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Amazon will Alexa gegen Square und PayPal einsetzen

Mehr als jeder zehnte amerikanische Haushalt hat einen Alexa-fähigen Smartspeaker rumstehen, und diese Zahl wächst rasant. Amazon (WKN:906866) ist der führende Player im aufstrebenden Smartspeaker-Markt und will diese Position nutzen, um mehr als nur Musikabonnements und neue Schuhe zu verkaufen.

Der Online-Einzelhandelsriese erwägt laut dem Bericht des Wall Street Journal den Einsatz von Alexa, um Peer-to-Peer-Zahlungen wie PayPals (WKN:A14R7U) Venmo oder Squares (WKN:A143D6) Cash App zu ermöglichen,. Darüber hinaus soll Jeff Bezos, CEO von Amazon, die Finanzdienstleistungen in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Prioritäten für das Unternehmen gemacht haben. Es gibt bereits Gerüchte, dass man an einem Girokonto für jene Gesellschaftsschicht arbeitet, die derzeit noch keines hat.

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Diese Ziele von Amazon im Bereich der Finanzdienstleistungen stellen sowohl für PayPal als auch für Square eine erhebliche Bedrohung dar. Denn beide Unternehmen setzen darauf als große Chance.

Eine neue Zielgruppe erreichen

Amazon nutzte Alexa, um Streaming-Dienste wie Premium-Musik-Abonnements (etwa Amazon Music Unlimited) an eine völlig andere demographische Gruppe zu verhökern. Vor allem ältere Konsumenten, die nicht so technisch versiert sind, fühlten sich angesprochen. Damit hat das Unternehmen in den 18 Monaten seit Einführung des Dienstes “Dutzende von Millionen” an Abonnenten gewonnen.

Amazon könnte ähnlichen Erfolg bekommen, wenn man die Einfachheit von Alexa nutzt, um Peer-to-Peer-Zahlungen zu ermöglichen. Zugegeben, die Verwendung eines Smartspeakers zum Abspielen von Musik ist viel intuitiver als die Verwendung zum Senden von Zahlungen.

Amazon verfügt bereits über Debitkarteninformationen vieler Kunden, und Echo-Besitzer sind zumindest schon damit vertraut, wie man eine Karte zu ihrem Amazon-Konto hinzufügt. Wenn Amazon es nur leicht genug macht, könnte man viel mehr ältere Menschen zu Peer-to-Peer-Zahlungen bringen.

Peer-to-Peer-Zahlungen erfordern aber ein Netzwerk. Und da wird es gefährlich für PayPal und Square. Um Zahlungen zu senden und zu empfangen, müssen beide Parteien die gleiche Plattform nutzen. Amazon könnte schnell Nutzer von Venmo und Cash App stehlen, weil man über eine ganz andere Demografie von Benutzern verfügt – eine mit deutlich mehr Geld als die, die normalerweise PayPal- und Square-Produkte verwenden.

Amazons Weg zur Monetarisierung

Eine der großen Herausforderungen für Square und PayPal besteht darin, Cash App und Venmo zu monetarisieren. Die meisten Peer-to-Peer-Zahlungen sind kostenfrei.

Square bietet mit Cash App Bankdienstleistungen für die, die eigentlich kein Konto haben. Man speichert Einzahlungen auf einer Prepaid-Debitkarte; das ist das erste Produkt. Daraus können Verbraucherkrediten erwachsen.

PayPal ist dem gleichen System gefolgt. Händler können sich anmelden, um Venmo zu akzeptieren, und PayPal berechnet ähnliche Gebühren wie für PayPal. PayPal sagt, dass es derzeit mehr Gewinn aus diesen Transaktionen holt, da mehr Venmo-Nutzer aufgrund ihrer hohen Nutzungshäufigkeit im Vergleich zu PayPal Guthaben auf ihren Konten haben.

Aber Amazon könnte die Daten seiner Nutzer nutzen, um ihnen mehr Produkte auf seinem Online-Marktplatz zu verkaufen oder sein wachsendes Werbegeschäft zu verbessern. Sie könnte ihre geplanten Finanzdienstleistungen für die Menschen ohne feste Bank nutzen, um es für mehr Menschen einfacher zu machen, Dinge zu kaufen.

Es könnte Peer-to-Peer-Zahlungen als Anreiz für Menschen nutzen, ein Alexa-fähiges Gerät zu kaufen und sie daran zu gewöhnen, Geld per Sprache zu überweisen. Letztendlich würde Amazon wollen, wenn jeder Haushalt ein Echo hätte, denn Echo-Besitzer sind die wertvollsten Kunden.

Amazon hat viel mehr Wege zur Monetarisierung als Square und PayPal. Wichtig dabei ist, dass man nicht wirklich neue Produkte entwickeln muss, damit Peer-to-Peer-Zahlungen eine wertvolle Ergänzung seines Dienstleistungsportfolios darstellen. Das macht Amazon zu einer echten Bedrohung für die beiden etablierten Betreiber von Peer-to-Peer-Zahlungen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und PayPal Holdings und besitzt Aktien von Square.

Dieser Artikel von Adam Levy erschien am 9.4.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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