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BASF vor den Zahlen: Alles spricht für steigende Dividenden

Bereits Mitte Januar hat der deutsche Chemie-Gigant BASF (WKN:BASF11) die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 bekanntgegeben. Um es kurz zu machen, die Zahlen waren wirklich fantastisch. Für die am Mittwoch diese Woche anstehende Telefonkonferenz bleibt also nur noch die Frage offen, wie hoch die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 ausfallen wird.

Die nackten Zahlen

In einer Pressemitteilung Mitte Januar veröffentlichte BASF bereits vorläufige Zahlen für das Jahr 2017. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen und der Aktienkurs kletterte Richtung Allzeithoch auf knapp unter 98 Euro. Der Kursrutsch der vergangenen Wochen machte aber auch vor den BASF-Papieren nicht halt, die nun wieder deutlich unter 90 Euro notieren. Aber nun zu den Unternehmenszahlen, die sich auf das Gesamtjahr betrachtet ähnlich gut entwickelt haben, wie in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017.

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Der Umsatz stieg im Vergleich zum Jahr 2016 um 12 % auf 64,5 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (kurz: EBIT, also Earnings Before Interest and Taxes) konnte gar um 36 % auf nun 8,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Grund für den Anstieg waren nach BASF-Angaben vor allem gute Ergebnisse im Chemicals-Bereich aufgrund steigender Mengen und Margen.

In den Bereichen Performance Products und Functional Materials & Solutions besitzt BASF anscheinend nicht diese Preissetzungsmacht. Die steigenden Rohstoffpreise, die nicht in gleicher Höhe an die Kunden weitergegeben werden konnten, führten in diesen Segmenten zu einem Rückläufigen EBIT.

Das Ergebnis, welches den Anteilseignern, also uns Investoren zusteht, steigt gegenüber dem Vorjahr um ganze 50 % auf 6,1 Milliarden Euro. Allerdings ist hier ein Sondereffekt aus der US-Steuerreform enthalten, der einen einmaligen Gewinn von 400 Millionen Euro bringt. Bereinigt man den Jahresüberschuss um diesen Sondereffekt, dann beträgt die Steigerung noch immer 40 %.

Diese Zahlen sind also eine hervorragende Basis, um sich Gedanken über die Höhe der anstehenden Dividendenzahlung zu machen.

Dividendensteigerungen sind vorprogrammiert

Die Dividendenhistorie von BASF ist glänzend. Seit 2009 wurden die Dividendenzahlungen von Jahr zu Jahr gesteigert. Auch wenn die prozentualen Dividendensteigerungen der letzten vier Jahre von weniger als 4 % pro Jahr keine Luftsprünge hervorrufen, so sind die kontinuierlichen Steigerungen dennoch beeindruckend.

Leider verführt auch der Blick auf das Gewinnwachstum der letzten Jahre nicht zu spontanen Freudentänzen. Wurde im Jahr 2012 noch ein Gewinn pro Aktie von 5,25 Euro erzielt waren es im Jahr 2016 lediglich 4,42 Euro. Auch wenn die Dividenden nur marginal angehoben wurden, so führte der Rückgang des Ergebnisses pro Aktie dennoch zu einem deutlichen Anstieg der Ausschüttungsquote von einst rund 50 % auf nun beinahe 70 %.

Der nun bereits angekündigte Gewinnsprung um 50 % auf 6,1 Milliarden Euro oder 6,64 Euro pro Aktie lässt die Gewinnreihe um einiges freundlicher Aussehen. Bleibt BASF bei der hohen Ausschüttungsquote von 68 % des Unternehmensgewinns, fiele die Dividendensteigerung mit ebenfalls 50 % exorbitant hoch aus, zu hoch für meinen Geschmack.

Ich würde daher darauf tippen, dass BASF die Historie der konservativen Dividendensteigerungen beibehält und die Ausschüttung erneut um 10 Cent pro Aktie anheben wird, was zu einer Ausschüttung von 3,10 Euro führen würde. Abzüglich des einmaligen und nicht zahlungswirksamen Steuereffekts würde das einer Ausschüttungsquote von 50 % entsprechen. Setzt man diese Dividendenschätzung in das Verhältnis zum Aktienkurs am 23.02.2018 ergibt sich eine ansprechende Dividendenrendite von 3,5 %.

Einige hartgesottene Dividendenjäger wären bei dieser, im Vergleich zum starken Gewinnwachstum, recht mauen Dividendensteigerung wohl enttäuscht. Eine nur moderate Steigerung der Dividende gibt BASF aber wieder den notwendigen Spielraum für auch künftig moderate Dividendensteigerungen, wenn das Gewinnwachstum möglicherweise nicht mehr derart groß ausfällt.

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Sven besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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