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Worauf man beim Quartalsbericht von Tesla achten sollte

Foto: The Motley Fool.

Der Elektroautohersteller Tesla (WKN:A1CX3T) hat in letzter Zeit sicherlich die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen, aber nicht unbedingt aus guten Gründen. Bei der Bekanntgabe der Auslieferungen des dritten Quartals lag die Produktion des wichtigen Model 3 weit unter dem Quartalsziel. In jüngster Zeit hat Tesla im Rahmen einer Erfolgskontrolle zwischen 400 und 700 Mitarbeiter entlassen. Mit Nachrichten wie diesen werden Investoren zweifellos die Ergebnisse des dritten Quartals überprüfen, wenn sie bekannt gegeben werden.

Wenn du als Investor von Tesla dich dafür interessierst, dann solltest du dir den 1. November im Kalender anstreichen. Vor der Veröffentlichung der Zahlen möchte ich dir einen Überblick über einige Dinge geben.

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Cashflow

Aus finanzieller Sicht wird Teslas operativer Cashflow eine der wichtigsten Kennzahlen sein, die es zu beobachten gilt. Im letzten Quartal verlor Tesla 200 Millionen US-Dollar an Betriebsausgaben, was schlimmer ist als der Verlust von 70 Millionen US-Dollar im ersten Quartal. Damit Teslas operativer Cashflow sich positiv entwickeln kann, muss das Unternehmen weiterhin Kapital durch Fremdkapital oder Eigenkapital aufnehmen.

Im August gab Tesla Anleihen im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar aus, um die Finanzierung seiner Geschäftstätigkeiten und die rasche Expansion vor der Erhöhung der Produktion des Model 3 fortzusetzen.

Im Teslas Aktionärsbrief für das zweite Quartal sagte das Management, dass es davon ausgehe, dass das Model 3 auf dem besten Weg ist, einen positiven Beitrag zu seinem Geschäft zu leisten.

Model 3

Nachdem Tesla im dritten Quartal seine Produktionsziele beim Model 3 nicht geschafft hatte, sollten sich die Investoren einen genaueren Einblick in die Entwicklung der Fahrzeugproduktion verschaffen. Tesla hatte in ihrem Aktionärsbrief für das zweite Quartal erklärt, dass man zuversichtlich sei, 1.500 Modelle des Model 3 produzieren zu können. Aber am Ende produzierte man nur 260 Einheiten. „Produktionsengpässe“ seien die Hauptursache für die schlechter als erwartete Model-3-Produktion, so Tesla.

„Obwohl die überwiegende Mehrheit der n Systeme sowohl in unserem kalifornischen Automobilwerk als auch in unserer Gigafactory in Nevada in der Lage ist, mit hoher Geschwindigkeit zu arbeiten, haben eine Handvoll Dinge mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet“, erklärte Tesla. Tesla zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Produktionsprobleme des Model 3 nur vorübergehend waren. „Wir wissen, was behoben werden muss, und sind zuversichtlich, dass wir die Engpässe in der Fertigung kurzfristig angehen können.

Wenn Tesla seine Ergebnisse für das dritte Quartal meldet, sollten Investoren nach einer genaueren Erklärung suchen, was bei der Produktion des Model 3 schief gelaufen ist, sowie nach einem Update darüber, wie die Produktion des Model 3 jetzt läuft.

Aublick

Jegliche Hinweise zur Fahrzeugproduktion oder -auslieferung könnten sich als der interessanteste Punkt des Berichts erweisen. Im Teslas Aktionärsbrief für das zweite Quartal zeigte sich das Management unglaublich optimistisch, was die Erhöhung der Produktion des Model 3 anbelangt. Das Unternehmen geht davon aus, dass es noch vor Ende des Jahres eine wöchentliche Produktionsrate von 5.000 Einheiten des Model 3 erreichen wird. Darüber hinaus hielt Tesla an seinem Ausblick fest, im nächsten Jahr insgesamt 500.000 Fahrzeuge zu bauen.

Obwohl Tesla in letzter Zeit häufig Produktions- und Lieferziele verfehlt hat, berichtet das Unternehmen regelmäßig über kleine Fehlschläge auf große Ziele, sodass die Investoren den Ausblick von Tesla ernst nehmen können. Die große Frage ist daher, ob Tesla seine aggressive Einstellung zur Produktion von Model 3 beibehalten wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und wurde am 20.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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