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Wie Unternehmen zum Burnout beitragen?

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Die meisten Amerikaner sind nicht halbherzig bei der Arbeit: Gut 40 % der Beschäftigten geben an, dass sie mehr als 50 Stunden pro Woche arbeiten, während 20 % mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten. Wenn du jetzt noch Anfragen, die mit dem Job in Verbindung stehen, abwesende Chefs und stets mit Stress verbundene Stichtage einkalkulierst, ist es kein Wunder, dass sich viele Arbeitskräfte im Lauf ihrer Karrieren in den Burnout hineinarbeiten.

Die Mayo-Klinik beschreibt Burnout als „einen Zustand körperlicher, emotionaler oder geistiger Erschöpfung, verbunden mit Zweifeln an Ihrer Kompetenz und dem Wert Ihrer Arbeit“. Wenn du Geschäftseigentümer oder Manager bist, ist das kein Zustand, in dem du deine Mitarbeiter sehen möchtest, denn wenn das einmal passiert, wird ihre Leistung wahrscheinlich darunter leiden.

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Dennoch ergreifen viele Unternehmen keine Maßnahmen, um Burnout am Arbeitsplatz zu verhindern. Laut einer Studie, die Bridge by Instructure, ein Anbieter von Talent-Management-Software, kürzlich durchgeführt hat, geben 78 % der Arbeitnehmer an, dass Überstunden für die Beförderung und das gute Abschneiden in ihrer Karriere unerlässlich sind. Inzwischen werden nur noch 33 % der Mitarbeiter dazu ermutigt, den bezahlten Urlaub zu nehmen, auf den sie Anspruch haben, während nur 11 % dazu ermutigt werden, ihre Krankheitstage auch für die Sicherstellung der psychischen Gesundheit zu nutzen.

Das Problem ist natürlich, dass Arbeitnehmer, wenn sie keine Pause bekommen, mit der Zeit weniger motiviert und weniger produktiv werden. Als Unternehmer oder Manager ist es an dir, Maßnahmen zu ergreifen, um das zu vermeiden.

Hilf deinen Mitarbeitern, Burnout zu vermeiden

Obwohl es wahr ist, dass einige Menschen von Natur aus anfälliger für Stress sind als andere, gibt es Schritte, die du aus der Management-Perspektive ergreifen kannst, um deine Mitarbeiter zufrieden und engagiert zu halten. Zum einen sollten Mitarbeiter ermutigt oder sogar gezwungen werden, sich eine Auszeit zu nehmen. Mehr als die Hälfte der US-Angestellten lässt jedes Jahr Urlaubstage verfallen, weil sie befürchten, dass sie schlecht aussehen oder zurückfallen werden, wenn sie sie voll in Anspruch nehmen. Aber wenn du sie wissen lässt, dass es in Ordnung ist, sich Auszeiten vom Büro zu nehmen, werden deine Mitarbeiter eher die mentale Pause bekommen, die sie brauchen.

Überleg dir außerdem, deinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten anzubieten, die oft eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Du könntest z. B. Leuten mit langen Pendelwegen erlauben, ein paarmal pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten, oder bestimmten Arbeitern einen Extratag freigeben, wenn sie eine Zeit lang besondere Belastungen hatten. Oder du könntest eine Gleitzeitstruktur herstellen, durch die Arbeiter, die eine bestimmte Anzahl von Stunden über der Norm liegen, einen freien Tag im selben Monat erhalten. Alle diese Maßnahmen dienen dem entscheidenden Ziel, den Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, ihren Kopf frei zu bekommen und erfrischt wiederzukommen.

Schließlich solltest du auf regelmäßigen Managergesprächen in deinem Unternehmen bestehen, um den Stresspegel und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu messen. Einige Unternehmen schreiben vor, dass Manager zu diesem Zweck wöchentliche Einzelgespräche mit ihren Mitarbeitern führen, aber wenn das zu aufwendig ist, mach eben ein zweiwöchentliches oder monatliches Treffen daraus. Das Ziel ist es, den Mitarbeitern das Gefühl zu vermitteln, dass sie eine offene Kommunikationslinie mit ihren Managern haben und ein Forum, in dem sie ihre Beschwerden und Bedenken äußern können.

Denk daran, dass zufriedene Mitarbeiter produktive Mitarbeiter sind. Deshalb lohnt es sich, eine Strategie zu entwickeln, mit der du deinen Mitarbeitern helfen kannst, Burnout zu vermeiden. Das ist nicht nur das Richtige für deine Mitarbeiter, sondern ein Schritt, der sich auch finanziell auszahlen kann.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 05.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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