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Nike liefert wie versprochen zum Start des neuen Steuerjahres

Nike (WKN:866993) gab am Dienstag nach Börsenschluss die Ergebnisse für das erste Quartal 2018 bekannt. Die Aktie stieg nach Handelsschluss um rund 4 %. Wie der Sportschuh- und Bekleidungsriese bereits vor drei Monaten angedeutet hatte, konnte das anhaltend starke internationale Wachstum in diesem Quartal durch die erwartete Schwäche auf dem nordamerikanischen Markt nahezu vollständig zunichte gemacht werden.

Werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie Nike das neue Jahr begonnen hat und was die Investoren in den kommenden Monaten von dem Unternehmen erwarten dürfen.

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Die nackten Zahlen

Kennzahl Q1 2018 Q1 2018 Veränderung im Jahresvergleich
Umsatz 9,070 Milliarden USD 9,061 Milliarden USD 0 %
Reingewinn 950 Millionen USD 1,249 Milliarden USD (23,9 %)
Gewinn pro Aktie (verwässert) 0,57 USD 0,73 USD (21,9 %)

Datenquelle: Nike.

Was ist mit Nike in diesem Quartal passiert?

  • Diese Ergebnisse entsprechen in etwa der im Juni veröffentlichten Prognose von Nike, wonach der Umsatz sowohl währungsbereinigt als auch in realen Zahlen konstant bleiben sollte. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Nike uns gewarnt hat, dass der Jahresvergleich schwierig aussehen wird, da im Jahr 2016 die Olympischen Spiele, die Fußball-Europameisterschaft und das strategische Ausscheiden des Unternehmens aus dem Geschäft mit Golfausrüstung stattgefunden hatten.
  • Normalerweise interessiert uns ja nicht, was die Wall Street gerade schreibt, aber die Konsensschätzungen erwarten Gewinne von 0,48 US-Dollar pro Aktie bei Umsätzen von 9,09 Milliarden US-Dollar.
  • Im Rahmen der Consumer Direct Offence-Initiative melde Nike jetzt die Verkäufe in vier geographischen Segmenten. Zuvor waren es noch sechs gewesen. Es handelt sich dabei um Nordamerika, EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika), China und APLA (Asien-Pazifik und Lateinamerika).
  • Der Umsatz der Marke Nike wuchs währungsbedingt um 2 % auf 8,6 Milliarden US-Dollar, vor allem aufgrund des Wachstums im Bereich Sportbekleidung. Auf geographischer Basis sank der Umsatz der Marke in Nordamerika um 3 % auf 3,924 Milliarden US-Dollar. EMEA stieg um 5 % währungsbereinigt auf 2,344 Milliarden US-Dollar. China stieg um 12 % währungsbereinigt auf 1,108 Milliarden US-Dollar und APLA stieg um 6 % auf 1,189 Milliarden US-Dollar.
  • Die Umsätze bei Converse fielen um 16 % auf 483 Millionen US-Dollar, was primär an der Schwäche in Nordamerika liegt.
  • Die Bruttomarge sank im Jahresvergleich um 180 Basispunkte auf 43,7 %, hauptsächlich aufgrund ungünstiger Wechselkurse. Auch die Marge wurde in geringerem Maße durch einen ungünstigeren Produktmix belastet.
  • Nike kaufte 15,3 Millionen Aktien im Laufe des Quartals für 849 Millionen US-Dollar zurück und ließ ungefähr 6,7 Milliarden US-Dollar im Rückkaufsprogramm. Dieses war im November 2014 genehmigt worden und auf 12 Milliarden US-Dollar beziffert worden. Das Programm läuft insgesamt 4 Jahre.
  • Das Quartal konnte mit 5,5 Milliarden US-Dollar in Barmitteln beendet werden. Das sind 732 Millionen US-Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum.

Was das Management zu sagen hatte

“In diesem Quartal haben wir durch unsere neue Consumer Direct Offence kurzfristig Chancen wahrgenommen”, sagte Mark Parker, Chairman & CEO von Nike. “Mit Blick auf den Rest des Geschäftsjahres 2018 werden wir Nikes nächsten globalen Wachstumshorizont durch die Stärke unserer Marke, die Kraft unserer innovativen Produkte und die persönlichsten digital vernetzten Erfahrungen in unserer Branche erweitern.”

Vorwärts schauen

Für das laufende zweite Quartal erwartet Nike ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich, da der kurzfristige Gegenwind im nordamerikanischen Einzelhandelsmarkt durch das internationale Wachstum ausgeglichen werden konnte. Nike rechnet auch weiterhin mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich.

“Wir haben uns in einem dynamischen Umfeld bewegt und in jedem Fall hat uns das offensive Verhalten und die Fokussierung auf dem Konsumenten gut gedient”, sagte Nike-CFO Andy Campion während der anschließenden Telefonkonferenz. “Unsere Organisation richtet sich jetzt auf unsere neue Consumer Direct Offense aus, wir sind alle ermutigt durch die Chance, bei Nike einen weiteren Horizont des nachhaltigen Wachstums zu erreichen.”

Am Ende gab es keine großen Überraschungen bei den Ergebnissen. Der Umsatz lag im letzten Quartal in etwa auf dem Niveau der Erwartungen, allen voran das internationale Wachstum. Die Ergebnisse lagen weit über den Konsensschätzungen, trotz ungünstiger Devisenkurse und dem, was führende Schuhhändler als ein “sehr förderndes” Umfeld für Sportschuhe bezeichnen. Nike behält praktisch denselben Ausblick für den Rest des Jahres. Der ursprüngliche Kursrückgang scheint etwas anderes nahezulegen, aber ich glaube, dass die Investoren von Nike mit der aktuellen Position des Unternehmens zufrieden sein können.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Nike.

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und am 26.09.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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