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Starbucks hat keinen Platz mehr, um zu wachsen… Wie soll es jetzt weitergehen?

Foto: Starbucks

Starbucks (WKN:884437) hat möglicherweise den Sättigungspunkt in den USA erreicht.

Eine aktuelle Studie von BMO Capital Markets hat ergeben, dass jede Filiale im Durchschnitt 3,6 weitere Starbucks-Cafés im Umkreis von einer Meile hat. Das bedeutet, dass die Erschließung neuer Standorte in den meisten Märkten keinen Umsatz bringt. Stattdessen kannibalisiert es Kunden aus bestehenden Geschäften.

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Um weiter zu wachsen, zumindest im Heimatmarkt, wird die Kaffeekette mit Tausenden von neuen Standorten nicht erfolgreich sein. Stattdessen wird das US-Wachstum von Starbucks durch höhere Preise und eine andere Erfahrung für die bestehenden Kunden profitieren.

Was kommt als nächstes für Starbucks?

Als der ehemalige CEO Howard Schultz im April zurücktrat, ging er nicht in den Ruhestand oder in ein anderes Amt. Stattdessen kehrte er zu seinen unternehmerischen Wurzeln zurück. Der Mann, der seine Idee eines „dritten Platzes“ nach dem Zuhause und der Arbeit umgesetzt hatte, wolle lieber Starbucks Roastery und Reserve Brands weiterentwickeln.

Die Kaffeekette verfügt über eine Rösterei in Seattle, die als eine Art Kaffee-Themenpark für Besucher und als Testlabor für das Unternehmen dient. Die Original Roastery bietet den Besuchern ein höherwertiges, mehr auf Barista ausgerichtetes Kaffeeerlebnis und dient als Vorbild für die Premium-Erweiterung des Unternehmens.

Starbucks plant, 20 bis 30 Roastery-Standorte auf der ganzen Welt zu eröffnen, wobei New York für 2018 und Chicago für 2019 geplant ist. Darüber hinaus plant die neue Sparte unter der Führung von Schultz, bis 2021 mehrere hundert Reserve-Stores weltweit zu eröffnen und bis 2021 bis zu 20 % der weltweiten Standorte mit Reserve-Bars auszustatten.

Warum?

Starbucks ist zu einem Ort geworden, an dem man arbeiten oder sich mit Freunden treffen kann. Die Rösterei und Reserve-Läden sind dagegen einzig und allein dem Kaffee gewidmet. Die Rösterei in Seattle bietet Kaffeebohnen in limitierter Auflage und Getränke, die nirgendwo anders verkostet werden können. Es funktioniert in etwa wie eine Weinstube, wo der Barista mehr über die Vorlieben der Kunden lernt, bevor er einen personalisierten Kaffee für die Kunden macht..

Natürlich werden diese Läden auch teurer sein. Zusätzlich könnten die Reserve-Bars in den bestehenden Läden ein neues Klientel anlocken. Bisher gibt es noch nicht viele davon, aber die Umsätze der Röstereien stiegen 2016 um 24 % im Jahresvergleich. Schultz hat beim Quartalsbericht zu Q4 2016 der Kette angegeben, dass die durchschnittliche Rechnung dort viermal so hoch wäre wie in einem normalen Laden von Starbucks.

Der Weg nach vorn

Neben der Möglichkeit von Starbucks, seine Premiummarke weiter auszubauen, hat das Unternehmen auch in China eine große Chance. Im August sagte das Unternehmen, dass es 1.3 Milliarden US-Dollar ausgeben würde, um die Hälfte seines ostchinesischen Joint Ventures zu kaufen, das es vorher nicht besaß. Damit hat der Kaffeegigant die volle Kontrolle über 1.300 Filialen in drei chinesischen Provinzen. Darüber hinaus plant Starbucks bis 2021 die Eröffnung von 5.000 Geschäften auf dem chinesischen Festland.

Große Dinge

Starbucks hat einen Wachstumsplan, der Jahrzehnte dauern kann. Der Ausbau der Bonusstrategie in den USA und im Ausland wird Jahre dauern, während die globalen Expansionspläne des Unternehmens auch über Jahre hinweg das Wachstum vorantreiben werden.

Das Unternehmen hat eindeutig ein Modell gefunden, das mit seinen traditionellen Cafés weltweit funktioniert. Da das Unternehmen mit diesen Plänen wächst, kann sich Starbucks aussuchen, welche Märkte für Roastery-Standorte sowie Reserve-Stores oder Bars möglich sind.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Starbucks. 

Dieser Artikel wurde von Daniel B. Kline  auf Englisch verfasst und am 21.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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