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Commerzbanks vermeintlich durchwachsenes Jahr 2017: 3 Dinge, die Investoren mitnehmen müssen

Foto: Getty Images

2017 war definitiv kein langweiliges Jahr für die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100). Tatsächlich gehört die Aktie mit einer bisherigen Performance von plus über 70 % zu den Top-Performern im DAX.

Und das, obwohl sich das Bankhaus operativ nicht gerade in einer einfachen Situation befunden hat, in der das Geschäft nur so vor sich hinflorierte. Werfen wir daher nun also einen Blick auf das, was du aus dem bald abgelaufenen Jahr 2017 mitnehmen solltest:

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1) 2017 war ein Jahr des Umbaus

Im Fokus sollte in unserem Rückblick definitiv der Konzernumbau stehen, den die Commerzbank im laufenden Jahr zügig und konsequent angegangen ist.

Stellvertretend für diese Zäsur steht meiner Meinung nach das zweite Quartal Spalier. Wie du unter anderem hier nachlesen kannst, verbuchte man in diesem Zeitraum einen Verlust in Höhe von 637 Millionen Euro, der direkt in einen inneren Zusammenhang mit den Restrukturierungsaufwendungen gebracht werden kann.

Belastet wurde die Commerzbank in diesem zeitlichen Abschnitt nämlich konkret durch kostenintensive Digitalisierungsprozesse. Letztlich möchte die Commerzbank nämlich unter anderem bis zu 80 % der Verwaltungsabläufe digitalisieren und im Gegenzug in der Verwaltung Personal einsparen.

Da die Commerzbank jedoch erhebliche Kosten für Personalfreistellungen aufbringen musste, wurde das Zahlenwerk zunächst in Mitleidenschaft gezogen.

2) Die Aussichten auf das Gesamtjahr

Dennoch war, trotz der anfänglichen Fokussierung auf das belastete zweite Quartal, nicht das ganze Jahr 2017 durchgängig schlecht. Nach neun Monaten betrug das Konzernergebnis sogar +66 Millionen Euro, trotz Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 807 Millionen Euro in diesem Zeitraum.

Die Commerzbank ist daher insgesamt vorsichtig optimistisch, dass man das Geschäftsjahr 2017 mit einem leicht positiven Ergebnis abschließen kann. Trotz der Belastungen geht man folglich von einem tendenziell versöhnlichen Ausgang des laufenden Jahres aus.

3) Ein Blick auf nicht-finanzielle strategische Ziele

Zuletzt wollen wir noch einen kurzen Blick auf weitere nicht-finanzielle strategische Ziele werfen, die die Commerzbank im Jahr 2017 vielversprechend angegangen ist. In diesem Kontext ist das Neukundenwachstum eine Kennzahl, die man als Investor im Auge behalten sollte.

Anvisiert wird bis zum Jahr 2020 ein Zuwachs in Höhe von insgesamt 2 Millionen Neukunden. Bis zum Ablauf des dritten Quartals 2017 konnte man an dieser Stelle bereits 587.000 Nettoneukunden willkommen heißen. Auch hier war die Commerzbank 2017 voll im Soll. Die anvisierte Zielsetzung für 2020 scheint nach wie vor in Reichweite.

Unterm Strich: Belastender Umbau, vielversprechende Neuausrichtung

Was wir daher für die Commerzbank festhalten sollten, ist, dass 2017 ein Jahr war, in dem notwendige Einspar- und Restrukturierungsmaßnahmen zügig angegangen worden sind, die aber logischerweise die Ergebnisse belastet haben.

Dennoch stellt die Commerzbank vielversprechende Weichen, um langfristig in der Zukunft effizienter wirtschaften zu können. Angesichts des Neukundenwachstums ist man zudem wohl nach wie vor in der Lage, attraktiv für neue Kunden zu sein.

Nach einem herausfordernden 2017 machen die eingeschlagenen Wege aber insgesamt Lust auf mehr. Warten wir ab, was das Jahr 2018 für das Geldhaus bringen wird!

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Vincent besitzt Aktien der Commerzbank. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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