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Wirecard: Das sagt diese vorläufige Zahl wirklich aus!

Foto: Wirecard AG

Erst vor wenigen Wochen haben wir uns sehr intensiv mit Wirecard (WKN: 747206) beschäftigt. Anlass war zum einen die Performance der Aktie in 2017 und zum anderen der jüngste Rekordkurs, der vor Kurzem erst die magische Marke von 100 Euro das erste Mal geknackt hat. Im Fokus beider Artikel stand unweigerlich das stete Wachstum des Zahlungsdienstleisters.

Nun hat Wirecard kürzlich vorläufige Zahlen zum frisch abgelaufenen, vierten Quartal 2017 gemeldet. Ohne hierbei detailliert in das Zahlenwerk einzusteigen, möchte ich an dieser Stelle eine Zahl explizit hervorheben, die meiner Meinung nach in einem erweiterten Kontext gesehen werden sollte.

Operativer Gewinn vor Steuern im Fokus

Fokussieren möchte ich an dieser Stelle den operativen Gewinn vor Steuern, den Wirecard kürzlich bekannt gegeben hat. Dieser stieg im Geschäftsjahr 2017 um 34 % auf 412,2 Millionen Euro.

Wie Der Aktionär kürzlich berichtete, übertraf diese Kennzahl die Markterwartungen. Zudem lag dieser Wert in der oberen Zielspanne, die Wirecard selbst herausgegeben hatte. Zuletzt rechnete man hier mit einem operativen Gewinn vor Steuern zwischen 398 und 415 Millionen Euro.

Das nun wirklich Interessante ist allerdings, dass Wirecard zuletzt mehrfach (!) seine Prognose bei dieser Kennzahl erhöhen musste. Doch was bedeutet das?

Foolishe Rückschlüsse

Wenn du mich fragst, können diese wiederholten Prognoseanhebungen grundsätzlich zweierlei bedeuten. Zum einen könnte es heißen, dass das Management von Wirecard sein eigenes operatives Geschäft stets ein wenig pessimistischer einschätzt, als es im Nachhinein wirklich wird. Womöglich ein bodenständiger Schachzug, der immer mal wieder für positive Überraschungen (sehr zur Freude der Investoren) sorgen könnte.

Zum anderen könnte es aber auch heißen, dass das Geschäft von Wirecard stärker wächst, als es realistisch vom Management eingeschätzt werden kann. Vor allem das mehrfache Anpassen könnte für diese Sichtweise sprechen.

Wie auch immer, im Endeffekt spräche beides für Eigenschaften, die Investoren von Wirecard mögen sollten. Im Ergebnis dürfte beides nämlich zu euphorischen Momenten führen, die die Aktie immer mal wieder vor Freude springen lassen könnten.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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