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Dieses gigantische Produkt der Volkswagen-Gruppe hätte das Leid in der Karibik gemindert

Foto: MAN Mediapool

Es ist nun gut ein Monat her, seit absehbar war, dass eine furchtbare Katastrophe auf den amerikanischen Inselstaat Puerto Rico zukommen würde. Doch bis heute haben selbst Krankenhäuser noch keine zuverlässige Stromversorgung. Dabei sind längst Lösungen verfügbar, um in solchen Ausnahmesituationen zügig Ersatzkapazitäten bereitzustellen. Die Volkswagen (WKN:766403)-Tochter MAN Diesel & Turbo spielt dabei eine durchaus zentrale Rolle.

Darum gehts

Als ich in den letzten Tagen und Wochen die Nachrichten zu den verheerenden Hurrikanen in der Karibik verfolgte, erinnerte ich mich daran, früher einmal von schwimmenden Kraftwerken gelesen zu haben. Hatten nicht die Russen diese Atomkraftwerk-Schiffe mit denen sie entlegene Küstenregionen mit billigem Strom beliefern wollen? Die weitere Recherche ergab, dass möglicherweise auch China solche kommerziell betriebene Vehikel bauen will.

Schon ein oder zwei dieser Kraftwerke in der gesamten Karibik hätte genügt, um den jeweils am stärksten von den verschiedenen Wirbelstürmen betroffenen Regionen wirksam zu helfen. Zwar ist es natürlich nicht damit getan, nur für die Stromerzeugung zu sorgen. Schließlich müssen auch die vielfach zerstörten Verteilnetze wiederhergerichtet werden. Aber ich denke, dass zumindest der am dringendsten benötigte Anschluss der Krankenhäuser relativ zügig machbar gewesen wäre.

Wo MAN Diesel & Turbo ins Spiel kommt

Während allerdings die vorgenannten Kernkraftwerke noch nicht auf den Weltmeeren schippern, ist bereits eine ganze Flotte der Karpowership an vielen Orten im Einsatz, egal ob Indonesien, Ghana oder Libanon. Die Tochter der Istanbuler Karadeniz Energy Group ist ein enger Partner von MAN Diesel & Turbo. Die Türken bauen und betreiben die Schiffe und Bargen, während die VW-Tochter die entscheidende Technik liefert, insbesondere natürlich konventionelle Diesel- und Gas-Kraftwerke.

Laut Website benötigt das Unternehmen 90 Tage von der Bestellung bis zur ersten Stromlieferung. Für die aktuellen Katastrophen kommen sie daher nur bedingt in Frage. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass im Verband Karibischer Staaten jetzt schon der ein oder andere zu denken beginnt. Denn wäre es nicht super, eine solch flexible Lösung in ständiger Betriebsbereitschaft zu haben, in einer Region die zusätzlich auch noch regelmäßig von Erdbeben heimgesucht wird?

Da Karpowership derzeit noch der einzige Anbieter ist, der eine erprobte Komplettlösung in petto hat, stehen die Chancen gut, dass MAN in diesem Bereich zukünftig noch gute Geschäfte machen wird. So befinden bereits aktuell 16 weitere schwimmende Kraftwerke im Bau, vor allem für den arabischen Raum.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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