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Sind Energiespeicher der Schlüssel zum „Smart“ in Smart Home?

Bildquelle: Google.

Das intelligente Haus sollte bis 2017 ein großes Geschäft sein, besonders jetzt, da die meisten Amerikaner Smartphones in ihren Taschen haben und Millionen von angeschlossenen Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Thermostaten verkauft wurden. Es hat sich viel bei sprachaktivierten Geräten getan, aber sie werden nicht unbedingt zur Steuerung von intelligenten Geräten im Haus verwendet und sind eher Lautsprecher und persönliche Assistenten als Smart-Home Hubs. Aber mit Namen wie Amazon.com (WKN:906866), Alphabet (WKN:14Y6H) und Apple (WKN:865985), die die Smart-Home-Brigade anführen, ist es überraschend, dass die Idee nicht mehr Zugkraft gewonnen hat.

Im Jahr 2018 könnte es einen neuen Hub geben, der den Weg auf den Markt findet, und es könnte das Smart Home an einigen Standorten auf die nächste Stufe heben. Unterschätze nicht die Bedeutung der Energiespeicherung in der nächsten Generation des Smart Home.

Was ist der Smart-Home-Hub?

Die Herausforderung besteht darin, dass verschiedene Unternehmen das „Smart Home“ unterschiedlich sehen. Die Amazon Alexa-Plattform ist das größte im Smart-Home-Geschäft mit Millionen verkaufter Geräte. Es ist auch eine sehr offene Plattform, die Thermostate, Lampen und sogar Schlösser mit wenig mehr als der Stimme steuern kann. Aber Alexa’s Plattform und APIs sind so aufgebaut, dass sie Menschen mit einem zentralen Hub verbinden, der Sprachbefehle interpretiert und nicht die Steuerung des Hauses auf eine „intelligente“ Art und Weise automatisiert.

Apple hat versucht, Home Kit zu seinem Smart-Home-Hub zu machen, und hat die Fähigkeit, Automatisierung ins Haus zu bringen, hat aber nicht viel Energie in die Entwicklung der Plattform investiert, um sie zu einem wertvollen Werkzeug für Apple-Gerätebesitzer zu machen. Es gibt viele Geräte, die sich mit dem Home Kit verbinden, aber es ist immer noch keine zentrale App auf dem iPhone, was es zu einer enttäuschenden Entwicklung für das Smart Home macht.

Alphabet versuchte, seine 3,2 Milliarden-US-Dollar-Akquisition von Nest zum Zentrum seiner Smart-Home-Pläne zu machen, einer Drehscheibe, die im Laufe der Zeit lernen und sich den Nutzern anpassen würde, aber es hat diese Ambitionen in jüngster Zeit zurückgeschraubt und sogar versucht, Nest zu verkaufen. Sprachaktivierte Geräte können jetzt die neue intelligente Drehscheibe sein, aber das Unternehmen hat eine Menge Arbeit vor sich, um mit Alexa an dieser Front zu konkurrieren.

Tech-Unternehmen versuchen, eine Plattform zu bauen, mit der Menschen kommunizieren, die als Smart Home Technology angesehen werden könnte, aber das wird das Haus nicht wirklich intelligent machen. Deshalb denke ich, dass das Smart Home auf einer anderen Plattform wachsen könnte.

Könnte die Energiespeicherung der neue Smart-Home-Hub sein?

Eine interessante Option für ein automatisiertes Smart Home im Jahr 2018 ist die Steuerung des Hauses durch ein Energiespeichersystem. Es könnte mit verschiedenen Plattformen von Drittanbietern wie Amazon, Apple und Alphabet zusammenarbeiten und Signale aussenden, um den Energiebedarf spontan zu erhöhen oder zu senken, aber es würde die Kontrolle übernehmen.

Was die Energiespeicherung für Smart Homes interessant macht, ist, dass ihre Algorithmen zur Optimierung des Energieverbrauchs entwickelt werden, um den Wert für die Kunden zu maximieren. Es wird die Klimaanlage oder die Heizung herunterfahren, wenn die Strompreise hoch sind, oder Geschirrspüler und Waschmaschinen einschalten und sogar ein Elektrofahrzeug aufladen, wenn die Energiepreise niedrig sind. Wenn wir ein Elektrofahrzeug aufladen und nicht vorhaben wegzufahren, kann das Energiespeichersystem optimieren, wann es das  EV auflädt und sogar Strom von deinem EV ins Netz schicken, wenn du dein Auto als Speicher verwenden willst.

Die Fähigkeit, das Haus zu kontrollieren, ist das Spannende und die Wirtschaftlichkeit der Energiespeicherung macht mehr Sinn als die Anreize für Technologieunternehmen. Der Anreiz für Unternehmen, die Energiespeicherlösungen wie SunPower (WKN:A1JNM7), Tesla (WKN:A1CX3T) oder Sunrun (WKN:A14V1T) entwickeln, besteht darin, nicht die größte Plattform zu haben, sondern die Energiekosten zu minimieren. Das macht die grundlegenden Anreize für Energieunternehmen anders als für Technologieunternehmen.

Energie könnte der Schlüssel zum intelligenten Haus sein
Wenn die Entwickler von Energiespeichern die Smart Devices integrieren können, diese auf der ganzen Welt verkaufen, dann können sie als Smart-Home-Hub fungieren, der im Hintergrund arbeitet, ohne notwendigerweise die Schnittstelle zu sein, die die Kunden jeden Tag benutzen. Ein Kunde könnte Alexa sagen, dass sie morgens das Licht einschalten und das Apple Home Kit den Thermostat steuern soll, während der Energiespeicher im Haus den Energieverbrauch über diese Plattformen hinweg optimiert.

Möglicherweise  ist 2018 das Jahr, in dem das Smart Home startet und die Energiespeicherung alles zu einem sinnvollen Ganzen kombiniert.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, eines Tochterunternehmesn von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon, Apple und Tesla. 

The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium  auf Englisch verfasst und am 11.1.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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