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Tesla erlebt überraschende Nachfrage nach Model S und Model X

Als das Elektroauto-Unternehmen Tesla (WKN:A1CX3T) ankündigte, dass es sein Model 3 mit einem Startpreis von etwa der Hälfte der Startpreise der Model S und X verkaufen würde, war eines der größten Bedenken, ob das neue Fahrzeug den Verkauf der älteren Modelle kannibalisieren würde. Bislang ist das Gegenteil der Fall. Tatsächlich steigen die Wartezeiten für Teslas Model S und X, während die Produktion stabil bleibt.

Wachsender Auftragsbestand bei Model S und Model X

Die erwarteten Lieferzeiten für die Modelle S und X liegen üblicherweise zwischen ein und zwei Monaten — basierend auf Faktoren wie Priorisierung der Lieferungen in verschiedenen globalen Märkten, Reduzierung der Lagerfahrzeuge oder Einführung neuer Funktionen.

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Doch nun betragen die Wartezeiten sowohl für das Model S als auch für das Model X etwa vier bis fünf Monate.

Tesla bestätigte gegenüber The Motley Fool, dass die ungewöhnlich langen Wartezeiten beider Fahrzeuge nicht auf eine geringere Produktion zurückzuführen sind, sondern auf steigende Kundenaufträge.

Tesla wusste es

In seinem Aktionärsbrief für das vierte Quartal hatte Tesla dies vorausgesagt.

Nachdem Tesla 2017 mit etwas mehr als insgesamt 100.000 ausgelieferten Model S und Model X abgeschlossen hatte, sagte das Management, dass geplant sei, die Jahresproduktion der beiden Fahrzeuge stabil zu halten, mit dem Ziel, etwa 100.000 Auslieferungen von Model S und X im Laufe des Jahres zu erreichen. Die Produktion wäre „durch die Lieferung von Zellen mit dem alten Formfaktor 18650 eingeschränkt“, da Tesla auf die Beauftragung des Batteriepartners Panasonic zum Aufbau zusätzlicher Kapazitäten verzichtete. Aber Tesla sagte, dass es immer noch erwartete, dass die Nachfrage über diese 100.000 Einheiten hinaus wachsen würde.

„Da unser Vertriebsnetz 2018 weiter in neue Märkte expandiert, gehen wir davon aus, dass die Bestellungen weiter steigen werden“, erklärte Tesla. „Da die Nachfrage die Produktion übersteigt, planen wir, den Optionen-Mix zu optimieren, um die Bruttomarge zu maximieren.“

Nachdem die Nachfrage nach den Modellen S und X zu einem beträchtlichen Auftragsrückstau geführt hat, muss Tesla seine Pläne zur Optimierung des Optionsmixes für die beiden Fahrzeuge nun umsetzen. Dies könnte mehr Funktionen und höhere Startpreise für die Basismodelle bedeuten. Aber es könnte auch die Einführung von mehr High-End-Funktionen bedeuten oder einfach eine stärkere Bevorzugung gewisser Fahrzeige.

Der Model-3-Effekt

Obwohl eine etwas höhere Nachfrage nach dem Model S und Model X einfach nur ein Nebenprodukt von Teslas verzögerter Produktion des Model 3 sein könnte, gibt es auch einige Beweise dafür, dass der Wirbel, den das Model 3 erzeugt, die Nachfrage nach Teslas Model S und X antreibt.

Im Aktionärsbrief für das vierte Quartal erläuterte Tesla, wie das Model 3 die Nachfrage nach seinen Produkten ankurbelt:

Wichtig ist, dass die Bestellungen für Model S und Model X im Jahr 2017 gegenüber 2016 deutlich zugenommen haben. Es gab anfänglich Bedenken, ob das Model 3 das Model S und Model X kannibalisieren würde. Es scheint, dass das Gegenteil der Fall ist. In den Geschäften, in denen das Model 3 ausgestellt ist, ist die Kundenfrequenz deutlich gestiegen, und die Bestellungen für das Model S und das Model X haben sogar zugenommen. Noch stärker ist der Absatz von Solar- und Powerwall-Produkten gestiegen.

Dies geschah, obwohl Hunderttausende von Reservierungen für das Model 3 trotz Produktionsverzögerungen eindrucksvoll stabil blieben. Darüber hinaus sagte Tesla in den Wochen vor dem Aktionärsbrief für Q4, dass die Reservierungen für das Model 3 wieder zunehmen würden.

Trotz Teslas Optimismus über die positiven Auswirkungen des Model 3 auf die Nachfrage nach seinen teureren Fahrzeugen, wird man erst dann sehen, ob eine Kannibalisierung eintritt, wenn die Erhöhung der Produktion des Model 3 bis zum Ende des zweiten Quartals auf das Ziel von 5.000 Einheiten pro Woche ansteigt. Sobald die Wartezeiten für das Model 3 mit steigender Produktion sinken, werden potenzielle Kunden von Model S und X möglicherweise eher ein Model 3 kaufen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 22.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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