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SpaceX bereit zum Start des mysteriösen Zuma-Satelliten

Foto: The Motley Fool.

Zuma macht seinem Namen wirklich nicht alle Ehre, oder?

Zuma wird voraussichtlich am Mittwochabend, dem 15. November, vom Kennedy Space Center der NASA in den Orbit starten und hat die Weltraumbeobachter fast drei Wochen lang warten lassen. Stattdessen hat SpaceX den Start am 15. November abgebrochen, dann einen anderen Starttermin am 16. November abgesagt und diesen auf den 17. November verschoben, nur um am folgenden Tag ebenfalls abzusagen. Das Unternehmen hatte bisher keine weiteren Nachrichten verlauten lassen — bis jetzt.

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Laut SpaceX liegt der Fehler bei den „Daten der letzten Tests für einen anderen Kunden“, die sich auf den Nasenkonus der Rakete beziehen, der empfindliche Nutzlasten schützt. Die Tests von SpaceX haben offenbar Bedenken darüber aufgeworfen, ob Zuma nach dem Start von der Falcon-Rakete aus ordnungsgemäß eingesetzt werden könnte. Nachdem SpaceX keinen Grund für den abgebrochenen Start am 15. November angegeben hatte, wies SpaceX auf die Daten hin, als es am 16. November wieder abbrach — und dann wieder am 17. November. Das Unternehmen sagte, dass es mehr Zeit brauchte, um die Daten „genauer unter die Lupe zu nehmen“.

Letzter Bericht: Der Launch von Zuma war immer noch „auf Eis gelegt“, bis die Ergebnisse vorliegen. Am Mittwoch jedoch hat SpaceX die Möglichkeit eines Launches für Zuma „Anfang Januar“ in Aussicht gestellt:

@SpaceX

Statischer Feuertest von Falcon 9, Start des CRS-13 am 12. Dezember von Pad 40, gefolgt vom Start von Zuma von Pad 40 Anfang Januar.

21:50 Uhr – 6. Dezember 2017

Was genau ist Zuma?

Doch obwohl es so aussieht, als ob wir den Starttermin endlich kennen, scheint niemand zu wissen, was Zuma ist. Nun, niemand außerhalb der Regierung, und sie sagen es nicht. Keine Regierungsbehörde hat bisher den Besitz des Satelliten bestätigt. Inzwischen haben mehrere Medien über Zuma spekuliert, und sie alle sind zu dem Schluss gekommen, dass sie nicht 100 % sicher sind, was Zuma ist, oder welche Regierungsbehörde es in Auftrag gegeben hat.

Bekannt ist, dass Northrop Grumman (WKN:851915)für den Start des Satelliten verantwortlich ist, und dass, wenn dieser Start jemals stattfindet, Zuma dazu bestimmt ist, eine niedrige Erdumlaufbahn einzunehmen. Wir wissen, dass die Federal Communications Commission dem Start zugestimmt hat, was darauf hindeutet, dass der Satellit eine Art Kommunikationsgerät ist. Die FCC bezeichnete sie im Oktober als „Mission 1390“.

Wir wissen auch, dass Northrop Grumman mit SpaceX einen Vertrag abgeschlossen hat, um den Zuma-Satelliten in den Orbit zu bringen. Vermutlich lag das daran, dass SpaceX (a) jetzt von der Regierung zertifiziert ist, Spionagesatelliten zu starten und (b) für diesen Dienst viel weniger Gebühren verlangt als die Northrop-Rivalen Boeing (WKN:850471) und Lockheed Martin (WKN:894648) bei der United Launch Alliance. Northrop verwies in einer Erklärung auf diesen Faktor und nannte die Entscheidung, eine SpaceX Falcon 9-Rakete zu verwenden, „einen kosteneffektiven Ansatz für den Weltraumzugang für Regierungsmissionen“.

Was Zuma für SpaceX – und für Northrop Grumman – bedeutet

Diese Aussage selbst wirft jedoch einige interessante Fragen für Weltrauminvestoren auf – und insbesondere für die Investoren von Northrop Grumman. Aus all dem geht hervor, dass Northrop nach der Erhebung der Preise potenzieller Startpartner zu dem Schluss gekommen ist, dass SpaceX den besten Preis bietet — und sicherlich bessere Preise, als Boeing und Lockheed Martin überhaupt anbieten können.

Gleichzeitig arbeitet Northrop Grumman selbst daran, eine Startvorrichtung zu entwickeln. Sein kürzliches Angebot, Orbital ATK zu kaufen, wird mit sich bringen, eine Rakete zu bauen, die mit einer Atlas V Rakete der ULA – oder einer SpaceX Falcon 9 – vergleichbar ist.

Es bleibt abzuwarten, ob Northrop/Orbital in der Lage sein wird, ihre neue Rakete zu Preisen zu verkaufen, die mit denen von SpaceX vergleichbar sind, oder ob die Startkosten von NGL näher an der ULA liegen werden – die bis zu 350 Millionen US-Dollar pro Start betragen. Wenn letzteres der Fall ist, dann stehen zukünftige Northrop-Verträge für die Regierung vor einem interessanten Dilemma. Northrop kann einen Satelliten bauen und ihn dann mit billigeren Raketen von jemand anderem (z.B. SpaceX) starten. Oder Northrop kann versuchen, den Startvertrag intern zu halten und die US-Regierung davon zu überzeugen, mehr zu zahlen.

Alles im eigenen Haus zu machen, wäre mit ziemlicher Sicherheit die Präferenz von Northrop – und gewinnbringender für das Unternehmen -, aber es besteht die Gefahr, dass Northrops Regierungskunden verärgert werden. Wenn Northrop den „kosteneffektiven“ Weg geht, wird das seinen Kunden gefallen, aber die gesamte Logik hinter den Ausgaben von 7,8 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Orbital ATK in Frage stellen. Die Investoren werden abwarten müssen, um zu sehen, welchen Weg der das Unternehmen wählt.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Rich Smith auf Englisch verfasst und am 07.12.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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