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Tesla beginnt an diesem Wochenende mit der Einführung eines neuen Navigationssystems

Bildquelle: Flickr Motley Fool

Ein Bereich, in dem Tesla (WKN:A1CX3T) führend in der Automobilindustrie ist, ist die Fähigkeit des Unternehmens, schnell und regelmäßig sinnvolle Softwareupdates bereitzustellen. Die bisher bekannte Updates umfassten solch einfache Dinge wie Verbesserungen an den Sound- und Klimasystemen sowie einige hochinteressante Dinge wie neue Autopilot-Fahreigenschaften und eine schnellere Beschleunigung.

Tesla ist dabei, seine Fähigkeiten in Sachen Software erneut unter Beweis zu stellen: Am Sonntag versprach CEO Elon Musk auf Twitter, am kommenden Wochenende mit der Einführung des völlig neuen Navigationssystems und aktualisierter Karten zu beginnen.

Ein großes Update

Die Bedeutung des neuen Updates darf man nicht unterschätzen: Das neue Navigationssystem bietet nicht nur ein einmaliges großes Update des Navigationssystems selbst und der zugrundeliegenden Karten, sondern verbessert auch einen seltenen Aspekt von Tesla-Fahrzeugen, der bisher nur schwer mit Software-Updates zu verbessern war.

Das bisherige Navigations- und Kartensystem war „mit einem veralteten Blackbox-Code und veralteten Daten von Drittanbietern behaftet“, gab Musk am Sonntag im Tweet zu. Es gab „keine Möglichkeit, dies zu verbessern“, sagte er. Dies erklärt, warum sich einige Besitzer bei Tesla über veraltete Kartendaten beschwerten.

Doch Musk warnte, dass das neue Navigationssystem zunächst einige Mängel aufweisen werde. „Das System sollte zunächst als reife Beta betrachtet werden, es wird also nicht perfekt sein, sondern wird sich schnell verbessern“, sagte er auf Twitter.

Die Erwartungen an das Update sind hoch. Musk hatte dieses Update bereits als eine „Generalüberholung der Navigation“ bezeichnet, die dem aktuellen System „Lichtjahre voraus sein wird“.

Hervorhebung des Wettbewerbsvorteils von Tesla

Wichtige Softwareupdates von Tesla wie diese sind einen Blick wert. Tesla hat nicht nur bereits einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung bei den over-the-air Softwareupdates gezeigt. Der Elektrofahrzeughersteller hat auch mutige Versprechungen gemacht, was die Kunden von zukünftigen Softwareupdates erwarten können. Jedes größere Update trägt daher dazu bei, ein Argument für die Durchführbarkeit der ehrgeizigeren Versprechen von Tesla zu finden, nämlich das Versprechen, dass das Unternehmen schließlich ein Softwareupdate veröffentlichen wird, das alle Tesla-Fahrzeuge mit der Ende 2016 veröffentlichten „Hardware Two“-Sensor-Suite vollständig selbstfahrend machen wird.

Schließlich bietet jedes größere Softwareupdate einen Einblick in einen Aspekt von Teslas Geschäft, den die Investoren genau beobachten sollten. Teslas Vorsprung bei der Software gegenüber dem Wettbewerb ist kein Wettbewerbsvorteil, der schnell erodieren kann. Durch die vertikale Integration des größten Teils des Herstellungsprozesses für das Fahrzeug, den Aufbau einer eigenen Software von Grund auf und die tiefe Integration der Software in die DNA der Fahrzeuge ist Tesla in der Lage, regelmäßig große Over-the-Air-Softwareupdates durchzuführen.

Wenn Teslas Karten- und Navigationsupdate an diesem Wochenende hält, was es verspricht, nicht nur den Kunden ein besseres Erlebnis zu bieten, sondern auch das Navigationssystem in Zukunft einfacher zu aktualisieren, wird Tesla einen seiner größten Vorteile gegenüber der Konkurrenz in den Vordergrund stellen: Software.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla und Twitter.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 27.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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