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Apple meint es ernst mit KI — aber wird den Bereich wahrscheinlich nicht dominieren

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Apple (WKN:865985) hat kürzlich eine neue Führungskraft für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz eingestellt, um dem Unternehmen zu helfen, besser zu konkurrieren. John Giannandrea war der ehemalige Leiter der Suchabteilung und KI bei Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) Google.

Giannandrea war verantwortlich für die Integration von KI in einige der wichtigsten Produkte von Google, wie Suche, Google Mail und Google Assistant. Er kommt zu Apple zu einer Zeit, in der der iPhone-Hersteller ein wenig hinter einigen seiner Kollegen im KI-Bereich zurück geblieben ist.

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Insbesondere Siri – die einst die führende virtuelle Assistentin war – bleibt aktuell hinter den Fähigkeiten des Google Assistant zurück.

Giannandrea kann Siri vielleicht helfen, schlauer zu werden. Die Einstellung eines solchen hochkarätigen KI-Experten von Google sollte Apple sicherlich helfen, seine maschinellen Lernfähigkeiten über Siri hinaus zu erweitern, aber das Unternehmen wird auf Hindernisse stoßen, wenn es versucht, ein dominantes KI-Unternehmen zu werden. Hier ist der Grund.

Die KI-Maschine braucht Daten und Apple hat keine

Eine der Möglichkeiten, wie maschinelles Lernen funktioniert, besteht darin, Computern riesige Datenmengen zur Verfügung zu stellen, von denen sie lernen können. Zum Beispiel hat Googles Tochterfirma Waymo 5 Millionen Meilen reale Fahrpraxis und 2,7 Milliarden Meilen im Simulator, um seine autonomen Fahrzeuge zu verbessern.

Google und Facebook (WKN:A1JWVX) waren in der Lage, andere Technologieunternehmen in der KI zu überholen, weil sie Zugang zu riesigen Datenmengen haben. Viele der von Google angebotenen Dienste (Suche, Google Mail und mehr) versorgen das Unternehmen mit Daten, die es dann zum Training seiner KI-Systeme verwenden kann. Auch die mehr als 2 Milliarden Nutzer von Facebook geben dem Unternehmen eine beispiellose Mengen an Informationen (was nicht immer eine gute Sache ist, da Facebook auch daraus lernt), um seine KI-Systeme zu verbessern.

Apple hingegen hat sich verpflichtet, die Daten seiner Nutzer zu schützen. In einer E-Mail an die Mitarbeiter über die Einstellung von Giannandrea sagte Apple-CEO Tim Cook: „Unsere Technologie muss von den Werten durchdrungen sein, die uns allen am Herzen liegen. John teilt unser Engagement für die Privatsphäre und unseren durchdachten Ansatz, mit dem wir Computer noch intelligenter und persönlicher machen.“

Die Nutzer und Investoren sollten froh sein, dies zu hören, insbesondere da Facebook-CEO Mark Zuckerberg kürzlich vor dem Kongress darüber Auskunft geben musste, wie sein Unternehmen die Daten von mehreren Dutzend Millionen seiner Nutzer falsch verwaltet hat. Apple hält an seiner Ideologie des Schutzes der Privatsphäre der Nutzer fest.

Das bedeutet auch, dass Apple wahrscheinlich nie den gleichen Zugriff auf die Nutzerdaten haben wird wie Facebook und Google – und aus diesem Grund wird es wahrscheinlich nicht in der Lage sein, seine KI-Rivalen zu überholen.

In einem aktuellen Interview mit Recode und MSNBC sagte Cook: „Wir könnten eine Menge Geld verdienen, wenn die Kunden unser Produkt wären. Wir haben beschlossen, das nicht zu tun.“

Der Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer wird Apple wahrscheinlich davon abhalten, seine KI-Systeme auf die gleiche Weise zu trainieren wie Google und Facebook, aber die Investoren sollten bedenken, dass Apple bereits genug Geld verdient. Das könnte bedeuten, dass Apple die KI nicht dominieren wird, aber das Unternehmen hat bereits bewiesen, dass es sich gut entwickeln kann, ohne auf die Daten der Nutzer zugreifen zu müssen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Apple und Facebook. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 13.04.2018 auf Fool.com veröffentlicht.

Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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