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Mobileyes neueste Schritte werden Intels Position bei selbstfahrenden Autos stärken

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Intels (WKN:855681) Übernahme von Mobileye Anfang des Jahres hat den Chiphersteller auf den richtigen Weg gebracht, um Großes in der autonomen Fahrzeugindustrie zu schaffen. Tatsächlich scheint Chipzilla nun in der Pole-Position zu sein, als erster ein autonomes System auf den Markt zu bringen, nachdem bekannt wurde, dass Alphabets Waymo Intel-Chips für seine autonomen Fahrzeuge einsetzt und damit NVIDIA dank Mobileyes grandiosem Partner-Ökosystem in die Knie zwingt.

Genauer gesagt, Mobileye rühmt sich, dass mehr als 25 Autohersteller auf der ganzen Welt ihre Technologie nutzen. Darüber hinaus arbeiten 27 OEM-Partner (Hersteller von Originalteilen) an der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) und vollautonomen Fahrzeugen. Aber Mobileye will noch ein paar Schritte weiter gehen und mehr Unternehmen in Intels Ökosystem einbinden. Die letzten Schritte könnten dabei helfen, das zu erreichen.

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Mobileye könnte seine Designs offenlegen, um mehr Partner anzulocken

Einige Automobilhersteller haben sich von den Lösungen von Mobileye ferngehalten, weil sie ihren Kunden keinen Zugang zum Design ihrer Systeme gewähren. Aber Mobileye könnte versuchen, dieses Problem zu beheben. Wendel Brooks, der Präsident von Intel Capital, der die Übernahme von Mobileye vermittelt hat, hat kürzlich bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Architektur öffnen will, um mehr Tier-1-Automobilhersteller anzulocken. In einem Interview mit C-Tech sagte Brooks: „Wenn wir bei einem Modell unsere Architektur öffnen und diese mit den Herstellern teilen, dann können wir auch ihren Bedarf nach einem Technologiepartner befriedigen, der sich von der Art und Weise unterscheidet, wie Mobileye sein Geschäft betrieben hat.”

Ein solcher Schritt sollte mehr Autohersteller und Zulieferer zu Intel locken. Chipzilla plant, in Partnerschaft mit BMW bis 2021 mit der Herstellung von völlig autonomen Fahrzeugen zu beginnen, ein Zeitplan, den der Konkurrent NVIDIA ebenfalls zu erreichen versucht. Unterdessen arbeitet der Tier-1-Automobilzulieferer Delphi bereits mit Mobileye zusammen, um bis 2019 eine Plattform auf den Markt zu bringen.

Die neueste Technologie von Mobileye zielt darauf ab, das Vertrauen in autonome Fahrzeuge zu stärken

Die Öffentlichkeit ist nicht ganz an Bord, wenn es darum geht, mit Fahrzeugen unterwegs zu sein, die nicht von Menschen gefahren werden. Mobileyes neuestes Responsibility-Sensitive Safety (RSS) zielt darauf ab, ein KI-System zu schaffen, das sicherstellen soll, dass es niemals für einen Unfall verantwortlich gemacht werden kann, was dazu beitragen würde, Vertrauen in autonome Fahrzeuge aufzubauen.

Intel nutzte als Beispiel ein Szenario, in dem ein autonomes Fahrzeug so programmiert werden kann, dass es sich niemals selbst so fährt, dass es einen Sicherheitsabstand verletzt. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die von Menschen gesteuert werden. Das System wird Berechnungen anstellen, die auf den Daten der montierten Kameras basieren, sowie auf hochauflösenden Karten, Radar- und Lidar-Systemen (Light Detection And Ranging).

Das Unternehmen plant die Integration dieser drei Komponenten zu einem „Sensor Fusion“-System, das dazu beitragen soll, Kollisionen und Unfälle von selbstfahrenden Autos zu reduzieren. Damit kann Mobileye neue Wege in der autonomen Fahrzeugsicherheit beschreiten. Dies sollte die Attraktivität der selbstfahrenden Auto-Plattform von Intel erhöhen und den Chiphersteller auf den Weg bringen, einen Markt zu erschließen, der voraussichtlich riesig sein wird.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien) und Nvidia. The Motley Fool empfiehlt BMW und Intel.

Dieser Artikel wurde von Harsh Chauhan auf Englisch verfasst und am 09.12.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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