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Apple-Zulieferer nimmt Wachstumserwartung zurück

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Der Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (WKN:909800) gab bekannt, dass man für das Gesamtjahr 2018 ein Umsatzwachstum von „rund 10 %“ erwartet – eine Abwärtsrevision gegenüber der bisherigen Prognose von 10 % bis 15 % Umsatzwachstum.

Diese, heißt es von TSMCs Co-CEO C.C. Wei, ist auf die „Schwäche bei Smartphones und die Unsicherheit bei der Krypto-Währungsnachfrage“ zurückzuführen.

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Schauen wir uns diese beiden Probleme einmal genauer an.

Schwächerer Smartphone-Markt

Ein Großteil des Umsatzes von TSMC stammt aus der Herstellung von Chips für Smartphones. Im letzten Quartal berichtete TSMC, dass satte 55 % des Umsatzes aus dem Verkauf von Chips im Bereich „Kommunikation“ stammten, und Kommunikation bedeutet bei TSMC vor allem Chips für Smartphones.

Einer der größten Kunden von TSMC ist Apple, so dass es nicht so überraschend ist, wenn man erfährt, dass die Absatzschwäche bei Apple iPhones auch die Umsatzprognose von TSMC beeinflusst.

Darüber hinaus gab es mehrere Berichte über Rückgänge bei der Auslieferung von Smartphones in großen Märkten wie z.B. China. Da viele der größten Smartphone-Chip-Kunden von TSMC auf Chip-Verkäufe an chinesische Smartphone-Hersteller (z.B. MediaTek, Spreadtrum und sogar Qualcomm) angewiesen sind, bedeutet eine Verlangsamung des chinesischen Smartphone-Marktes eine Verlangsamung des Geschäfts von TSMC.

Unsicherheit bei Krypto-Währungen

TSMC verfügt über bedeutende Einnahmen aus dem Verkauf von Chips, die für die Herstellung von Krypto-Währungen mittels eines Verfahrens namens „Mining“ verwendet werden. TSMC entwickelt diese Chips nicht selber, aber wichtige Chip-Hersteller wie Bitmain verlassen sich bei der Herstellung ihrer Designs auf TSMC.

Generell gilt: Je höher die Preise der Krypto-Währungen sind, desto höher ist die Nachfrage nach diesen speziell dafür entwickelten Chips. Bitcoin ist von seinem Höchststand von etwa 19.000 Dollar pro Münze auf etwa 8.500 Dollar pro Münze jetzt gefallen, so dass die Rentabilität des Minings dieser Coins erheblich gesunken ist.

Die Preise für Krypto-Währungen sind recht volatil (es ist noch nicht allzu lange her, dass Bitcoin bei etwa 6.000 Dollar pro Münze gehandelt wurde), daher ist es für die Krypto-Währungsunternehmen und TSMC schwierig, die Nachfrage für die Chips einzuschätzen. Sollte Bitcoin in den nächsten Monaten auf 20.000 Dollar steigen, dann würde das wahrscheinlich zu einer ganz anderen Nachfrage für spezialisierte Krypto-Währungs-Chips führen, als wenn Bitcoin runter auf 4.000 Dollar fallen würde.

„Das ist die Unsicherheit, mit der wir zu tun haben“, sagte Wei bei der letzten Konferenz des Unternehmens.

Außerdem machte Wei deutlich, dass TSMC seine Pläne zur Chipherstellung nicht allein auf Krypto-Währungs-Mining-Chips aufbauen wird, weil eben diese Unsicherheit besteht. Er drückte jedoch die Erwartung von TSMC aus, dass dieselben Unternehmen, die Krypto-Währungs-Mining-Chips entwickeln, „langsam dazu übergehen“, Chips für die Verarbeitung künstlicher Intelligenz zu bauen – ein Markt, der auf lange Sicht wächst und wahrscheinlich nachhaltiger ist.

Das Fazit

Letztlich wurde der Erfolg von TSMC in den letzten sechs Jahren wesentlich durch den Smartphone-Boom getrieben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Geschäft von TSMC unter den Marktbedingungen für Smartphones zu leiden beginnen würde. Während die Nachfrage nach Krypto-Währungs-Chips bislang signifikante Umsätze generiert hat, sind die Krypto-Währungsmärkte und damit die Nachfrage nach Chips, die zur Herstellung von Krypto-Währungen verwendet werden, von Natur aus volatil. Das bringt natürlich viel Ungewissheit ins Spiel.

Trotz dieser kurzfristigen Enttäuschungen ist TSMC solide aufgestellt, da es weiterhin führende Technologien entwickelt und gut positioniert ist, um von wichtigen Wachstumsmärkten wie Grafikprozessoren und Chips mit künstlicher Intelligenz zu profitieren.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und besitzt Aktien von Qualcomm.

Dieser Artikel von Ashraf Eassa erschien am 26.4.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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