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Fondssteuerreform und MiFID II: Zwei geniale Gründe für ein Portfolio aus Einzelwerten

Foto: Matt Koppenheffer

Sich an der Börse zu engagieren ist nicht so unglaublich kompliziert, wie viele denken, aber es ist auch kein Kinderspiel. Deswegen setzen viele auch lieber auf ein Wertpapier-Portfolio mit verschiedenen Fonds, anstatt selbst alle Aktien auszuwählen.

Das ist verständlich und oft sinnvoll, allerdings stehen uns im Januar zwei Änderungen bevor, die hervorragende Gründe für ein Portfolio aus Einzelwerten darstellen. Wieso dein eigenes Aktienportfolio selbst auszuwählen zwar kein Selbstläufer ist, aber spätestens in 2018 doch sehr interessant ist, erfährst du hier.

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MiFID II macht den Weg frei für kleine Anleger

Die Welt der Aktien wird zwar keineswegs perfekt aber durchaus relativ gründlich nach den besten Ideen im Markt durchkämmt. Tausende Fondsmanager und Analysten versuchen täglich die besten Ideen für eine marktschlagende Rendite aufzudecken.

Besonders in Europa dürfte sich daran aber langfristig etwas ändern. Die neue, ab Januar geltende EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II wird nämlich das bisherige Geschäftsmodell der Aktienanalysten gehörig durchwirbeln.

Bisher vermischen Broker ihre Analysen meistens mit dem Handel der analysierten Wertpapiere, die Kosten für die Analyse werden einfach durch die Handelsgebühren subventioniert. So mangelt es an Transparenz und es gibt einen Anreiz, unnötig häufigen Handel generieren zu wollen.

Das wird ab Januar ein Ende haben, denn dann muss für die Aktienanalyse getrennt bezahlt werden. Zum ersten Mal wird also die Entscheidung, ob Aktienanalysen ihr Geld überhaupt wert sind, großflächig und konkret in Frage gestellt. Die meisten Branchenkenner sind sich einig, dass dies zu einer Schrumpfkur der Analystenzunft führen wird, und dass vor allem kleine und unbekannte Werte plötzlich vom Radar der professionellen Marktbeobachter verschwinden.

Das sind hervorragende Nachrichten für Kleinanleger, die sich selbst nach den besten Aktien umschauen, denn die Konkurrenz wird geringer und Preisanomalien häufiger. Langfristig könnten besonders in Europa die Chancen deutlich besser als heute stehen, mit einer Portion Verstand und Arbeit Aktien zu finden, die Überrenditen versprechen.

Die neue Vorabpauschale wird lästig

Zum einen dürfte also die Suche nach einzelnen Aktien in Zukunft attraktiver werden, zum anderen werden Fonds und somit auch ETFs ab 2018 aus steuerlicher Sicht unattraktiver oder zumindest komplizierter.

Ab Januar 2018 wird eine Fondssteuerreform dafür sorgen, dass inländische und ausländische Fonds gleich behandelt werden. Das ist erst einmal eine gute Änderung und die meisten Details werden Anleger weder betreffen noch benachteiligen. Eine Änderung ist aber ziemlich kurios und verspricht durchaus lästig zu werden.

In Zukunft wird es nämlich prinzipiell eine jährliche Besteuerung von Fonds geben, ganz egal, ob man überhaupt auch nur einen Cent Gewinn realisiert hat. Ab 2018 wird eine Art Vorabpauschale jedes Jahr aufwändig mithilfe des Basiszinssatzes für jeden Fonds errechnet und dann besteuert. Später kann man dann die bereits bezahlte Steuer bei der tatsächlichen Realisierung der Gewinne wieder geltend machen, also sollte nicht wirklich ein steuerlicher Nachteil entstehen.

Ärgerlich ist es aber trotzdem, dass zukünftig Steuern gezahlt werden müssen, auch wenn keine Gewinne realisiert wurden, und dass die zu zahlende Summe auf einer komplizierten Formel basiert. Wer dem Ganzen entgehen will, kann dies allerdings mit einem Portfolio aus Einzelwerten tun, denn die neuen Änderungen betreffen Fonds und nicht einzelne Aktien.

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