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Gazproms Hoffnungsschimmer: Zwei hervorragende Gründe für den Erfolg von Nord Stream 2

Foto: Gazprom

Für Aktionäre von Gazprom (WKN:903276) fühlt sich das Großprojekt Nord Stream 2 langsam an wie die unendliche Geschichte. Selbst wer das Thema relativ aufmerksam verfolgt, dürfte mittlerweile Schwierigkeiten haben, alle Entwicklungen genau zu rekapitulieren. Zu oft gab es überraschende Aussagen und Meinungsänderungen aus Wirtschaft und vor allem Politik. Die Zukunft des Projekts ist noch immer unklar.

Wer nüchtern bleibt, erkennt aber gute Zeichen für das Pipeline-Projekt. Es mehren sich die Hinweise, dass Nord Stream 2 so immens sinnvoll ist, dass die Umsetzung trotz der vielen politischen Einmischung durchkommen wird. Diese zwei hervorragenden Gründe sprechen für Nord Stream 2.

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1. Milliardenersparnisse für europäische Konsumenten

Eigentlich sollte es nicht überraschen, dass Nord Stream 2 Ersparnisse für europäische Konsumenten verspricht. Schließlich würde mit der Pipeline eine große Menge Erdgas aus Russland direkt nach Europa transportiert werden. Bei diesem Szenario kommen sowohl das günstig produzierte russische Gas, wie auch der verlässliche und günstige Transportweg zusammen. Das Ergebnis ist, wenig überraschend, günstiges Gas für europäische Verbraucher.

Da so eine einfache Logik in der hitzigen Diskussion um die neue Pipeline aber oftmals untergeht, wurde vom Energiewirtschaftlichen Institut der Uni Köln einmal genauer nachgeprüft. Bei der Studie wurde mit zwei verschiedenen Szenarien gerechnet, da der Ölpreis davon abhängig sein wird, wie viel Nachfrage es nach verflüssigtem Gas geben wird, welches als eine Art Preismacher in Zukunft dort geliefert wird, wo die Nachfrage und somit Zahlungsbereitschaft besonders hoch ist.

Egal ob die Nachfrage überraschend niedrig oder hoch ausfallen wird – laut der Studie wäre mit Nord Stream 2 mit massiven Ersparnissen für europäische Verbraucher zu rechnen, und zwar in allen 28 EU-Ländern. Je nach internationaler Nachfrage würden europäische Konsumenten bereits im Jahr 2019 zwischen 7,9 und 24,4 Mrd. Euro dank niedrigerer Energiekosten sparen. 2025 steigt die Ersparnis dann auf 12,9 bis 34,8 Mrd. Euro. Egal, wie hoch die Summe letztendlich genau ausfällt, müssten europäische Verbraucher ohne Nord Stream 2 ordentlich draufzahlen.

2. Nord Stream 1 ist schon längst ausgelastet

Die Zeiten, in denen Europa sich ganz gut mit Gas aus Großbritannien und Norwegen versorgen konnte, sind längst vorbei. Der Hunger nach Gas wächst stetig weiter und wird durch die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken nur noch verstärkt.

Die erste Nord Stream-Pipeline wurde gerade einmal 2011 gelegt und arbeitet schon längst mit voll ausgelasteter Kapazität. Neue Daten unterstreichen den hohen Erdgasbedarf besonders deutlich. Gazproms Absatzzahlen deuten darauf hin, dass derzeit die gesamte Kapazität von Nord Stream 1 allein von Deutschland aufgebraucht wird. Damit auch noch andere Länder beliefert werden können, bräuchte es somit dringend die 55 Milliarden Kubikmeter an jährlicher Kapazität, die Nord Stream 2 bringen würde.

Wenn Europa verlässliche Gaslieferungen zu günstigen Konditionen will, führt kein Weg an Nord Stream 2 vorbei. Das heißt Gazprom-Aktionäre dürfen durchaus auf gute Nachrichten hoffen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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