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Warum Nordex 2017 um 57 % eingebrochen ist

Foto: Nordex SE

„Es könnte alles viel schlimmer sein.“

Ein Satz, den sich so manche Menschen sagen, wenn es mal nicht so rund läuft. Bei der Aktie von Nordex (WKN: A0D655), die in das Jahr bei 20,43 Euro gestartet ist, stößt der Spruch wohl an seine Grenzen. Denn momentan notiert die Aktie bei lediglich noch 8,61 Euro (26.12.2017), was einem Absturz um 57 % gleicht.

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Nehmen wir diese mieserable Jahresperformance daher zum Anlass und schauen, was bei Nordex schief gelaufen ist, ehe wir einen Blick auf die vielleicht vielversprechenderen letzten Tage werfen:

2017 bedeutete reichlich Gegenwind

2017 war wahrlich kein einfaches Jahr für Nordex sowie die gesamte Windenergiebranche. Wettbewerb und Preisdruck sind zwei Stichworte, die losgelöst von jedwedem Detail die Problemfelder von Nordex umreißen. Zumindest sieht das wohl auch Nordex so. Denn das sind die zwei erstgenannten Schlagwörter, die wir im ersten Satz des Abschnitts Branchenumfeld innerhalb des letzten Quartalsberichts finden können.

Diese schwierige Marktsituation hinterließ selbstverständlich auch starke Spuren im Zahlenwerk von Nordex (nicht umsonst ist das Papier ja um besagte 57 % eingebrochen). Erst kürzlich senkte Nordex gar wiederum seine Prognose und rechnet nun mehr mit 2017er Erlösen in Höhe von weniger als 3,1 Milliarden Euro. Zuvor war man noch von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro ausgegangen.

Neuer, kleiner Hoffnungsschimmer am Firmament

In den letzten Tagen und Wochen gab es allerdings wieder einen Grund zur Erleichterung im Hause Nordex. Anlass dafür war ein neuer Großauftrag, den Nordex einheimsen konnte. Der Energiekonzern Vattenfall orderte 50 Turbinen für einen Onshore-Windpark in den Niederlanden, der Aufbau soll im März 2019 starten.

Doch ob das nun der Wendepunkt ist, wagen viele noch zu bezweifeln. Selbst das Management von Nordex erwartet ein wieder anziehendes Geschäft erst für die Jahre 2019 und 2020.

Somit bleibt letztlich nur festzuhalten, dass 2017 wirklich ein schlimmes Jahr mit einem signifikanten Einbruch gewesen ist. Bleiben wir gespannt, ob und wann Nordex die Wende gelingen kann.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nordex.

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