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Die BMW-Aktie: 3 Dinge, die Investoren in 2018 beobachten müssen

Bald ist es soweit und wir verlassen das Jahr 2017 und begrüßen das neue Kalenderjahr 2018. Klar, einige Adventstage und auch der ein oder andere Feiertag kommt uns zwischenzeitlich noch in die Quere (neben dem einen oder anderen Festtagsbraten). Nichtsdestoweniger bietet es sich schon jetzt an, Foolishe Blicke auf spannende Aktien zu richten.

In diesem Sinne habe ich fürs erste die Aktie des Münchener Autobauers BMW (WKN: 519000) herausgepickt. Werfen wir nun also einen Blick auf das, was in 2018 nach wie vor aktuell sein dürfte:

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1) Absatzzahlen

Ein Dauerbrenner, der quasi immer im Dunstkreis der Autobauer mitschwingt, sind die Absatzzahlen. Bei den deutschen Autobauern besitzt das Thema allerdings ganz besondere Brisanz.

Natürlich ist in diesem Kontext wichtig, wie sich der Absatz generell entwickelt. Zur Erinnerung, in 2017 ging es für BMW zum einen zwar kontinuierlich bergauf. Dennoch gab es auch zuletzt, wie das abgelaufene, dritte Quartal gezeigt hat, ein paar Wermutstropfen beim Absatzwachstum.

Zudem gab es auch regional deutliche Unterschiede bei der Absatzentwicklung. Während China tendenziell eher florierte, bereiteten die USA zuweilen ein paar Stirnrunzler. Auch diese Entwicklung sollten Investoren daher auf dem Schirm haben.

Worin aber die eingangs genannte, besondere Brisanz bei den deutschen Autobauern liegt, ist der kontinuierliche Absatzwettkampf der Premiumhersteller Daimler (WKN: 710000) und natürlich BMW. Da BMW in letzter Zeit deutlich das Nachsehen hatte, sollten Investoren in 2018 nach strategischen Plänen Ausschau halten, wie die Münchner dieser Entwicklung entgegenwirken möchten.

2) Elektromobilität

Eng mit diesem ersten Aspekt verknüpft, sollten sich Investoren damit beschäftigen, wie sich das Thema Elektromobilität im Jahr 2018 weiterentwickelt. Du hast sicher schon mitbekommen, dass diese revolutionäre Antriebstechnologie grundsätzlich das Zeug besitzt, die Karten in der Automobilindustrie neu zu mischen. Deswegen sollten wir stets mindestens ein Auge auf die Elektromobilität fixieren.

Falls du jedoch nicht weißt, worauf du hier konkret achten solltest, kein Problem. Gängige Stichworte sollten neue Modelle, Reichweite und selbstverständlich der Absatz dieser speziellen Fahrzeuggruppe sein. Ein vergleichender Blick auf die Konkurrenz von BMW versteht sich wohl von selbst.

3) Die Dividende

Kommen wir zuletzt noch zu meinem persönlichen Steckenpferd, auf das ich als Einkommensinvestor stets ein Auge habe: Die Dividende. Ich könnte jetzt bloß drauf los plappern, wie gespannt ich auf die Ausschüttung in 2018 bin, aber das alleine wäre witzlos und ziemlich fade.

Lass uns daher lieber konkret überlegen, womit wir an Dividendenzahlungen womöglich rechnen können. Der Schätzungsdurchschnitt von FactSet besagt, dass BMW für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 3,72 Euro auszahlen könnte (dass solche Schätzungen mit Vorsicht genossen werden sollten, versteht sich hoffentlich von selbst!). Das würde bei aktuellen Kursen (05.12.) in Höhe von 85,08 Euro einer Dividendenrendite von 4,37 % entsprechen.

Insgesamt würde diese Dividende eine Steigerung in Höhe von 22 Cent im Vergleich zur Dividende für das Geschäftsjahr 2016 bedeuten. Aber warten wir ab, was an dieser Prognose letztlich dran sein wird.

Ein interessantes Jahr liegt vor uns!

2018 scheint für BMW und die restlichen Autobauer erneut ein interessantes Jahr zu werden. Es gibt nach wie vor wichtige Themenfelder wie den Absatz, sowie die Elektromobilität und für Einkommensinvestoren selbstverständlich die Dividende.

Warten wir nun also voller Vorfreude, was 2018 konkret für uns bereithalten wird. Langweilig dürfte es im Hause BMW aber gewiss nicht werden.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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