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Warum die Aktie von Amazon 2017 56 % dazu gewann

Foto: The Motley Fool

Im Laufe des Jahres 2017 sah Amazon (WKN:906866) so unschlagbar aus wie Mike Tyson in seiner Blütezeit. Der Online-Einzelhändler ist trotz der verbesserten Leistung einiger seiner größeren Konkurrenten gewachsen und hat mit dem Kauf von Whole Foods Market einen klugen Schritt in Richtung physische Geschäfte unternommen.

Was passiert ist

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017 steigerte Amazon den Umsatz von 64 Milliarden US-Dollar des Vorjahres auf über 72 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Das Unternehmen etablierte auch seine Alexa-Geräte als den vorherrschenden Standard für nicht telefonische Sprachassistenten und setzte das Wachstum von Amazon Web Services fort. Im Quartalsbericht von Q3 hat CEO Jeff Bezos nur einige wenige Errungenschaften des Unternehmens aufgelistet.

„Allein im letzten Monat haben wir fünf neue Alexa-fähige Geräte auf den Markt gebracht, Alexa in Indien eingeführt, die Integration mit BMW angekündigt, die Marke von 25.000 Fähigkeiten überschritten, Alexa mit Sonos-Lautsprechern integriert, Alexa gelehrt, zwischen zwei Stimmen zu unterscheiden und mehr“, sagte er.

Was bedeutet das?

Die Bemühungen der Konkurrenten, allen voran Wal-Mart, führten dazu, dass Amazon das Jahr mit einigen Fragen darüber begann, ob es das heiße Wachstumstempo beibehalten könne. Diese Fragen wurden beantwortet, und den Anlegern gefiel eindeutig, was sie sahen.

Nach dem Schlusskurs 2016 bei 749,87 US-Dollar kletterten die Aktien des Einzelhändlers auf 1.169,47 US-Dollar bis 2017, was nach Angaben von S&P Global Market Intelligence einem Zuwachs von fast 56 % entspricht. Das ist ein gewaltiger Sprung für ein reifes Unternehmen, aber Amazon hat letztes Jahr sehr deutlich gemacht, dass es noch am Anfang einer Wachstumskurve steht, nicht am Ende.

Wie geht es jetzt weiter?

Amazon muss Whole Foods vollständig in seinen Betrieb integrieren. Das ist keine große Herausforderung, aber es ist notwendig, herauszufinden, wie diese physischen Standorte genutzt werden können, um die lokale Zustellung am selben Tag zu erhöhen.

Darüber hinaus muss Amazon beweisen, dass es in allen Bereichen des Einzelhandels einem intensiven Wettbewerb gegenübertreten kann. Bezüglich Hardware muss das Unternehmen weiterhin das Alexa-/Echo-Ökosystem aufbauen, während anscheinend jedes große Technologieunternehmen versucht, sich in diesen Bereich zu begeben.

Das sind zwar Herausforderungen, jedoch nichts, womit das Unternehmen nicht umgehen könnte. Tatsächlich könnte die größte Frage, die sich Amazon 2018 stellt, wohl lauten, ob man eine weitere Einzelhandelskette kaufen sollte.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einem Tochterunternehmen von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Dieser Artikel wurde von Daniel B. Kline auf Englisch verfassst und am 14.01.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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