wahrscheinlich macht.

Wheaton überraschte die Aktionäre im Jahr 2017, als das Unternehmen die Dividende auf 30 % des durchschnittlichen operativen Cashflows erhöhte. Das wurde durch den starken Cashflow möglich, den Wheaton im vergangenen Jahr generiert hat – ein Trend, der sich dank der Optionalität, die einige Verträge des Unternehmens bieten, fortsetzen wird.

Mit 1,7 % bietet Wheaton bereits eine höhere Rendite als Royal Gold und Franco-Nevada, und ich sehe gute Chancen, dass die Dividenden des Unternehmens in den kommenden Jahren weiter steigen werden.

Foolishes Fazit

Während die Goldpreise im vergangenen Jahr volatil, aber steigend waren, sehen die Branchenexperten gute Chancen, dass sich die Silberpreise jetzt bewegen. Als eines der ausgewogensten Gold- und Silberunternehmen könnte Wheaton Precious Metals ein großer Nutznießer dieser Entwicklung sein.

Auch sonst sehe ich bei Wheaton ein großes Potenzial, die Bilanz zu stärken und den Cashflow in Zukunft zu steigern. Wheatons freier Cashflow im Jahr 2017 war tatsächlich der höchste in mehreren Jahren, was mir sagt, dass die Aktie auch in fünf Jahren ein Gewinner sein könnte.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Neha Chamaria auf Englisch verfasst und am 01.5.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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