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Welche Stärke Apple, BMW und Amazon gemeinsam haben

Foto: BMW

Apple, BMW und Amazon, drei Unternehmen die eines gemeinsam haben: Erfolg!

Doch woher kommt dieser Erfolg? Wie schaffen es diese drei Unternehmen fast jedes Jahr mehr ihrer Produkte an den Mann zu bringen und mehr Umsatz zu machen?

Ich behaupte der ganze Erfolg lässt sich auf einen Punkt zurückführen, den diese Unternehmen gemeinsam haben: Ihre Wettbewerbsvorteile oder um es bildlich auszudrücken, die Burggräben, die sie vor ihren Konkurrenten schützen.

Was sind diese Wettbewerbsvorteile?

Apple (WKN:865985) und BMW (WKN:519000) haben ihre qualitativ hochwertigen Produkte, ihr Image und ihre Markentreue.

Dabei steht Apple vor allem für neue technische Innovationen und BMW profitiert von seinem sportlichen, dynamischen Image und der Qualität seiner Fahrzeuge. Die Kunden beider Unternehmen haben daher eine hohe Bindung zu ihren Marken und können sich oft nur schwer vorstellen, auf Produkte anderer Hersteller umzusteigen. Genau dieser Umstand sorgt für stabile Absatzzahlen und gibt den Unternehmen die Möglichkeit, bei der Preisgestaltung etwas freiere Hand zu haben.

Amazon (WKN:906866) hat sich durch den Umstand, dass es mit den Punkten Kundenzufriedenheit, günstige Preise und kostenlosem Versand auf aggressive Wachstumspolitik gesetzt hat, eine breite und treue Kundenbasis geschaffen, und kann jetzt von Größenvorteilen und einem quasi Monopol profitieren.

Was bringt es mir als Investor bei Unternehmen auf Wettbewerbsvorteile zu achten?

Durch die Globalisierung und die damit verbundene Produktvielfalt sowie das Internet, das dem Verbraucher die Möglichkeit bringt, Preise schnell und einfach zu vergleichen sowie Produktbewertungen und Meinungen zu lesen, ist auch die Konkurrenz für die meisten Unternehmen deutlich gewachsen.

In vielen Bereichen hat das zu deutlich sinkenden Preisen geführt, was für den Kunden erst mal gut ist, doch für viele Marktteilnehmer hat das dazu geführt, dass sie mit minimalen Gewinnmargen kalkulieren müssen und gerade so überleben können. Nur Unternehmen, die hier einen gewissen Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz haben, können sich gegenüber der Masse behaupten und gleichzeitig von höheren Gewinnmargen profitieren, was mehr Einnahmen und dadurch auch mehr Spielraum für Investitionen und mehr Sicherheit bedeutet.

Unternehmen wie Amazon hingegen verzichten bewusst auf Gewinnmaximierung und legen ihren Fokus stattdessen auf die Erhöhung ihres Marktanteils, was für Investoren auf lange Sicht noch profitabler sein könnte.

Fazit

Investoren achten oft auf Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die EBIT-Marge oder Umsatzwachstum, doch auch eine günstige Bewertung und ein kurzfristig hohes Wachstum ist keine Garantie dafür, dass sich das Unternehmen auch zukünftig noch am Markt behaupten kann. Eine der wichtigsten Eigenschaften, der Wettbewerbsvorteil, wird dabei oft vergessen, dabei macht gerade dieser wie zuvor erklärt den Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Unternehmen!

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Jürgen Zefferer besitzt Aktien von BMW. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Apple. The Motley Fool empfiehlt BMW. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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