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Der Albtraum für deinen Ruhestand

Foto: Getty Images

Union und SPD wollen den Rentnern etwas mehr unter die Arme greifen.

Das ist eine dieser kniffligen Fragen. Einerseits ist mehr Rente etwas Tolles. Es ist gut für uns, wenn wir im Ruhestand sind, und wir wollen ja auch nicht, dass andere Leute finanziell zu kämpfen haben, wenn sie in Rente gehen.

Andererseits … muss das zusätzliche Geld, das an die Rentner geht, ja irgendwo herkommen.

Moment mal! Ich möchte hier keine Lösung oder „richtige Antwort“ vorschlagen.

Aber die Altersarmut ist ein großes Problem in Deutschland. „Inspiriert“ von diesem Vorschlag der Union und SPD habe ich einige schockierende Beiträge zu dieser schwierigen Situation gefunden. Hier ein Beispiel:

„Salzkartoffeln und Karottenpüree. In der letzten Woche eines jeden Monats ist das alles, was für die deutsche Rentnerin Beate Gräbert übrig geblieben ist, weil ihre Rente einfach nicht ausreicht, um etwas anderes zu kaufen. Im Kühlschrank befindet sich auch eine abgelaufene Milch, die sie als Spende von einer Tafel mit nach Hause gebracht hat.“

Das bricht einem doch das Herz.

Es ist auch höchst unwahrscheinlich, dass jemand, der das hier liest, dasselbe Schicksal ereilt. Aber wie du weißt, ist ein katastrophaler Ruhestand nicht das einzige Risiko da draußen.

Es gibt bestimmte Erwartungen an das Leben nach dem Arbeitsleben. Die meisten Leute stellen sich Ruhe und Entspannung während ihres Ruhestands vor. Aber offen gestanden, genug fürs Essen zu haben, sollte hier wirklich nicht zur Debatte stehen. Genauso wenig wie ein kurzer Urlaub in den Bergen oder auf Mallorca. Oder die Familie und Freunde mal zum Essen einzuladen.

Du hast vielleicht ein anderes Bild vom Ruhestand, und das ist auch vollkommen in Ordnung. Der Punkt ist, dass wir ein Bild von unserem Ruhestand vor Augen haben, das sogar erheblich von Beates Situation weiter oben im Text abweicht. Und es erfordert eine entsprechende Finanzierung.

Bei einer Sache kann ich dir bei deiner Rente aber nicht helfen.

Glück.

Wie man es auch drehen und wenden mag, Glück spielt eine Rolle, wie unser Ruhestand aussehen wird. Ich war z. B. auf der Ivy-League-Universität, University of Pennsylvania. Das lag zum großen Teil daran, dass mich meine Eltern immer dazu ermutigt haben, in der Schule Gas zu geben. Zusätzlich hatten sie auch das Geld, um mir finanziell etwas unter die Arme zu greifen (wie die meisten Amerikaner musste auch ich jede Menge Schulden aufnehmen, um an der Universität studieren zu können!).

Prinz Harry hat es bei der Geburtenlotterie etwas besser erwischt als ich. Die Kinder von Georg Schaeffler auch. Aber auch ich hatte sehr viel Glück.

Die Tatsache, dass meine Eltern kein Multi-Milliarden-Imperium haben, das sie mir weitervererben können, kann ich nicht ändern (das ist einfach so!).

Aber ich fühle mich wirklich reich.

Meine Frau sagt gerne, dass man sich immer wohlhabend fühlt, wenn man weniger ausgibt, als man verdient. Das ist eine einfache Formel, die unglaublich gut funktioniert.

Das ist auch wichtig, denn anders als das Glück bei der Geburtenlotterie und den unergründlichen Wendungen des Schicksals, ist das etwas, das wir absolut selbst bestimmen können.

Lebe unter deinen Verhältnissen und du wirst das Gefühl haben, dass du mehr als genug hast. Das ist doch brillant.

Aber es kommt noch besser. Wenn man unter seinen Verhältnissen lebt, hat man am Ende auch noch Geld übrig. Die Mathematik dahinter ist einfach:

[Das Geld, das du verdienst] – [weniger als das] = extra Geld!

Wir sprechen hier über die Finanzierung des Ruhestandes, den wir wollen. Und das ist die Grundlage für alles. Das Geld, das wir nicht ausgeben, ist die Basis.

Hört sich das für dich simpel an? Das ist genau der Punkt. Die Bausteine eines großartigen Ruhestandes sind wirklich einfach.

Vom Inflationsopfer zum Gewinnerportfolio

Jetzt hast du zusätzliches Geld, weil du unter deinen Verhältnissen lebst. Aber im Laufe der Zeit ist Bargeld eine der schlechtesten Investitionen, die man machen kann.

Dank der Inflation verliert das Geld ja auf Dauer seinen Wert. Manchmal passiert das langsam (aktuell ist die Inflation sehr niedrig). Manchmal geht die Sache aber auch sehr schnell. Unterm Strich kannst du darauf zählen, dass Bargeld im Laufe der Zeit an Wert verliert.

Wir wollen aber genau das Gegenteil. Wir möchten, dass unsere Mühen – das harte Arbeiten und unter seinen Verhältnissen leben – unsere Investitionen vervielfachen.

Aktien sind eine der effektivsten Methoden, um diese Multiplikation zu erreichen. Nach Angaben des deutschen Aktieninstituts hat der DAX in den vergangenen 50 Jahren durchschnittlich 7,7 % pro Jahr erzielt. In diesem Fall verdoppelt sich dein Geld alle zehn Jahre.

Dank Exchange Traded Funds (ETFs) ist es heute einfacher denn je, in den DAX zu investieren.

Das ist Geld, das für dich arbeitet.

Das ist der Grund, warum wir tun, was wir tun.

Bei The Motley Fool ist es unser Ziel, Investoren auf jedem Niveau zu helfen, diese grundlegenden Bausteine zu verstehen. Lebe unter deinen Verhältnissen. Spare etwas Geld. Investiere dieses Geld in Vermögenswerte, die für dich arbeiten.

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